Links der Woche, rechts der Welt KW 14/17

Linktipps zum WE: Trumps Paranoia nach Kant, Schreiben und Fundamentalismus, Sprache und Affen, Katholizismus und Veganismus, Greffrath ediert Marx heute, Nachtweys Erfolg, Leggewie über Rechtspopulismus, Bruckner und Islamophobie, Humboldt digital.

Ungeschützter Grenzverkehr

2015 hat sich deutlich gezeigt: Frankreich ist nicht mehr das, was es vorher schon nicht war. Aber Charlie Hebdo hin, Bataclan her, der Deutsche hat sein Bild im Kopf, wenn er den Rhein passiert.

LW35 elektrisch

Nun, da Amazon sein neues Lesegerät Kindle Fire vorgestellt hat, geht er also los, der Kampf der Titanen bzw. der Verdrängungswettbewerb der Monopolisten im Tablet-Sektor. Drum setzen wir mit der E-Book-Version von Lichtwolf Nr. 35 auf mehrere Pferde.

Die Herbstausgabe ist da!

Seit gestern ist der neue Lichtwolf lieferbar. Das Titelthema der diesjährigen Herbstausgabe lautet: Sprache. Dazu hat das Heft auf dünnem Papier extra viel Frankfurter Schule und Fußnoten versammelt. Sowie schicke Laber-Illus, Heidegger, Mauthner, usw.

Don’t worry, I know you’ll never understand it.

So verabschiedete Wittgenstein die Prüfer seines Kolloquiums zur Erlangung der Doktorwürde. Gegenstand dieser Prüfung war sein philosophisches Debüt, die Logisch-Philosophische Abhandlung. Aber ob Wittgenstein seinen Text überhaupt selbst verstanden hat?

„Sprachverfall“? lol! Neuanfang!

Das Deutsche könnte so sauber sein, wenn es nicht jeder in den Mund nähme. Aber öffentlich ist nicht herrenlos! Wirtschaft, Politik und Medien bestimmen, was unter welchem Namen auf die Agenda kommt, und eine Kolonne Sprachpfleger steht Schmiere.

Die Quellen? Das Wort?

Lichtwolf Nr. 29 („Vergessen“)

Ein namentlich nicht genannter Großdichter (Raten Sie, wer gemeint sein könnte!) nimmt sich der Aufgabe des Bewahrens an und ist sich doch nicht zu Schade, nebenbei auch über Nanotechnologie und Web 2.0 zu plappern.

Von Pandas, Löschpapier und Siegesgöttern

Vergessen – dieses makelhafte Ding. Nicht gerade der Darling unter den menschlichen Handlungsmöglichkeiten. Wer vergesslich ist, gilt als unzuverlässig, als lebensuntüchtig. Manchmal sogar als dumm. Von der Wissenschaft als vermeintlicher Tod des Wissens gehasst, kann dem Vergessen wohl zu Recht der Titel des ungeliebten Stiefkindes der Philosophie zugesprochen werden.



© 2002-2020 catware.net Verlag, T. Schneidegger | Impressum | AGB (Onlineauftritte) | Datenschutz