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Die Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.
Der Lichtwolf wurde im Sommer 2002 aus Übermut und Langeweile im Umfeld der Fachschaft Philosophie der Uni Freiburg gegründet. Der Studentengag wuchs sich im Laufe der Jahre grund- ...

Über den Lichtwolf

Die aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 59 (3/2017)

September 2017

Titelthema: Alte Berufe

Für nur 8,50 EUR (inkl. Porto) bestellen:

Exemplar(e)

Lichtwolf Nr. 59 (3/2017) ist auch als DRM-freies E-Book zum Preis von nur 3,99 EUR erhältlich:

Einige alte Berufe sind allgegenwärtig, da in Nachnamen eingeschlossen wie prähistorische Mücken im Bernstein. Andere hatten weniger Glück als Meyer, Müller, Schmidt und Schulz: Sie waren zum Zeitpunkt, als man sich Nachnamen anzuschaffen hatte, schon ausgestorben oder noch nicht entstanden, weswegen man im Telefonbuch den Stellmacher findet, aber nicht den Schlosser.

Alles Neue lässt etwas veralten und die technologischen Revolutionen richteten regelrechte Massaker unter den Professionen an: Mit der Sesshaftwerdung des Menschen wurden nomadische Tätigkeiten zum Hobby. Die Berufsopfer der industriellen Revolution sind uns gut überliefert und noch besser die der ...

zur aktuellen Ausgabe

Das Neueste aus Ontenhausen:

Intime Interna am 03.10.2017, 17:09 Uhr

Ceci n’est pas un krimi…

Michael Helming hat einen Roman geschrieben - und es ist kein Krimi!

Michael Helming: Fliegende Fische

„Fliegende Fische“ gibt es als Taschenbuch u.a. direkt beim catware.net Verlag, der den Roman auch als E-Book im Programm hat.

Sieben Jahre haben Freundinnen und Verehrer der Schreibe Michael Helmings seit dessen Kurzgeschichtenband „Die vorläufig letzte Fassung der Gegenwart“ mit den Essays Vorlieb nehmen müssen, die der Ravensburger für jede Lichtwolf-Ausgabe schreibt. Nun gibt es endlich wieder ein Buch - und was für ein schönes! „Fliegende Fische“ ist ein Roman mit einem mysteriösen Mordfall, aber weder Fantasy noch Krimi. Dafür sorgt der magische Realismus, in dessen Tradition Helming ein dichtes Symboliknetz strickt.

Und darum geht es in nuce: Irgendwo in der norddeutschen Marschlandschaft muss Kommissar Seekatz den Mord an einem berühmten Fischforscher aufklären. Auf einer allerletzten Fahrt zum Tatort geht er noch einmal alle seltsamen Einzelheiten des Falles durch, der ihn seinen einzigen Freund und beinahe den Verstand gekostet hätte.

„Fliegende Fische“ gibt es als Taschenbuch mit 212 Seiten für 9,80 Euro hier oder beim catware.net Verlag, der den Roman auch als E-Book im epub-Format für 4,99 Euro anbietet. Alternativ bekommt man es bei Amazon zum gleichen Preis auch für den Kindle - natürlich genauso DRM-frei wie das Taschenbuch.


Irgendwas mit Medien am 28.09.2017, 15:19 Uhr

Wie hart war die Arbeit früher?

Kaum macht der Lichtwolf ein ganzes Heft über alte Berufe, tritt der SWR mit seinem Riesenbudget auf den Plan: Am Tag der deutschen Einheit startet in der Glotze ein „neues Geschichtsformat“. Florian Weber „schuftet sich durch die Geschichte“ in der Reihe „Die härtesten Jobs von damals“.

Womit hat eine Abtrittanbieterin ihr Geld verdient? Weshalb mussten Köhler Tag und Nacht um ihr Leben fürchten? Warum war das Gerberhandwerk so verpönt und wieso traute niemand dem Müller? Das kann man sich mühsam anlesen und ausmalen mit dem aktuellen Lichtwolf Nr. 59 zum Thema „alte Berufe“ – oder bequem in der Glotze angucken.

SWR Moderator Florian Weber begibt sich auf eine Zeitreise durch den Südwesten und stellt sich den beruflichen Herausforderungen der Geschichte. Dabei kann, darf und muss er alles selbst ausprobieren. Zu sehen ist das am Dienstag, 3. Oktober, um 17:15 Uhr im SWR Fernsehen.

Die Flößer galten als besonders harte Kerle. Im Kinzigtal wurde das Holz aus dem Schwarzwald zu langen Flößen verbunden. (Foto: © SWR/Medienkontor)

In der ersten Folge arbeitet Florian Weber als Heizer zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf einer der ersten Eisenbahnen – begleitet wird er dabei von Oliver Brückom vom Eisenbahnmuseum Neustadt, der ihm mit Hintergrundinformationen beisteht. Außerdem geht es für ihn auf große Fahrt in der Tradition der Flößer des 17. Jahrhunderts. Thomas Kipp und die „Schiltacher Flößer“, die die Technik des Floßbaus, auch „Rüsten“ genannt, über Jahrhunderte hinweg am Leben gehalten haben, zeigen ihm, was dabei zu beachten ist. Weiter erlebt Florian Weber, wie ein Pfannenknecht vor 200 Jahren der Bauersfrau am offenen Feuer gedient hat und wie hart das Leben des echten Sandmanns war. Als Müllergeselle in einer Wassermühle stellt das Säckeschleppen nicht die einzige Herausforderung für ihn dar.

Regionale Geschichte erlebbar machen – das ist die Idee der dreiteiligen Reihe „Die härtesten Jobs von damals – Florian Weber schuftet sich durch die Geschichte“. Nach Teil eins am Dienstag, 3. Oktober, folgen Teil zwei und drei der Reihe am 31. Oktober und am 1. November jeweils um 17:15 Uhr im SWR Fernsehen. Ende des TV-Tipps.


Intime Interna am 21.09.2017, 18:00 Uhr

Alte Berufe im Lichtwolf

Hurra, die Herbstausgabe des halbschönen Jahrs 2017 ist da - und darin widmet sich der Lichtwolf den alten Berufen.

Lichtwolf Nr. 59 mit dem Titelthema „Alte Berufe“ ist ab sofort im Einkaufszentrum und im Abonnement erhältlich.

51 dieser ausgestorbenen oder einfach sehr lange schon bestehenden Gelegenheiten, den Lebensunterhalt zu bestreiten, werden darin in ihrer philosophisch-popkulturellen Relevanz beschrieben. Einige erfahren ausführlichere Portraits, in denen es auch darum geht, was das Verschwinden oder der Wandel dieser alten Berufe uns über die Gegenwart verrät: Michael Helming bedauert das Aussterben des Matadors als Mittelding zwischen Priester und Metzger, aber vor allem als Signum der Trennung des Schnitzels vom Töten. Schneidegger betrachtet, wie sich der Wächter der antiken Polis zum pfeffersprayenden G20-Polizisten entwickelte. Bernhard Horwatitsch sieht in Alchemisten und Goldgräbern die bis heute leitende Gier nach Edelmetallen zur Profession geworden. Osman Hajjar überlegt, was sich der Menschen töpfernde Gott wohl bei seinem Werk gedacht haben mag. Marc Hieronimus zählt die kulturellen Beiträge des viel gescholtenen Zensors auf, dem ein glorreiches Comeback bevorstehen könnte - im Gegensatz zu Lektoren und Datenschutzbeauftragten, deren Niedergang Martin Köhler beschreibt.

Außerdem geht es im aktuellen Lichtwolf um den Lachs als Viehlosovieh, um Jacques Ellul, die Automobilplage, den Herbst, die Heimfahrt von Helmut Kohl und Gunter Gabriel undundund! Da müssen Sie einfach selbst rein- und draufgucken, denn das schicke Titelbild von Georg Frost ist ebenso für den Druck gemacht wie die neue handschmeichelnde Papiersorte. Lichtwolf Nr. 59 kostet bloß 8,50 Euro inkl. Versand und könnte schon übermorgen per Post bei Ihnen sein: Man bestelle im Einkaufszentrum oder ein Abonnement.

(Abonnenten übrigens haben das Heft längst im Briefkasten und darin (im Heft!) vielleicht schon gelesen, warum diesmal die schnelle Bestellung mehr denn je angeraten ist: Im Laufe des Oktobers wird auf lichtwolf.de nichts mehr so sein wie vorher.)


Links der Woche am 29.07.2017, 15:05 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 30/17

Das Unbehagen in der Digitalkultur

Johan Schloemann hat für die SZ das Buch „Radical Technologies“ von Adam Greenfield gelesen, das ein unheimliches Bild von unserer Gegenwart zeichnet, die von Technologie gewordener Geheimwissenschaft durchdrungen ist. Und selbst die Fachleute und Netz-Utopisten haben keine Ahnung, was da passiert. (25.07.17)

Chancenungleichheit und Selektion

Ist die Idee der Meritokratie nur der Versuch einer ethischen Rechtfertigung der Ungleichheit? Das fragt sich Giorgio Fontana in der NZZ und erinnert bei aller Skepsis daran, dass es schon gut ist, wenn Aufgaben von denen übernommen werden, die die nötigen Fähigkeiten haben und darum eine gewisse Autorität genießen. (27.07.17)

Letzte Links der Woche

Die FR weist auf Hilal Sezgins Plädoyer für die Übernahme moralischer Verantwortung hin, das den schönen Titel hat: „Nichtstun ist keine Lösung“. +++ Abermals die FR zeigt sich fasziniert von Tom Theunissens philosophischem Dokumentarfilm-Essay über den „Menschen von morgen“, der heute Abend bei arte läuft. +++ In den USA wird an KIs gewerkelt, die Video- und Tonaufnahmen (noch bloß von Obama) beliebig verändern können, um den früheren US-Präsidenten mit „Videobeweis“ sagen zu lassen, was immer einem so einfällt. +++ Männer werden unter Stress eher prosozial, so eine Studie, über die im Wissensteil der FAZ glossiert wird. +++ Roman Bucheli schwärmt in der NZZ von der Lust, sich in Bücher zu verlieren und eben dadurch näher bei sich selbst zu sein.


Eine Übersicht aller Themen und Beiträge finden Sie im Monatsbuch.


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Die legendäre Comeback-Ausgabe: Dieses Heft (wie auch andere, nicht ganz so comebäckige) können Sie nur hier im Einkaufszentrum bestellen.




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Lichtwolf Nr. 59 (3/2017), September 2017

Titelthema: Alte Berufe

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nächste Ausgabe

51 alte Berufe im philosophischen Portrait, ausführlicher: Alchemist, Matador, Schuster, Schutzmann, Töpfer und Zensor. Außerdem Lachse, Jacques Ellul und Automobile.


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Michael Helming: Fliegende Fische

Michael Helmings neuer Roman - ein Krimi im Stile des magischen Realismus: als Taschenbuch beim catware.net Verlag oder hier im Einkaufszentrum für nur 9,80 € - sowie als E-Book für Kindle oder im epub-Format für bloß 4,99 €.


Martin Gohlke: Im Bauch der Titanic

Da wird die Geschichte der westdeutschen Intelligenz lebendig: Martin Gohlkes Roman gibt es als Hardcover mit 394 Seiten beim catware.net Verlag oder hier im Einkaufszentrum für nur 19,80 €.


Marc Hieronimus: Der Schritt zur Seite

Die erste Gesamtdarstellung der Décroissance-Bewegung und ihrer Ursprünge, ihrer Motive, Denker und falschen Freunde: Das leidenschaftliche und fundierte Plädoyer für ein anderes Leben ist erhältlich direkt beim catware.net Verlag oder im Buchhandel (ISBN 9783941921634) erhältlich - auch als DRM-freies E-Book.



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