Für das Recht gekämpft und gestorben

Als Sokrates für die attische Demokratie in den Peloponnesischen Krieg zog, war sie kaum noch eine. Nach seiner Rückkehr musste der Veteran ihren Verfall in die Tyrannei miterleben und sich schließlich zum Tode verurteilen lassen.

Die letzte Kränkung

Für die persönliche wie für die Entwicklung unserer Spezies ist entscheidend, wie wir der Tatsache unserer Unwichtigkeit begegnen.

Der stolze weiße Schwan der Metaphysik

Im Herbst 2014 riefen Glanz & Elend und der Lichtwolf einen Essaywettbewerb zur Preisfrage aus: „Warum gibt es etwas und nicht vielmehr nichts?“ Die beste Einsendung weist die Frage einfach zurück.

Heimlichkeit und Fremde

Im Mythos zu Hause: Drinnen ist es sicher, draußen ist das Un-Heimliche, so verraten uns Heideggers Blut&Boden-Denke und die ganz alltägliche Furcht vor dem Fremden.

Einleitung ins Titelthema „Mars“

Abgesehen von der Venus und „unserem“ „eigenen“ zieht kein Planet so viel assoziative Aufmerksamkeit auf sich wie der Mars, der im Abendland bis vor kurzem für den Kriegsgott stand (und heute weltweit für einen Schokoriegel).

Meditation im Svíbwald

Beim Wandern über das Schlachtfeld von Königgrätz drängt sich Schopenhauer als einer jener auf, die Vergleiche zwischen Liebe und Krieg führen; wobei er zudem klärt, wie der „Wille“ das Individuum zum Narren hält, bevor es ans Sterben geht.

Einleitung ins Titelthema „Perverse“

Sexualwissenschaftler malen die Zukunft ihres Forschungsgegenstands traditionell in düstersten Farben. Die allgegenwärtige Sexualität mutet ihnen einerseits als Mutant und Zombie an, weit entfernt vom naiven Reinraus-Spielchen von Rousseaus Gnaden…