Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.

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Aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 77 („Gut & Börse“)

März 2022

Geld stinkt nicht und die Börse ist überall: Ein Heft über das Gute im Zeichen des Kapitals, außerdem Pyrrhon von Elis und Würmer.

für nur 8,50 

E-Book-Versionen:

Über die Herrschaft des schnöden Mammons wird schon so lange geschimpft, dass der Moralismus nun endlich zum titelthemengebenden Terminus „Gut & Börse“ [sic!] zusammengeschnurrt ist. Michael Helming nimmt sich zu Beginn das Geld vor und blickt auf die Kulturgeschichte seiner Aufbewahrungsformen. Ganz praktisch wird es im Lichtwelpen, wo Onkel Bdolf der Generation Bitcoin ein kleines Börsen-ABC vorlegt. Die PR ist super, aber die bildungspolitische Wirklichkeit in Baden-Württemberg ist düster, wie Martin Köhler in seiner Kolumne dokumentiert.

Schneidegger denkt mit Marx und Heidegger darüber nach, ob das Kapital ein Subjekt oder eher ...

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Neues aus Ontenhausen

Frühvergreisung

Was ist eine Jugend nach der Jugend? Was ist eine Jugend, die sich die Weisheit des Alters abgeschaut und die Unentrinnbarkeit des menschlichen Schicksals im Zenit ihrer Schaffenskraft hinnimmt? Was ist eine Jugend, die das erkannt hat?

Woanders ist auch zu Hause

Wo immer wir hinwollen, wir nehmen uns selbst mit. Und da wir heutzutage ein Kollektiv sind, den ganzen Rest auch – selbst wenn wir vor dem eigentlich Zuflucht im woanders suchen wollten.

Editorial von Lichtwolf Nr.1

Im Sommer 2002 wurde ein Text getippt, der kurz darauf die erste Ausgabe des Lichtwolf eröffnen sollte. Das Editorial der Nr.1, ein historisches Dokument des lichtwölfischen Ursprungs.

Existentialismus ist keine Philosophie!

Ein Existentialismus-Flash, bei dem sich ein ablehnendes, gelangweiltes Lebensgefühl auf sich selbst bezieht und nach langer Weile seine existentialistische Weltverhaltung ablehnen muß. Abrechnung mit Sartre, Camus, Beauvoir und dem ganzen Rest der Blase.

Die Eiche

(Oktober 1998) von Timotheus Schneidegger, 10.10.1998, 23:49 Uhr (Dunkles Zeitalter) Da war einmal eine Eiche -so! fett- und die...