Jenseits des Menschen

Einleitung ins aktuelle Titelthema: Der Begriff „Menschheit“ ist die Bedingung der Möglichkeit der Enttäuschung, die jeder Mensch darstellt. Der Begriff „die Menschen“ ist dagegen irgendwo zwischen Ideenhimmel und verseuchtem Planeten angesiedelt.

Don’t worry, I know you’ll never understand it.

So verabschiedete Wittgenstein die Prüfer seines Kolloquiums zur Erlangung der Doktorwürde. Gegenstand dieser Prüfung war sein philosophisches Debüt, die Logisch-Philosophische Abhandlung. Aber ob Wittgenstein seinen Text überhaupt selbst verstanden hat?

Vom Reisen und Denken

Was interessiert, ist der Zusammenhang von Reisen und Denken, wobei noch unklar ist, ob das Denken Reisen sein oder der Reisende denken soll [Im Endeffekt ergibt sich ein Versuch, Reisen zu denken].

Leviathan frisst

Masse und Macht sind nicht gerade appetitliche Themen, und doch ging Elias Canetti sie auf ebenso abenteuerliche wie kulinarische Weise an. Zumindest darin war er originell. Ein Lektürebericht, der Spuren von Polemik enthalten kann.

Grützendämmerung

Bei fast allen Philosophen geht es gelegentlich auch mal ums Essen. Aber eine Philosophie des Essens scheint auch in Zeiten von mehrstündigen Kochsendungen und reger veganer wie vegetarischer Publizistik zu fehlen. Ist das ein Mangel?

Seligkeit und Sauerkraut

In der Bibel werden Äpfel, Manna und Jesus gegessen, im Porno dagegen wird gefastet. Geht wahre Liebe durch den Magen? Ist das größte Glück der Erde ein gegrilltes Stück vom Rücken der Pferde? Essen allein scheint jedenfalls nicht unglücklich zu machen.

Punkrock und Primitivität

Protokoll eines Tele-Symposions des Instituts für Polytoxikomanologie und Perspektivismus über die utopistische Dimension der Primitivität im Ausgang von Cramps, Adorno und Nietzsche.

Von der Kunst, den Menschen zu schaffen

Peter Sloterdijk und die Paläopolitik, die das menschliche Wesen aus seiner Urzeit heraus festzulegen sucht, steht im Zentrum dieser Buch-Rezension durch das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus.

Philosophen im Straßenverkehr

Zum Ende des Dunklen Zeitalters hin gab es im Lichtwolf eine kurzlebige Serie, in der Philosophen im Straßenverkehr dargestellt wurden. Da die entsprechenden Ausgaben kaum noch oder gar nicht mehr lieferbar sind, gibt es die Kleinode nun online.

La Bruni et le Platon

Viel wurde seinerzeit über Sarkozys Trophäenweibchen gespottet. Die Wahrheit ist: Carla Bruni trägt ein hautenges Kleid aus Philosophie. Sie hat ihren Platon gut gelesen und führt Böses im Schilde.