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Politik

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Globalisierung, "Krieg" gegen den "Terror", Neoliberale, Asoziale und sonstiger Mist, der bald dafür sorgt, daß man nirgendwo auf der Welt mehr sicher vor den eigenen Artgenossen ist, all das beherrscht die Weltpolitik in einem Maß, mit dem auch drei oder vier UNOs nicht zurechtkämen. Der Lichtwolf beobachtet, wer mit wem und warum wohl, wer gegen wen und wofür? Viele Fragen - das lockt den Global-Philosophen in uns allen doch aus seinem lokalen Versteck heraus!
Und auch in Deutschland passiert ja so einiges. Mit der Politik in diesem unseren Lande verhält es sich wie mit dem Wetter: Ist es zu heiß, wird darüber gejammert, ist es zu kalt, passt das den meisten auch wieder nicht, und meistens dreht sich alles um die Bewegung von erwärmten Luftmassen.
Da der Lichtwolf die Dynamik der Polis so gut durchschaut hat, kann hier, ganz im Sinne der antiken Urväter, die Philosophie die Politik bereichern, auf daß sich einige Hebeldrücker hier Tipps fürs alltägliche Schalten und Walten holen, oder nur ein paar Kopfnüsse.


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Lichtwolf 1/2008 (Nr. 25)Lichtwolf 1/2008 (Nr. 25), S. 04 (Politik):
Hausfrau und Mutter: Subversion durch Reaktion

Ein Beitrag aus der Rubrik Politik...
von Augušt Maria Neander


Politik am 27.10.2007, 23:37 Uhr

Bei Grün seh’ ich Rot.

Oder: Noch mehr Klimapolitik und ich schreibe ein Protestlied!

Grüner wird’s nicht, hat man wohl vor gut 20 Jahren gedacht als Joseph F. zum Umweltminister in Hessen ernannt wurde. Der gleiche Gedanke als eine Rot-Grüne-Regierung in Berlin ihre Geschäfte aufnahm. Und heute? Kann man überhaupt noch überblicken, wie grün alles um uns herum ist? Nur ein paar Highlights: Al Gore erhält demnächst den Friedensnobelpreis, die Vanitiy Fair legt ihren hippen Lesern ein 50-Punkte-Heft zur Rettung der Welt bei, Frau Merkel sucht internationale Klimasolidarität und die SPD traut sich nun sogar ein deutsches Privileg anzutasten: statt freier Fahrt für freie Bürger ein Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen, so die jüngst erhobene und sogleich beschlossene Forderung. Klimawandel, CO2-Rechner, Treibhausgase und das Schmelzen der Polkappen sind die umweltpolitischen Schlagwörter, von denen plötzlich jeder redet. Grüner wird’s nicht?

Oh doch! Aber solange die grundsätzlichen und drängenden innenpolitischen Probleme nicht angegangen werden, sehe ich Rot, wenn ich das Grün um mich herum wahrnehme. Statt über Steuervergünstigungen für Hybridautos zu diskutieren, wäre es längst an der Zeit, die Gesundheitsreform – und zwar eine, die den Namen verdient, zu verabschieden, eine Initiative für Bildung und Forschung zu starten, anstatt sich mit zwei, de facto 20 Jahre alten, Nobelpreisen zu schmücken und Elite-Unis zu küren, die mit Studiengebühren beheizt werden (sollten). Wo bleibt die Antwort auf den zum Teil tatsächlichen, zum Teil bevorstehenden Ärztemangel? Wie viele Schüler sollen noch die Hauptschulen ohne Zukunftsaussichten, da ohne ein Maß an Grundbildung, verlassen? Zwar hat man nach 40 Jahren mittlerweile anerkannt, dass Deutschland ein Zuwanderungsland mit Integrationswilligen ist, aber das Schlagwort „Integration“ ist von einem frisch gepflanzten Symbolwald umstellt, der ebenfalls eine längst überfällige Änderung in der Familienpolitik überwuchert – es sei denn man baut ökologische Passivhäuser mit einer Solargarage für das Elektromobil.

Nein, es wird wohl eher Hybrid-Panzer mit Solarzelle geben, die mit wiederverwendbarer Munition aus recycelten FCKW-Kühlschränken bestückt sind und mit Biodiesel nur Tempo 100 auf deutschen Autobahnen fahren dürfen, als dass in Deutschland die Reformen angegangen werden, die das Land wirklich braucht – eine populistische „Feinjustierung“ der Aganda2010 (heißt übersetzt: mehr Geld für potentielle SPD-Wähler) gehört nicht dazu.


Lichtwolf 3/2007 (Nr. 24)Lichtwolf 3/2007 (Nr. 24), S. 13 (Politik):
Duck and Cover!

Wie in der Atomkriegsparanoia der 50er wird auch heute mit apokalyptischer Verzicht- und Drohrhetorik dazu ermahnt, auf der Hut zu sein; im Ökologismus schlummert ein kleiner Totalitarismus.
von Johannes Franzen




Lichtwolf 2/2007 (Nr. 23)Lichtwolf 2/2007 (Nr. 23), S. 22 (Politik):
Wunderbarer Gnadenthron

In den Fragen, wie die Taten Hans Filbingers und Christian Klars zu bewerten und ob sie zu vergeben sind, werden die Kategorien des politischen, moralischen und juristischen unzulässig vermischt. Dieser Text klärt mit Carl Schmitt und Hobbes auf.
von Augušt Maria Neander


Lichtwolf 2/2007 (Nr. 23)Lichtwolf 2/2007 (Nr. 23), S. 17 (Politik):
Der Muff von 50 Jahren

Eine Polemik gegen ein bislang eher unbeklagtes Vermächtnis der 68er, den verkrampften Nonkonformismus, der in der Politik ebenso gern zur Schau gestellt wird wie auf Studentenparties und hier wie dort billige Pose ist.
von Johannes Franzen



Lichtwolf 1/2007 (Nr. 22)Lichtwolf 1/2007 (Nr. 22), S. 33 (Politik):
Polonium

Kurzgeschichte über einen Hamburger, der ein Wurstbrot isst und urplötzlich mitten im Aufruhr um die Polonium-Spuren steckt, die im Herbst in halb Europa entdeckt wurden.
von Theo Malz


Lichtwolf 1/2007 (Nr. 22)Lichtwolf 1/2007 (Nr. 22), S. 27 (Politik):
Katzenbesitzer

Ziemlich starker Tobak: Kurzgeschichte über die Lebens-, Arbeits- und Innenwelt eines Hamburger Beamten, der mit der Abschiebung von afghanischen Flüchtlingen betraut ist.
von Marc van der Poel



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