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Links der Woche am 12.04.2014, 14:15 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 15/14

Selbstzensur im digitalen Zeitalter

Wer überwacht wird, ist nicht frei, so die Binse, die durch den seit bald einem Jahr schwelenden NSA-Skandal zu neuer Aktualität gekommen ist. Wie sehr die Massenüberwachung auch das Verhalten derer beeinflusst, die glauben, nichts zu verbergen zu haben, beschreibt Peter Galison in der FAZ unter Rückgriff auf Sigmund Freud. (07.04.14)

Die vorgemachte Mehrheit

Nach Sarrazin bedient nun auch Felidae-Autor Pirinçci den Markt der Endlich-sagts-mal-einer-Literatur. Über political correctness und Shitstorms als konstituierende Instrumente von (längst unmöglichen) Mehr- und Minderheiten und darüber, warum Markus Lanz dafür büßen muss, dass die Glotze nicht mehr einheits- und mehrheitsstiftend ist, schreibt Georg Seeßlen in seinem Blog. (07.04.14)

Kunstwerk im kapitalistischen Zeitalter

Nochmals Seeßlen: Diese Woche tastete er sich auch an das Wesen des Bildes als Kunstwerk heran. Es offenbart etwas und ist darin das Vorbild der reklamemäßigen Ware, doch je mehr diese entwertet wird, desto geheimnisvoller muss das Kunstwerk werden, bis es seinerseits zur wertlosen Ware in Oligarchenbesitz wird. (10.04.14)

Et cetera:

Uwe Justus Wenzel meldet in der NZZ den Tod des Religionskriminologen Karlheinz Deschner. +++ Bei Deutschlandradio Kultur stellt Matthias Dell den Sammelband „Der Tatort und die Philosophie“, der wie das Philosophie Magazin von Wolfram Eilenberger herausgegeben wird. +++ Christian Welzbacher bespricht im Freitag Sven Grzebetas Doktorarbeit und Insiderbericht, der sprachkritisch und ideengeschichtlich die „Ethik und Ästhetik der Börse“ herausfordert. +++ Der Musikkritiker und Poptheoretiker Mark Fisher hat einige seiner Aufsätze versammelt im Buch „Ghosts of my Life. Writings on Depression, Hauntology and Lost Futures“, das in der taz besprochen wird.


Links der Woche am 06.04.2014, 12:21 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 14/14

Markus Metz und Georg Seeßlen gehen ja berufsmäßig u.a. ins Kino, wo sie den Bibel-Fantasy-Kracher „Noah“ geguckt haben. Im Freitag wundern sie sich über die Rückkehr des Monumentalfilms als „Religiotainment“. +++ Harry Nutt bespricht in der FR Elias Canettis „Buch gegen den Tod“, das aus dem Nachlass des Todfeinds stammt. +++ Kant und Einstein hätten unter den heutigen Bedingungen nichts an den durchökonomisierten Unis werden können, erinnert Klaus Peter Weinert im Deutschlandradio Kultur. +++ Der Salem-Direx a.D. Bernhard Bueb hat ein neues Buch geschrieben, das pathetisch von der Macht der Ehrlichen schwärmt und für Michael Schefczyk (NZZ) an den entscheidenden Stellen schweigt. +++ Vor 20 Jahren nahm sich Kurt Cobain das Leben. Jens-Christian Rabe (SZ) schreibt, dass die letzte große Botschaft, die Cobain mittels Schrotflinte in die Welt brachte, bis heute nicht verstanden worden ist. Michael Pilz (WELT) schimpft dagegen über Popmärtyrertum und Gedenkpornographie. +++ Den aktuellen Lichtwolf Nr. 45 gibt es nun auch als E-Book für Kindle und im epub-Format.


Intime Interna am 05.04.2014, 11:30 Uhr

Lichtwolf Nr. 45 elektrisch

Die Frühlingsausgabe des Lichtwolf mit dem Titelthema „Spielchen“ ist jetze nicht allein als Heftsche im Einkaufszentrum und im Abo erhältlich, sondern auch als E-Book.

Lichtwolf Nr. 45 (Spielchen) E-Book

Lichtwolf Nr. 45 (Titelthema: „Spielchen“) ist ab sofort auch als E-Book für Amazon Kindle und im epub-Format erhältlich.

Wie gewohnt wird die elektrifizierte Fassung in zwei Farben angeboten, diesmal allerdings mit einem neuen Dreh. Lichtwolf Nr. 45 gibt es als E-Book

-für Amazon Kindle,

-im offenen .epub-Format via Libreka und

-neuerdings auch in der E-Book-Boutique minimore.de.

Ebendort bei minimore gibt es inzwischen auch alle elektrifizierten Lichtwölfe seit der Nr. 34 für kleines Geld.

E-Book-Ausgaben des Lichtwolf wurden (wahrscheinlich) gewaltfrei hergestellt, sind DRM-frei und kosten bloß 3,99 Euro, so auch die aktuelle Frühlingsnummer über den homo ludens und das Spiel des Lebens sowie Adorno, Katzen, Nazi-Romane und Svatopluk Turek.


Links der Woche am 30.03.2014, 14:14 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 13/14

Demokratisierung des Wissens = neoliberal

Die FAZ setzt ihre Reihe zu Digitalisierung und Geisteswissenschaften fort. Diesmal denkt Philip Mirowski über das Konzept der Offenheit in und von Forschung und Lehre nach. Dabei zeigt er sich einigermaßen skeptisch, ob das Internet und sein neoliberaler Begleitgesang die Lösung oder das Problem ist. (29.03.14)

Heidegger im Freitag

Auch der Freitag nimmt sich der feuilletonistischen Neuentdeckung Martin Heidegger an. Jürgen Busche bespricht Lutz Hachmeisters Buch über die Hintergründe des SPIEGEL-Interviews und zeigt sich etwas enttäuscht. Michael Jäger stellt sich auf die Seite der Heidegger-Ankläger und führt als Beweisstücke die Schwarze Hefte an, in denen sich der Todtnauberger als ganz gewöhnlicher Nazi zeigt.

Gemeinsamkeit von Bombenkrieg und Finanzwirtschaft

Steuergelder retteten in der Finanzkrise Banker vor den Folgen ihrer Gier und halten Politiker via Wahlgeschenke im Amt. Diese politische und ökonomische Verantwortungslosigkeit hat der Psychoanalytiker Erich Fromm schon vor Jahrzehnten als pathologisch beschrieben, wie Dirk Schümer in der FAZ in Erinnerung ruft. (29.03.14)

Verflucht bis ins neunte Glied

NZZ-Philosoph Uwe Justus Wenzel hat von der medialen Taufe der „Generation Maybe“ gehört, die auf X und Y folgt und auf Zigarettenreklame zurückgeht. Die Maybes sind 20-35 Jahre, haben sonst aber kaum noch was gemein außer ihrer Indifferenz. Weit mehr jedoch wundert sich Wenzel über die Inflation solcher Generationsetiketten. (29.03.14)

Et cetera:

Die NZZ schreibt einen Nachruf auf den Religionsphilosophen Eugen Biser. +++ Die Greifswalder Politologin Hannah Bethke regt sich in der FAZ über ihre illiteraten Studierenden auf. +++ via der blinde Hund: Sarah Adams schreibt Gedicht über Philosophen. +++ Es gibt übrigens eine neue Lichtwolf-Ausgabe (Thema: Spielchen) und in der E-Book-Boutique minimore sind auch Lichtwölfe als epub erhältlich.


Eine Übersicht aller Themen und Beiträge finden Sie im Monatsbuch.


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Näheres zu dieser hart erarbeiteten Ausgabe erfahren Sie im Einkaufszentrum. Rabotti rabotti!



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Die aktuelle Ausgabe:

Lichtwolf 1/2014 (Nr. 45), März 2014

Titelthema: Spielchen

Der homo ludens und das Spiel des Lebens, Kriegs- und Sprachspiele, Räuber und Gendarm, außerdem: Fun, Katzen, kontrafaktische Nazi-Romane und Svatopluk Turek. 96 illustrierte Seiten im DIN A4 Paperback, ISBN 9783941921375

Auszüge aus der Nr. 45 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

Auch als E-Book erhältlich:
Kindle-Ausgabe Kindle-Ausgabe, 3,99 EUR
epub-Format E-Book im .epub-Format, 3,99 EUR
epub bei minimore .epub bei minimore.de, 3,99 EUR


Das nächste Heft erscheint am 20. Juni 2014 mit dem Titelthema Perverse. »» Abonnieren


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