Sorge dich nicht – lese…

Sorgen hatte die Menschheit immer, denn Leben ist nun einmal Sorge. Seit Jahren scheint jedoch einen Trend zum „Sichsorgen“ oder „Sichsorgenmachen“ wahrnehmbar. Wenn dem so wäre, wäre das nicht irrational und absolut unphilosophisch?

Links der Woche, rechts der Welt 49/18

Linktipps zum Wochenende: Münkler über Machiavelli und RAF, Geisteswissenschaften in der Informationsgesellschaft, Otfried Höffe über Ethik und Gentechnik, Tiere zwischen Trost und Nahrungsmittel, die Todsünde Faulheit als Depression und Prokrastination, Caesarnachfolger Cicero, Gesamtausgabe von Hannah Arendt, Bücher über Zeit, deutsche Geschichte und Liebe, Pluralismus, Melancholie und Feindschaft im Radio, 90 Jahre Chomsky, Gelbwesten in Frankreich zwischen Chaos und Revolution bzw. Rechtsextremismus und Prekariat, außerdem Statistik, Immerschlimmeritis, Nostalgie, Künstliche Intelligenz zwischen Brettspielen und Nationalismus, soziale Ungleichheit, Kaliningrad und Kant, Solidarität und Künstlichkeit.

Gesichtsverluste in Milch und Marmor

(Photo: Michael Helming)

Die Vorderseite unseres Kopfes dient nicht allein der Wahrnehmung. Mit ihr drücken wir Empfindungen aus, zeigen und verbergen Emotionen. Die Wahrung des Gesichts ist eine Kunst – und mitunter auch Thema derselben.