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Lichtwolf Nr. 40 (4/2012)

Erschienen im Dezember 2012, Titelthema: Zahlen, Ziffern und Nummern


Lichtwolf Nr. 40 (4/2012)

Grundrechnen, Zählen und Bezahltwerden, Schulnoten sowie die 16 besten Zahlen zwischen 0 und 9 plus unendlich werden in diesem 90-seitigen DIN-A4-Paperback durchdacht, außerdem Bergwerksdichtung sowie Roman vs. Kurzgeschichte.

Auszüge aus der Nr. 40 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

ISBN 9783941921238

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Lichtwolf Nr. 40 (4/2012) ist auch als DRM-freies E-Book zum Preis von nur 3,99 EUR erhältlich:


Georges Ifrah und John D. Barrow haben Beachtliches in Zahlengeschichte und -philosophie vorgelegt. Dieses Winterheft setzt das menschheitsalte Denken von und über Ziffern und Nummern fort - nach der Einleitung ins Titelthema "Zahlen, Ziffern und Nummern" zunächst mit Bdolfs Propädeutikum sowie mit den 16 besten Zahlen zwischen 0 und 9, die übers Heft verteilt präsentiert werden. Zu Beginn ein Gang in die Tiefe der Künstlichkeit, die Mathe und Kunst gemeinsam haben, wie Wolfgang Schröder ergründet. Tina Wirtz hat sich mit einer vor allem in Finanzdingen verbreiteten Zahl auseinandergesetzt, das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus (IPuP) dagegen mit der Bedeutung, die Guattari und Deleuze den Zahlen für die Wissenschaft zuschreiben. Eben da sieht Marc Hieronimus den Hund begraben, der vielleicht anregendere Antworten als bloße Quantitätsangaben wüsste. In eine ähnliche Kerbe schlägt Matthias Laux mit seinem philosophiehistorisch fundierten Nachtrag zur Wissenschaftskritik aus dem vorigen Heft. In Sorge um unsere Jugend erklärt Bdolf auf der Kinderseite Lichtwelpe dem kleinen Kevin-Thorwald, was es mit Zinsgewinnen auf sich hat, und auch Michael Helming hat was für die Kleinen und Kindgebliebenen, nämlich ein Exklusivinterview mit Graf Zahl. Johannes Witek erzählt eine kleine "Ökologische Lehrfabel" und Timotheus Schneidegger erklärt, wie subversiv Subtraktion nach Alain Badiou und Slavoj Žižek ist (online bei Glanz & Elend). Ní Gudix und HEL Toussaint haben sich über Hartz IV und das Künstlertum zwischen Zählen und Bezahltwerden unterhalten und legen Gedichte zum Thema vor. Im IPuP wird ein Abschlusszeugnis erwartet - guter Anlass für eine Meditation über die lebensweltliche Bedeutung der sechs Zahlen von "sehr gut" bis "ungenügend". Eine Reihe von gut zu wissenden Kleinigkeiten aus der quantifizierten Welt hat Marc Hieronimus zusammengetragen, ehe Stefan Schulze Beiering seine neue Essayreihe mit einer Erklärung eröffnet, was ein Wort ist (etwas ganz anderes als eine Zahl). Michael Helming treibt sich mit Hummeln und Computer zwischen 0, 1 und unendlich herum, Comic-Mann Mirko Stehr schickt seine gezeichneten Racker zum Einklaufen in den Plattenladen und Bdolf erzählt von der Bedeutung des Goldenen Sch(n)itts auf See. Das Titelthema wird wie üblich mit der größten Bratwurst der Welt abgeschlossen. Diesmal geben acht Autoren ihren Senf ab zur Frage, ob das Dezimalsystem Segen oder Fluch sei.

Den hinteren Heftteil eröffnen der Feuilleton-Rückblick und Rezensionen in unter 800 Zeichen in der Reihe "Kurz und Klein" - sowie gewitzte Kleinigkeiten "Pro Domo et Mundo". Stefan Rode hat den Bochumer Bergwerksdichter Heinrich Kämpchen ausgegraben und stellt den vergessenen Doyen der proletarischen Lyrik in der Reihe "Lebende & Leichen" vor. Marc Hieronimus fragt sodann, wann man aufhöre, zu fragen (inkl. einiger der drängendsten Fragen) und Schneidegger entgegnet Michael Helming, der im vorigen Heft den Kopf schüttelte über den Vorzug, der hierzulande dem Roman vor der Kurzgeschichte gegeben wird, warum dies seine Berechtigung hat. Dann kommen noch Kurzbios der Autoren und Illustratoren, das Impressum und eine Menge Reklame, ehe die Heftrückseite erreicht ist.

aus dem Inhaltsverzeichnis:

S. 05 (Kultur(terrorismus)):
Propädeutikum und Prolegomena zum Thema „Zahlen, Ziffern und Nummern“

„Die Mathematik ist eine brotlose Kunst, und doch schenkt sie dem Kenner unschätzbare Genüsse!“ Allerdings: Zahlen lügen nicht, aber Lügen zählen. Diese und weitere Weisheiten leiten die von Mathelehrern verwirrte Jugend hin zum Thema.
von Bdolf

S. 06 (Philosophistik & Misosophie):
Weißt du, wie viel Sternlein stehen

Die mathematische Welt ist die bessere, ist sauber, richtig und gut. In ihrer Künstlichkeit ist sie dem Kunstwerk eng verwandt, auch in ihrer Art, Sinn zu stiften und Sinn zu entziehen. Zu „ermessen“ ist dies an Samuel Becketts Bildern der Kalkulation.
von Wolfgang Schröder

S. 13 (Politik):
Wer zahlt, Du zahlst, Erzählung

Die nervtötende Euro-Krise, hohe Staatsverschuldung, Angst vor Rezession, der demographische Wandel, drohende Altersarmut, fehlende Kita-Plätze, das total bescheuerte Betreuungsgeld, die unsägliche Praxisgebühr, die sauteure Energiewende etc. etc.
von Tina Wirtz

S. 14 (Philosophistik & Misosophie):
Referenzpunkte im Chaos

Deleuze und Guattari haben auch zu Zahlen reichhaltige Überlegungen angestellt. Für die Wissenschaft sind Zahlen nicht nur als Form aufgrund ihrer mathematischen Grundlage wichtig. Durch ihre Inhalte ermöglichen sie Wissenschaft überhaupt erst.
von IPuP-Press

S. 16 (Philosophistik & Misosophie):
Kein Anschluss unter dieser Nummer

Die harten Wissenschaften haben denen des Geistes den Rang abgelaufen, so sehr diese sich auch längst empirisch und beweisbar geben möchten. Als die Mathematik noch Numerologie hieß, ging es auch schon magisch, aber weitaus toleranter und humaner zu.
von Marc Hieronimus

S. 23 (Philosophistik & Misosophie):
Zählbarkeit statt Subjektivität und Existenzerfahrung

Der Trost der Messbarkeit: Menschen fürchten sich im Dunkeln des Seins, darum erfinden sie Röntgenlaser und halten das Vermessen der Brandspuren für seine Erhellung. Eine chaotische Weiterspinnung von „Der Mensch, die Fußnote der Wissenschaft“.
von Matthias Laux

S. 26 (Der Lichtwelpe):
Der Lichtwelpe: Zinsgewinne

Der 11-jährige Kevin-Thorwald aus Fräulein Lutschmüllers Klasse interessiert sich für die Magie des Zinseszinses, die Onkel Bdolf den Kindern, die ja unsere Zukunft sind, gerne erläutert.
von Bdolf

S. 28 (Irgendwas mit Medien):
„Eigentlich wollte ich was mit Buchstaben machen“

Über 120 Millionen Kinder sehen ihn tagtäglich im Fernsehen, doch kaum jemand kennt seinen richtigen Namen. Zahlengraf Párátko Utalványozás, US-Schauspieler ungarischer Herkunft, gewährt in seiner Privatwohnung in Greenpoint ein Exklusivinterview.
von Michael Helming

S. 31 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Ökologische Lehrfabel

Durch ein selbstgebohrtes Loch in der Wand beobachtete ich 47382901473820 Tage lang einen extrem zufriedenen Mann, der täglich an mir vorbeiging und dabei einen riesigen Alligator an einer Leine hinter sich herführte.
von Johannes Witek

S. 32 (Politik):
Subtraktion statt Subversion

Stell dir vor, es ist Kapitalismus, und keiner geht hin. Dann kommt der Kapitalismus zu dir! Und wenn er kommt? Dann laufen wir! Eine soziopolitisch angewandte Grundrechenart nach Alain Badiou und Slavoj Žižek.
von Timotheus Schneidegger

S. 40 (Lebenswelt):
Kolchosmose in Stützistan

Die Kolchosenphilosophie wurde 2004 ausgeheckt: Subkultur, Antikapitalismus, Kooperation statt Konkurrenz. Die Ur-Kolchose geriet ins Drimseln, aber die Frage bleibt: Kann man eine Gesellschaft schaffen, in der auch Künstler überleben, ohne zu verhartzen?
von HEL Toussaint & Ní Gudix

S. 46 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Ausgegründetes Sonett mit Bedarfsgemeinschaft

Gedicht aus den „Stützismen“ übers Müssen - für Reinhardt.
von HEL Toussaint

S. 47 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Es hartzt so hartz

oder: Er hat’s gefressen - aus der Tonne, in der Tonne, Klappe zu.
von Ní Gudix

S. 48 (Hochschule):
Notennot

Die Zahlen auf dem Zeugnis: Wir sind jung und machen uns Sorgen über unsere Chancen auf dem Arbeitsmarkt: über sechs Zahlen, die die Welt bedeuten.
von IPuP-Press

S. 51 (Lebenswelt):
Zahlen, bitte!

Damit haben Sie nicht gerechnet: Zahlen waren und sind geheimnisvoll. Ent-ziffern, de-chiffrieren heißt, wieder zurückzurechnen. Auch heute warten Kuriosa und Mysterien an jeder Raumzeitecke. Das größte Rätsel dabei bleibt der Mensch.
von Marc Hieronimus

S. 54 (Philosophistik & Misosophie):
Was ein Wort ist

Zum Auftakt einer neuen Essayreihe zur Wortphilosophie folgen wir zunächst der logisch-mathematischen Sichtweise, die auch und gerade Geisteswissenschaft prägt. Dies so sehr, dass heutzutage wieder klargestellt werden muss: Worte sind keine Zahlen.
von Stefan Schulze Beiering

S. 62 (Kultur(terrorismus)):
Bewusstsein binärer Beliebigkeit

Was haben Hummeln und Computer gemeinsam? Beide können technisch gesehen gar nicht funktionieren, tun es aber aus Unwissenheit trotzdem. Erstere haben keine Ahnung von Aerodynamik, letztere keine von Zahlen.
von Michael Helming

S. 65 (Lebenswelt):
Im Plattenladen

Ein Comic aus der besten aller möglichen Welten über sell-outs und Einklaufen.
von Mirko Stehr

S. 66 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Das Geheimnis der Schönheit

oder: der Goldene Sch(n)itt - eine Erzählung über die Bedeutung von Goldschnitt und Goldwasser auf hoher See.
von Bdolf

S. 68 (Lebenswelt):
Die größte Bratwurst der Welt: Das Dezimalsystem – Segen oder Fluch?

Frank Schirrmacher sagt, Rechnen zur Basis 10 mache blöd im Kopf. Der frühadoptierte Dezimalrechner Sascha Lobo dagegen weiß, dass Leute, die nicht nach einer neun am Ende mit einer Ziffer mehr weitermachen wollen, megaout sind. War früher alles besser?
von Bdolf, Georg Frost, Marc Hieronimus, Michael Helming, Ní Gudix, Tina Wirtz, Wolfgang F. Berger, Wolfgang Schröder

S. 71 (Irgendwas mit Medien):
Das Gerede vom Herbst 2012

Adorno-Preis für Judith Butler, Innocence of Muslims, Schavanplag, Buchmesse, Preise für Chinesen, Tag der Philosophie, Zeitungssterben und Leistungsschutzrecht - hui, was für eine Feuilletonsaison!
von Georg Frost & Timotheus Schneidegger

S. 72 (Kurz und Klein):
Kurz und Klein 40 + UntergRundschau 40

In jeweils unter 800 Zeichen werden besprochen: Bücher von u.a. Frank Salewski, Imre Hoffmann & Dominique Zimmermann, Paul A. Laviolette, Gershom Scholem, Jürgen Beetz sowie aktuellen Ausgaben von Schreibkraft und DUM.
von Bdolf, IPuP-Press, Marc Hieronimus, Michael Helming, Ní Gudix, Timotheus Schneidegger

S. 73 (Philosophistik & Misosophie):
Pro Domo et Mundo 40

Räsonnements der ehrenwerten Herren Michael Helming (mh) und Marc Hieronimus (hi) zum Ausschneiden und Sammeln.
von Marc Hieronimus & Michael Helming

S. 74 (Kultur(terrorismus)):
Wo kein Professor zu Handen, ...

In der Reihe "Lebende & Leichen" wird diesmal der Bochumer Bergwerksdichter und Lyrikproletarier Heinrich Kämpchen portraitiert, der heute so überflüssig und notwendig wie zu Kulturkampfzeiten ist.
von Stefan Rode

S. 80 (Philosophistik & Misosophie):
Wann hört man auf zu fragen?

Eine Reihe von offenen Fragen als Remedium gegen voreilige Schlüsse.
von Marc Hieronimus

S. 82 (Kultur(terrorismus)):
Zur Verteidigung des Romans

In der vorigen Ausgabe schüttelte Michael Helming den Kopf über die Verehrung, die hierzulande der Textform Roman entgegengebracht wird, während die in jeder Hinsicht überlegene Kurzgeschichte zum Nischendasein verdammt sei. Richtig so!
von Timotheus Schneidegger


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