Beweis: Filbinger war doch im Widerstand!

Spektakuläre Gesten großer Männer am 20. April 2007.

von Timotheus Schneidegger, 20.04.2007, 00:05 Uhr (Freiburger Zeitalter)

Dr. Hans Filbinger starb am 1. April in seinem Haus in Freiburg – ein liebevoller Landesvater und hingebungsvoller Richter im Dienste der ruhmreichen Reichsmarine, als „furchtbarer Jurist“ verunglimpft nur weil das Gesetzbuch nach 1945 wechselte! Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger schrie das Unrecht, das Filbinger angetan wurde, am 11.04.07 bei Filbingers Begräbnis ins Freiburger Münster: Sein Amtsvorgänger Filbinger sei „kein Nationalsozialist“, sondern „ein Gegner des NS-Regimes“. Außerdem: „Es gibt kein Urteil von Hans Filbinger, durch das ein Mensch sein Leben verloren hätte.“

Emile Zola erwirkte vor einem Jahrhundert durch minutiöses Widerlegen aller Vorwürfe die Rehabilitierung des zu Unrecht angeklagten jüdischen Offiziers Alfred Dreyfus und legte den Antisemitismus derer frei, die Dreyfus zum Täter machen wollten. Einen solchen Zola hatte sich der Jurist Ernst Hirsch für Filbinger gewünscht – nun ist er in Gestalt des Technoschwaben Oettinger endlich erschienen, anklagend die Wahrheit auszurufen!

Jetzt die mutige Geste Filbingers, die Oettingers (inzwischen unter dem Druck der Systempresse zurückgenommene) Worte beweisen: An Führers 118. Geburtstag steht Filbinger nicht auf und verweigert auch den Hitlergruß und das Absingen der Nationalhymne – aus Widerstand gegen die Politik Adolf Hitlers!

Filbinger im Widerstand

Eine Haltung, die Luthers „Hier liege ich und kann nicht anders!“ an Edelmut weit übertrifft! Filbinger war ja auch Katholik.

Wenige Kilometer entfernt: Auch der – wie Filbinger – für sein angebliches NS-Engagement vom „quasitotalitären Liberalismus, der unserer Demokratie die Kraft zu einer geistig-politischen Innovation raubt“ (Günter Rohrmoser) verfolgte Martin Heidegger verweigert dem Führer „standhaft“ einen Geburtstagsgruß!

Heidegger auch im Widerstand

Heidegger steht dabei ganz in einer von ihm begründeten Tradition des deutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus, war er doch, wie man in der (vom Freiburger Philosophieprofessor Günter Figal konzipierten) Dauerausstellung im Heidegger-Museum Meßkirch erfahren kann, „der erste Universitätsrektor des Dritten Reichs, der aus Protest gegen die Politik der Nazis zurücktrat.“

Das Heidegger-Museum in Meßkirch

Von unbeugsamen Patrioten wie Filbinger und Heidegger, die durch ihre Haltung am heutigen Führergeburtstag den Vorwurf des Kadavergehorsams mit ihrem lebendigem Heldenmut widerlegt haben, könnten sich manche eine Scheibe abschneiden, v.a. die neomarxistischen Kulturrevolutionäre von 68 und ihre terroristische, von Moskau gesteuerte Brut, die in der Nacht zum 11.04.07 die vom Land Baden-Württemberg anläßlich Filbingers Begräbnis verordnete Trauerbeflaggung an der Uni Freiburg sabotierte, indem sie die Stahlseile der Flaggenmäste kappte.

Sabotierter Flaggenmast vor der Uni Freiburg

Die Hoffnung für eine geistige Erneuerung unseres heiß, geradezu libidinös geliebten Landes liegt in einer anderen Jugend, namentlich in der, die an dem von Filbinger mitbegründeten Studienzentrum Weikersheim im Geiste des löwenhaften Widerstands und der heldenhaften Entschlossenheit geschult wird. Nicht nur die Bundeskanzlerin, die Ministerpräsidenten Hessens und Nordrhein-Westfalens schickten Kränze an Filbingers Grab, sondern eben auch das Studienzentrum Weikersheim.

Kranz der Weikersheimer für Filbinger

Doch dann der schreckliche Verdacht: Ist Weikersheim bereits ein Opfer des Giftes der Siegerjustiz und des verderblichen Einflusses des Zentralrats der Juden, auf dessen bösartige Kritik an Oettingers Grabrede der CDU-Abgeordneter Georg Brunnhuber mit dem Rat antwortete, sich lieber zurückzuhalten, denn „überbordende Kritik des Zentralrats führt eher dazu, dass die Leute sagen, Oettinger hat Recht.“

Ist der Geist des Widerstands gegen den faschistischen Blut&Boden-Staat der Nazis nun doch gebrochen in Weikersheim? Dort war für den heutigen Führergeburtstag ein „wehrpolitisches Gespräch“ mit General a.D. Reinhard Günzel geplant, der von der zionistisch kontrollierten Bundeswehr entlassen wurde, nachdem er 2003 Martin Hohmann zu seiner Rede gratuliert hatte, in der dieser die Juden endlich als „auch ein Tätervolk“ entlarvt hatte und daraufhin von der maoistisch kontrollierten CDU entlassen wurde. Die Veranstaltung wurde nun, wie Spiegel Online berichtet, abgesagt!

Männer wie Filbinger und Heidegger haben ihre Leben nicht im Kampf gegen Unterdrückung und Unrecht geopfert, damit jetzt vor dem „Krebsgeschwür der Political Correctness“ (Günzel) zurückgewichen wird! Denn wenn jeder immer nur machen würde, was angeblich von ihm erwartet wird, dann sind wir bald wieder soweit!

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