In drei Wochen wird gewählt

Am 21. Juni finden in der Uni Freiburg die Wahlen der Fakultätsräte, des AStA und des Senats statt. Und mit jedem Tag, den das Abstimmungsergebnis näherrückt, wird es spannender. Ein kleiner Überblick über die Gerüchteküche des universitären Vorwahlkampfes.

von Timotheus Schneidegger, 02.06.2005, 19:42 Uhr (Freiburger Zeitalter)

 

„Engagieren, Gestalten, Erfahrungen sammeln, eine eigene Meinung entwickeln, nette Leute kennen lernen und eine gute Zeit haben – kurz um [sic!!]: so richtig in das Studentenleben eintauchen, ohne dabei den Boden unter den Füßen zu verlieren, dafür steht der RCDS Freiburg!“, heißt es auf der Homepage der genannten Hochschulgruppierung, die – ganz in diesem Sinne – dieses Jahr nicht zu den Uniwahlen antreten wird.

Frau Merkel

Ein Symbolfoto ohne den geringsten Bezug zum Text.

 

Das ist nur konsequent: Die beiden RCDS-Vertreter, die von ihren Wählern in den AStA 2004/05 entsandt wurden, tauchten dort so gut wie nie auf; besser also, wenn die Plätze unter denen verteilt werden, die Konfrontation statt „Kooperation“, ideologische Agitation statt „Verbesserung der Studiensituation und Einsatz für die Uni Freiburg“, und Weltrevolution statt „Studierendenpolitik“ im Sinn haben! So bleibt auch viel mehr Zeit, um „eine gute Zeit zu haben“, vom Boden zum Hoden!!

Die Grüne Jugend springt gleich in die freigeräumte ökologische Nische und wird in diesem Jahr wieder mit einer eigenen Liste antreten. Im letzten Jahr standen die Grünen noch auf den Listen des Bündnisses unabhängiger Fachschaften (buf), am 21.Juni wollen sie ihren Spitzenmann Thorsten Deppner aus eigener Kraft in den Senat bringen, im AStA jedoch weiterhin mit buf kooperieren.

 

P.S.: Für die hetzerische, tendenziöse politische Berichterstattung der letzten Tage möchten wir uns hiermit, bzw. mit dem obigen Foto (es zeigt Frau Dr. Angela Merkel von der Christdemokratischen Union) entschuldigen.

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