Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.

mehr über den Lichtwolf

Aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 60

Lichtwolf Nr. 60 („Ins Gesicht“)

Dezember 2017

Fressen, Identitäten und Ansehen in Philosophie, Kunstgeschichte, Theologie, Politik, Sprache und Pornographie, dazu Schnecken, Binding, rechte Eliten und unnütze Objekte.

für nur 8,50 

E-Book-Versionen:

Schaut man wem ins Gesicht, erblickt man eine, wenn nicht gar seine Persönlichkeit, weshalb die Körperregion zu den empfindlichsten zählt, wie Michael Helming in seiner Meditation über verbogene Visagen in der Kunstgeschichte feststellt. An- und Aussehen einer Person lässt sich vermittels einer Torte ins Gesicht aufheben, wie es der Belgier Noël Godin tut, dessen Schabernack Marc Hieronimus vorstellt. Unantast- und unfassbar dürfte das Antlitz Gottes sein; mit den Bedingungen und Möglichkeiten, seiner ansichtig zu werden, befasst sich Osman Hajjar. Über die Mitgeschöpfe kann man einiges erfahren, versteht man ihr Gesicht ... zur aktuellen Ausgabe


Neues aus Ontenhausen

Das Urteil

Manchmal hat man das Gefühl alles falsch zu machen. In einem credo läßt sich das so zusammenfassen:

Nachruf auf Bärbel

Ein Nachruf im Namen der gesamten Redaktion auf Bärbel, die Wölfin, die aus einem Tiergehege im Vogtland ausgebrochen war und monatelang die halbe Zone in Atem hielt – bis sie im Januar 2003 den Heldentod starb.

Von der Zuneigung

Wölfe raufen sich erfolgreich zusammen, ohne groß darüber nachzudenken. Dem Mensch ist diese Leichtigkeit des Mitdaseins nicht vergönnt: Er muß sich mit Liebe oder Haß auseinandersetzen.

Der Mief der Jugend

Was hat die weibliche Jugend schön gemacht, wo doch Nirvana und Pubertät sie durchweg mies geprägt haben? Nichts eigentlich. Aber das pubertäre Nirvana-Gefühl war dann doch irgendwie schön.

Das Amt

Eine kafkaeske Episodensammlung rund um Herrn K. und seinen Wunsch, durch den Dschungel der Bürokratie zu einem Ziel vorzudringen, das alsbald verloren geht, weil es kein Kästchen dafür auf dem entsprechenden Formular gibt.

Von Herren und Sklaven

Schaffen sich die Herren als solche selber ab, wenn sie ihre Freizeit und Bildung mit dem Sklaven teilen? Was macht der Sklave, nun, wo er auch denken kann, mit dem Gedachten der Herren?

Feindbilder-Serie

Skizzenhafte Auseinandersetzung mit fünf Menschentypen des Alltags, die der Weltgeist nur als genius malignus erschaffen und dauerhaft im Sein halten konnte.

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