Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.

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Aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 76 („mein und sein“)

Dezember 2021

Über die Eigentümlichkeiten von Eigentumsverhältnissen, außerdem Nietzsche in Uniform, Charles Cros und Tiefsee-Anglerfische.

für nur 8,50 

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„Mein und sein“ fragt nicht allein nach den Eigentümlichkeiten von Eigentumsverhältnissen: Während Schneidegger zu Beginn über Zugehörigkeit, Verfügbarkeit und Fremdheit nachdenkt, ist Proudhon entschiedener: Maurice Schuhmann erklärt, was mit dessen Sentenz „Eigentum ist Diebstahl“ gemeint ist. Nicht minder entschieden ist André Breton, dessen einfachste surrealistische Tat ein Jurastudent in Perm umgesetzt hat – was Ewgeniy Kasakow mit einiger Moralismuskritik kommentiert.

Lesen ist Denken mit dem Hirn eines Anderen: Michael Helming versucht bei einem Ortstermin in Athen „mein und sein“ Verständnis des platonischen Parmenides-Dialogs zusammenzubringen. Auch Elisa Nowak wird grundsätzlich und blickt ...

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Neues aus Ontenhausen

Links der Woche, rechts der Welt 19/21

Lektüretipps zum Wochenende: Zeit und Wahrnehmung, Kulturgeschichte, Wissenschaftsfeindlichkeit und Esoterik, Grundrechte und Phrasen in der Pandemie, Judentum in Deutschland, Bildungssoziologie und Identitätspolitik, Antifeminismus im Netz, Frauenhass und Rassismus in den USA, Hufeisentheorie und die Antifa im Kino, Doku über Neue Rechte, Marxismus als Antikolonialismus, Menschenbilder und Gebürtlichkeit, Science Fiction aus der Ukraine, Wald, Christentum, Napoleon, Habermas preislos, Lyrik von Dante, Erich Fried und dem Bundesverfassungsgericht, Nachrufe auf Edding, Maturana und Hermann Schmitz, Künstliche Intelligenz fühlt mit.

Links der Woche, rechts der Welt 18/21

Lektüretipps zum Wochenende: Gumbrecht lobt Sloterdijk, Nietzsches stille Nacht, Nachruf auf Heidegger-Apologet Fédier, Abitur und die alte Jugend, Konservatismus und Identitätspolitik, BDS-Antisemitismus, RAF-Krimis, Gegenöffentlichkeit seit 1968, Wilhelm Schmids Heimat, Texte über Droste, Seeßlen empfiehlt Graphic Novels zum Widerstand, Spiritualität befördert Wissenschaftsfeindlichkeit, Agamben über Masken und den Tod, die Schönheit der Mathematik.

Links der Woche, rechts der Welt 17/21

Lektüretipps zum Wochenende: Mitgefühl und Liebe, Grenzen und Freiheit, Botho Strauß frauenfeindlich, Theweleit adornofeindlich, Dieter Henrichs Bio, Gumbrecht empfiehlt Ovid, Künstliche Intelligenz und Ethik bzw. Kunst, Frühling definieren, Assassinen und islamistischer Bildersturm, soziale Ungleichheit, Identitätspolitik und Klassismus, Kinderlosigkeit, drei Semester Onlinelehre, Gegenforschung der Neuen Sozialen Bewegungen, Wissenschaftsfeindlichkeit in der Pandemie, Maske nach der Pandemie.

Links der Woche, rechts der Welt 16/21

Lektüretipps zum Wochenende: Vorwürfe gegen Foucault, Kants Rassismus, neue Arbeiterklasse, Pariser Kommune, Kurt Weill im Radio, Konservatismus und Identitätspolitik, Erich Fried schreibt Rechtsextremisten, Konvivalismus und das Verhältnis von Tieren, Natur und Kultur, Fleischkonsum, Apokalypse und Langeweile, Drogen und Gewalt, Patriarchat und Gebrüll, Geschichten Europas und des Islam, Atlantis, Klimaschutz dank Lockdown, die Universität nach Ökonomisierung und Pandemie, Fehler der Statistik, Hirnforschung, Goethe als Naturwissenschaftler, Soziologie der Jury, Außerirdische und Künstliche Intelligenz, Metaphysik in der Kritischen Theorie, Glauben ist nicht Wissen, außerdem Walter Benjamin, Theweleit und Blogs.

Links der Woche, rechts der Welt 15/21

Lektüretipps zum Wochenende: Klassismus und Unterschicht, Partnerwahl und Kinderlosigkeit im Einfamilienhaus, Nordkorea undercover, Befehlsnotstand und Eichmann, Baudelaire und Flaubert, Romantik, Streitkultur und Identitätspolitik, Foucault ist an allem schuld, Mitgefühl, Rechtspopulismus und Aufmerksamkeitsökonomie, Volksparteien, Freiheit oder Autonomie, Querdenker = Querfront, Viren und Helden in der Krise, Waldsterben und Selbstauslöschung der Menschheit, Geschichte der Dummheit, Nachrufe auf Küng und Sahlins, Stephan Lessenich in Frankfurt.

Links der Woche, rechts der Welt 14/21

Lektüretipps zum Osterwochenende: Studieren im Lockdown, Expertokratie in der Pandemie, alternative Medizin behauptet sich, Beweislast(-umkehr), Demokratie in der Krise, Lobbyismus fürs Gemeinwohl, Grenzenlosigkeit und Rassismus, Rechtsextremismus in Frankreich, Nachrufe auf Ranke-Heinemann und Stolleis, „historisch“, Irak-Krieg und Kriegsfilme, Kafka, Dante, Frisch sowie Bücher auf Instagram, Pflanzenethik und effektiver Altruismus, Außerirdische und Ekel, Meditation, Wellensittiche.

Links der Woche, rechts der Welt 13/21

Lektüretipps zum Wochenende: Pseudo- und Wissenschaft, Ökonomie und Physik in der Pandemie, Fragen der Materie und Triage, Maschine von Antikythera, Identitätspolitik, Klassismus und Rassismus als Machtfragen, Frankreich und die Pariser Kommune, Kulturbetrieb und Resilienz, Agamben über den Tod und die Erde, Halbwahrheiten und Medienkompetenz, Influencer und Authentizität, Begierde sells, Doku von Adam Curtis, Spatzen und Spinoza, Tierethik, fünf Sinne, Dawkins, Henrich und Adorno, Ästhetik hässlicher Architektur, Desinformation und Argumentation dank Künstlicher Intelligenz, Antilopen Gang erklärt Kunstfreiheit, außerdem Tucholsky.

Links der Woche, rechts der Welt 12/21

Lektüretipps zum Wochenende: Märzrevolution und Pariser Kommune, Griechen gegen Osmanen, Polizeigewalt und Sklaverei, Deutsche haben Nazihintergrund, lockender Autoritarismus, Pandemie und die Folgen, Identitätspolitik, rechtsextremer Umweltschutz im Wald, Prepper, Antisemitismus, Schwaben, Piketty über den Kapitalismus, Matriarchat und Arbeit in der Sesshaftigkeit, Tiere, politisch-künstlerischer Aktivismus, Betrug, Auslöschung der Menschheit, Klimaschutz und Kommunikation, Künstliche Intelligenz, Hannah Arendt über Rahel Varnhagen, Walter Benjamins Briefe, Franz Kafka und Franz Schuh, Dieter Henrich, Naturwissenschaften vs. Geisteswissenschaften, Lob der Mathematik und Erdkunde, Ende der Philosophie und das Unterirdische.

Unterirdischer Lichtwolf

Mehr Underground geht nicht, wenn sich der Lichtwolf dorthin begibt, wo die Sonne nicht scheint. In der Frühlingsausgabe zum Titelthema „unterirdisch“ geht es unter die Erde, buchstäblich und im übertragenen Sinne.

Die Welt als Keller und Tiefparterre

Das Jenseits lag weit unter der Erde, bis spätestens das Christentum es in die Wolken hob. Unterbewusst sehnte sich der Mensch jedoch weiterhin nach den erlösenden Tiefen; wohl auch deshalb baute er sie so oft nach. – Eine Meditation mit Platon und Reiseerinnerungen.