Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.

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Aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 77 („Gut & Börse“)

März 2022

Geld stinkt nicht und die Börse ist überall: Ein Heft über das Gute im Zeichen des Kapitals, außerdem Pyrrhon von Elis und Würmer.

für nur 8,50 

E-Book-Versionen:

Über die Herrschaft des schnöden Mammons wird schon so lange geschimpft, dass der Moralismus nun endlich zum titelthemengebenden Terminus „Gut & Börse“ [sic!] zusammengeschnurrt ist. Michael Helming nimmt sich zu Beginn das Geld vor und blickt auf die Kulturgeschichte seiner Aufbewahrungsformen. Ganz praktisch wird es im Lichtwelpen, wo Onkel Bdolf der Generation Bitcoin ein kleines Börsen-ABC vorlegt. Die PR ist super, aber die bildungspolitische Wirklichkeit in Baden-Württemberg ist düster, wie Martin Köhler in seiner Kolumne dokumentiert.

Schneidegger denkt mit Marx und Heidegger darüber nach, ob das Kapital ein Subjekt oder eher ...

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Neues aus Ontenhausen

Von Kohlen & Steinen in Katzen & Schweinen

Geld und Beutel haben seit jeher ein enges, in Teilen fast erotisches Verhältnis. Man sieht sie überall, unzertrennlich vereint, gleich ewig frischverliebten Pärchen. – Meditation über eine Romanze mit Casanova und viel Marie.

Links der Woche, rechts der Welt 02/22

Lektüretipps zum Wochenende: polarisierte USA ein Jahr nach Trump, soziale Medien und der Klassenkampf von oben, Ferdinand Redtenbachers technische Vernunft, Christiaan Huygens, Erwin Schrödinger, der Wiener Kreis und Schlicks Positivismus, Medizin, Heinrich Schliemanns Troja, Anthroposophie nach Rudolf Steiner, Sterblichkeit für Kinder, Optimismus trotz Identitätspolitik, Höffes Gerechtigkeit für die Provinz, Reisen im Winter, Philosophie-Link-Empfehlungen anderswo.

Links der Woche, rechts der Welt 01/22

Lektüretipps zum Neujahrswochenende: Tiere in Versailles, vormoderne Künstliche Intelligenz, Autos töten, Ökofaschismus, Klimakatastrophe, Seeßlen übers Kino, Johann Georg Hamann und Theodor Lessing, Atomphysik, Dialog trotz Polarisierung, Fake News und Aberglaube früher, Papyrus und Bücherverbrennung, Antike, Mafia, Einsamkeit, Endlichkeit, Medien reden über Freiheit, Krisenkapitalismus nutzt Überwachung, Jahrestage 2022, Feiern, Hoffnung und Dankbarkeit.

Links der Woche, rechts der Welt 52/21

Lektüretipps zum Weihnachtswochenende: Demokratie und Ökosozialismus in der krisenhaften Spätmoderne, destruktive Kritik an Trost und Hoffnung, Bruno Latour in der Pandemie, Harald Welzer, Weiblichkeiten und die Hausfrau, Gunnar Kaiser, Seuchen-Etatismus, Antisemitismus, Stanisław Lem, Wendejahr 1933, Haitis Revolutionäre, Was heißt übersetzen, Klaus Wagenbach (†), März Verlag wieder da, Höllenbilder, Quantencomputer kristallisiert Zeit, Gebäck, Migration und Konsumterror zum Fest, ein Heft übers Eigentum.

Meinwolf, Seinwolf

Lichtwolf Nr. 76 beschäftigt sich mit Eigentum und Besitz, Diebstahl (Proudhon) und Einbruch (StGB), Eigentümlichkeiten und Entfremdung, dem Sein im Materialismus und Parmenides-Dialog, amoralischem Moralismus und dem Meineid als Methode in Politik und Medien.

Mein Fremder, sein Bekannter

Fremdheit als (un)vertrautes Phänomen zu bezeichnen, ist ein nur scheinbar ironischer Kniff, der Lust machen soll auf das, was es über den Begriff des Eigenen verrät.

Links der Woche, rechts der Welt 50/21

Lektüretipps zum Wochenende: Ibn Ruschd als Künstliche Intelligenz, Klimakatastrophenroman, Protest im Hufeisen, Norberto Bobbio, Frantz Fanon, Rechtsextremismus dank Pandemie, Freiheit, Archilochos’ Gedichte, Amerika auf Weltkarte, Blaise Pascals göttliche Wahrscheinlichkeit, Sinn des Lebens, Wahrheit und kognitive Dissonanz, politische Gefühle, Prinzip Hoffnung, Rankings der Vergleiche, Kreuzotter und tierisches Bewusstsein.