Lichtwolf Nr. 42 („Der #@%*! Gottes“)

7,80 

Ob es ihn gibt oder nicht ist nur halb so interessant wie die Frage, was Gott zukommt, wenn Grammatik und Theologie sich vereinen: Beweise, Ausschläge, Haustiere, Nachrufe, Lieblingsmenschen? Alles über das summum ens und seinen #@%*! auf 92 Seiten im DIN A4 Paperback.

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Beschreibung

Negative Theologie ist das eine, körperliche oder grammatikalische Theologien sind was anderes, nämlich der #@%*! der Sommerausgabe 2013.

Auf Inhalt, Editorial und Einleitung folgen wie gewohnt Bdolfs Propädeutikum und Prolegomena zum Titelthema „Der #@%*! Gottes“, dem Marc Hieronimus im Anschluss sprachlogisch auf den Grund geht. Der Tod Gottes ist ein alter Hut, doch was es heißt, ihn immer wieder zu behaupten, untersucht Wolfgang Schröder. Behauptet wird viel zu viel, vor allem zu viel Mutmaßliches, wie Tina Wirtz sodann beklagt, und Magister Maier berichtet von der Celebration einer Pfingstlergemeinde. Timotheus Schneidegger sucht nach Gottes Haustieren und den Freuden der Zoolatrie, dagegen erzählt Johannes Witek von der Metaphysik des Grunzens. Auf der Kinderseite Lichtwelpe beantwortet Stefan Rode die Zuschrift der kleinen Ann-Kathryn, die gerne N#@%*!prinzessin werden möchte. Marc Hieronimus stellt uns in seinem Crashkurs Hagiologie Märtyrer, Patrone und Heilige für alle Lebenslagen vor, ehe Bdolf den Namen Gottes durcheinanderbringt. Einen kritischen Rückblick auf die beliebtesten Gottesbeweise der letzten zwei Jahrtausende leistet Michael Helming und hat zudem den bislang unbekannten ornithologischen Gottesbeweis Miguel de Cascos ausgegraben. Wolfgang F. Berger hat in Canterbury Mäuschen gespielt, als gerade etwas Wichtiges bewiesen (und später widerlegt) wird. Einen Ausflug in die bislang unbekannten Tiefebenen christlicher Kunstgeschichte hat Bdolf zusammenfabuliert und Jürgen Nielsen-Sikora schwärmt hymnisch von Navid Kermani, ehe Alexander Eilers einen Satz Aphorismen aus „Materia dolorosa“ und „Fatum morgana“ bringt. Etwas länger sind die Miniaturen, die Marc Hieronimus zum Sinn Gottes notiert hat. Das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus erklärt mit Deleuze und Guattari, warum Gott und Transzendenz nichts in der Philosophie verloren haben. Beschlossen wird auch dieses Titelthema mit der größten Bratwurst der Welt, bei der diesmal sechs Autoren ihren Senf abgeben zu der Frage, was Gott fehle.

Außerdem im Heft: Stefan Schulze Beierings Essayreihe zur Frage, was ein Wort ist, wird sodann mit dem dritten Teil (über das Verhältnis von Wort und Glaube) abgeschlossen. Wolfgang Schröder beschäftigt sich wieder mit Ulrich Horstmann, diesmal mit den Gründen und Grenzen seines Autorenselbstmords. Ein Portrait der argentinischen Schriftstellerin und Dichtermuse Norah Lange aus der Feder von Inka Marter füllt die Rubrik „Lebende & Leichen“. Es sind außerdem wieder reichlich geistreiche Sentenzen Pro Domo et Mundo versammelt, eine Menge von (diesmal naturgemäß eher gottlastigen) Rezensionen in unter 800 Zeichen sowie der Rückblick auf die Feuilleton-Themen des Frühlings, alles schön von Hand illustriert und (wie immer) in heißer Liebe und Gottesfurcht zu Papier gebracht.