Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.

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Aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 79 („Ignorieren und loben“)

September 2022

Eriehungsratgeber und Benimmfibel voller Metaebenen: Ein Heft übers Nichtwissen und Missbilligen sowie deren Gegenteile in Alltag, Kultur und Geschichte. Mit Schaben.

für nur 8,50 

E-Book-Versionen:

Allein die Zielgruppe unterscheidet Erziehungsratgeber vom Knigge, wie sich auch in diesem Lichtwolf zum Titelthema „Ignorieren und loben“ zeigt. Michael Helming erweist zu Beginn mit Augustinus und Enzensberger die Ignoranz als zeitgemäße Spezialform des Wissens, während Marc Hieronimus ganze Regalmeter von Büchern mit „Lob des/der“ im Titel sichtet. Bdolf kümmert sich um den Nachwuchs mit dem Propädeutikum, einem Lichtwelpen zum Thema Doktorspiele sowie zwei Fallstudien zu den Themen Elternschaft und Karriere. Mit Helmut Blepp begleiten wir einen bezechten Philosophen auf dem Heimweg, Martin Köhler lobt in seiner Kolumne bäuerlichen Geschäftssinn ...

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Neues aus Ontenhausen

Das Alter

von dr faustus, 16.04.2003, 12:55 Uhr (Dunkles Zeitalter) Jeder möchte alt werden, aber keiner will alt aussehen. Dies ist...

Das Urteil

Manchmal hat man das Gefühl alles falsch zu machen. In einem credo läßt sich das so zusammenfassen:

Nachruf auf Bärbel

Ein Nachruf im Namen der gesamten Redaktion auf Bärbel, die Wölfin, die aus einem Tiergehege im Vogtland ausgebrochen war und monatelang die halbe Zone in Atem hielt – bis sie im Januar 2003 den Heldentod starb.

Von der Zuneigung

Wölfe raufen sich erfolgreich zusammen, ohne groß darüber nachzudenken. Dem Mensch ist diese Leichtigkeit des Mitdaseins nicht vergönnt: Er muß sich mit Liebe oder Haß auseinandersetzen.

Der Mief der Jugend

Was hat die weibliche Jugend schön gemacht, wo doch Nirvana und Pubertät sie durchweg mies geprägt haben? Nichts eigentlich. Aber das pubertäre Nirvana-Gefühl war dann doch irgendwie schön.

Das Amt

Eine kafkaeske Episodensammlung rund um Herrn K. und seinen Wunsch, durch den Dschungel der Bürokratie zu einem Ziel vorzudringen, das alsbald verloren geht, weil es kein Kästchen dafür auf dem entsprechenden Formular gibt.

Von Herren und Sklaven

Schaffen sich die Herren als solche selber ab, wenn sie ihre Freizeit und Bildung mit dem Sklaven teilen? Was macht der Sklave, nun, wo er auch denken kann, mit dem Gedachten der Herren?