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Lichtwolf Nr. 46 (2/2014)

Erschienen im Juni 2014, Titelthema: Perverse


Lichtwolf Nr. 46 (2/2014)

Kriegsgeilheit, Pädo- und Zoophilie, Exploitation und Bestialität, Narzissmus, Heideggers Schwarze Hefte, Postmoderne, Kellerasseln und islamische Mystik: Paperback (DIN A4), 116 weitgehend versaute Seiten.

Auszüge aus der Nr. 46 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

ISBN 9783941921399

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Lichtwolf Nr. 46 (2/2014) ist auch als DRM-freies E-Book zum Preis von nur 3,99 EUR erhältlich:


Nach der triebtheoretischen Einleitung und Bdolfs Prolegomena und Propädeutikum zum Titelthema Perverse untersucht Jonis Hartmann die Monetarisierung des Perversen in Exploitationfilmen. Michael Helming spaziert sodann über das Schlachtfeld von Königgrätz und denkt über Kriegsgeilheit und Pädophilie von Platon bis Schopenhauer nach. Bdolf schreibt über die Bemühungen einer künftigen Maschinenintelligenz, aus überlieferten Perversionen etwas über das Wesen seiner Schöpfer zu erfahren. Mit Lars Ullerstam stellt uns Hellmuth von Behren einen Pionier der sexuellen Emanzipation vor und vergleicht seine Forderungen mit denen der feministischen PorYes-Bewegung von heute. Der 8-jährige Finn-Lennart hatte auf dem Spielplatz eine Begegnung der heteronormativen Art und wird von Bdolf auf der Kinderseite über Exhibitionismus aufgeklärt. Eine Fundgrube der viktorianischen Perversionen stellt Krafft-Ebings „Psychopathia Sexualis“ dar, aus der das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus (IPuP) einige Preziosen herausgesucht hat, ehe ein kurzes Plädoyer folgt, „2G1C“ zum Weltkulturerbe zu machen. Gemeinsamkeiten und Unterschiede einiger literarischer Portraits des Menschen als genozidale Bestie hat Wolfgang Schröder zusammengestellt und Martin Köhler regt sich über die Perversen im Konzertsaal auf. Einfach mal genießen ist nicht mehr so einfach, diagnostiziert Marc Hieronimus, und plädiert für genießerischen Simplicissimus. Tobias Stenzel vergleicht mit Mutterficker Wolfgang Welt diverse musikalische Haltungen gegenüber den USA bzw. Europa und Georg Frost analysiert mit Poe und Hegel die narzisstische Perversion des gegen sich selbst gekehrten Subjekts. Gina Reimann führt in die baupolitischen Perversionen der deutschen Hauptstadt ein, ehe Helming in Rapallo ein Interview mit dem zoophilen Zeichentrickhelden Herrn Rossi führt, der das Glück „auf dem Rücken“ seines verblichenen Hundes Gastone fand. Das IPuP untersucht, worin das Perverse von Joshua Oppenheimers Film „The Act of Killing“ liegt und in der Größten Bratwurst der Welt geben sechs versaute Autoren ihren Senf ab zu „Erregung und öffentliches Ärgernis“.
Den hinteren Heftteil eröffnet Schneideggers Exegese von Heideggers Schwarzen Heften mit bislang unbekannten Notizen aus den Jahren 1931-41, auf die alemannische Mundart aus Bdolfs Feder folgt. In der Reihe „Viehlosovieh“ portraitiert Stefan Rode die Kellerassel, die weit interessantere Eigenschaften hat als nur eklig zu sein. Im zweiten Teil des Essays über kontrafaktische Nazi-Romane stellt Bdolf vier weitere solche vor und kommt zur Conclusio über das literarische Phänomen. Aus Rüdiger Spiegels Merkzettelkasten kommen zwei Gedankensplitter über Kunst und Lesen, in den Ultrakurzmärchen geht es um ein Pferd im Senat und Herrn Reuters jüngste Entführung durch Außerirdische. Hernach werden die Feuilleton-Themen der zurückliegenden Saison zusammengefasst und Magister Maier stellt topaktuell zur WM die zehn klügsten Fußballbücher vor, die es nicht gibt, aber geben sollte. Marc Hieronimus denkt im ersten Teil seines von Andy Singer illustrierten Essays über den Begriff der Postmoderne und seine Anwendungsbereiche in Geschichte, Architektur und Philosophie nach. In der Reihe „Kurz und Klein“ werden wieder einige alte und neue Bücher in unter 800 Zeichen besprochen und in der Reihe „Lebende und Leichen“ portraitiert Osman Hajjar den Sufi-Mystiker René Guénon alias Scheich Abd al-Wahid. Es folgen Aphorismen Pro Domo et Mundo, die Kurzvitae der Beiträger, das Impressum und die Rückseite vom Sommerheft, das themenbedingt mindestens so NSFW ist wie der Tittenhitler.

aus dem Inhaltsverzeichnis:

S. 05 (Kultur(terrorismus)):
Propädeutikum und Prolegomena zum Thema Perverse

Was „normal“ und was deviant - das entscheiden Ort und Zeit. Sind wir nicht alle ein bisschen „andersrum“? 13 Thesen zum Geleit.
von Bdolf

S. 06 (Kultur(terrorismus)):
„Ich mein’s doch nur gut“

Ob Mietwucher oder Exploitation-Filme - das Geschäft mit Perversionen läuft pervers gut.
von Jonis Hartmann

S. 08 (Philosophistik & Misosophie):
Meditation im Svíbwald

In Schopenhauers militanter Sexuallehre ist der Wille Commander in Chief und der Perverse ein Gattungsdeserteur.
von Michael Helming

S. 104 (Kurz und Klein):
Kurz und Klein 46

Rezensionen alter und neuer Bücher in unter 800 Zeichen.
von Bdolf, Jonis Hartmann, Magister Maier, Martin Köhler, Michael Helming, Timotheus Schneidegger, Tobias Stenzel, Wolfgang Schröder

S. 106 (Philosophistik & Misosophie):
Nekrophilosufie

René Jean-Marie Joseph Guénon (*1886) entdeckt in Ägypten die islamische Mystik und orientalische Metaphysik für sich und wird Scheich ‘Abd al-Wahid.
von Osman Hajjar

S. 113 (Philosophistik & Misosophie):
Pro Domo et Mundo 46

Sentenzen für Latrinentür und Rasierspiegel
von Alexander Eilers, Magister Maier, Marc Hieronimus, Tobias Stenzel, Wolfgang Schröder

S. 17 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Datenanalyse

Jesuitenmaschinen wollen wissen, was wir im Dunklen trieben!
von Bdolf

S. 18 (Lebenswelt):
Zur Zeitgebundenheit des PorYes-Gedankens

Ein Vergleich zwischen Lars Ullerstams Forderung nach staatlicher Sexualitätsvorsorge und der marktorientierten feministischen PorYes-Bewegung.
von Hellmuth von Behren

S. 26 (Der Lichtwelpe):
Der Lichtwelpe: Heteronorm

Der 8-jährige Finn-Lennart hatte auf dem Spielplatz eine Begegnung der heteronormativen Art und wird auf der lichtwölfischen Kinderseite über Exhibitionismus aufgeklärt.
von Bdolf

S. 28 (Lebenswelt):
Stiefkinder der Natur

Eintauchen in die wunderbare Welt der viktorianischen Perversion mit der „Psychopathia Sexualis“...
von IPuP-Press

S. 32 (Philosophistik & Misosophie):
Chamäleon, Schimpanse, Untier

Nicht nur Pico, Kafka und Horstmann haben sich über das Un-Tier Mensch gewundert, das in seiner Rationalität selten animalisch und oft bestialisch daherkommt.
von Wolfgang Schröder

S. 41 (Sozialphänomenologie):
Stufen zum Nichts: Perverse

Perverslinge im Konzertsaal sind die Pest!
von Martin Köhler

S. 42 (Kultur(terrorismus)):
Genießer = Spießer?

Der zwanghafte Genuss ist keiner und der Perverse ist nicht krankheitseinsichtig – Kurvorschläge für die Pathologie des 21. Jahrhunderts.
von Marc Hieronimus

S. 50 (Kultur(terrorismus)):
Europa gegen Amerika gegen Europas Sohn

Vertonte Eurödipalkomplexe u.a. mit Wolfgang Welt, Heinz Rudolf Kunze, Killing Joke und Mutter.
von Tobias Stenzel

S. 52 (Philosophistik & Misosophie):
Ich gegen mich

Selbstfeindschaft & self-sabotage: Mit Edgar Allan Poe und Hegel auf der Spur der Perversheit im Subjekt-Objekt-Dualismus.
von Georg Frost

S. 59 (Politik):
Ohne Krieg kein Frieden

Perversionen der Hauptstadt, Lektion #1: das Tempelhofer Feld
von Gina Reimann

S. 60 (Kultur(terrorismus)):
Gestatten: Rossi

Im Interview erklärt Signor Rossi, wie er das Glück in der Liebe zu Hund Gastone fand und warum Zoophilie was anderes als Nekrophilie oder Pädophilie ist.
von Michael Helming

S. 68 (Kultur(terrorismus)):
„The Act of Killing“

Nicht der Dokumentarfilm ist pervers, sondern die Situation, in der er gedreht wird.
von IPuP-Press

S. 71 (Lebenswelt):
Die größte Bratwurst der Welt: Erregung und öffentliches Ärgernis

Multiple Senfabgabe zum suggestiven Stichwort „Erregung und öffentliches Ärgernis“.
von Bdolf, Filbinger, Marc Hieronimus, Michael Helming, Tobias Stenzel

S. 73 (Sozialphänomenologie):
Sklavenarbeit

Illustrierte Konfrontation der Vertreter zweier populärer Formen von Zeitarbeit.
von Mirko Stehr

S. 74 (Philosophistik & Misosophie):
Was vom gekränkten Nationalontologen bleibt

War Heidegger ein Nazi? Klar! Erledigt das seine Philosophie? Nö!
von Timotheus Schneidegger

S. 83 (Sozialphänomenologie):
De Kinäs mach d’ Rhii gäl!

Alemannische Mundart zur Auseinandersetzung mit den ökologischen Folgen der Globalisierung.
von Bdolf

S. 84 (Kultur(terrorismus)):
Viehlosovieh: Die Kellerassel

Denktier-Portrait der Kellerassel, die weit interessantere Eigenschaften hat als nur eklig zu sein!
von Stefan Rode

S. 86 (Kultur(terrorismus)):
„Wenn das der Führer wüsste ...!“ (II)

Lebensraum im Kontrafaktischen: Über den Sieg des Nationalsozialismus in diversen (literarischen) Paralleluniversen, Teil 2 des Essays.
von Bdolf

S. 92 (Philosophistik & Misosophie):
Ungleiches und Gleiches: Kunst und Lesekompetenz

aus Rüdiger Spiegels trotzphilosophischem Merkzettelkasten: „Kunst kommt nicht von Können“ und „Lesekompetenz verdirbt die Lesefreude“
von Rüdiger Spiegel

S. 93 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Ultrakurzmärchen 46

Vom Pferd im Senat und von Herrn Reuters jüngster Entführung durch Außerirdische.
von Marc Hieronimus & Tobias Stenzel

S. 94 (Irgendwas mit Medien):
Das Gerede vom Frühling 2014

Der Feuilleton-Rückblick auf die Themen der letzten Saison.
von Georg Frost & Timotheus Schneidegger

S. 95 (Philosophistik & Misosophie):
Die klügsten Fußballbücher aller Zeiten

Zehn Bücher, die man zur Fußball-WM lesen müsste, wenn es sie nur gäbe!
von Magister Maier

S. 96 (Philosophistik & Misosophie):
Postmodern bleibt modern (I)

In Feuilleton und Geisteswissenschaften ist die Rede von „Postmoderne“ umso mehr, je unklarer Begriff und Anwendungsbereich sind.
von Marc Hieronimus


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Das nächste Heft erscheint am 20. September 2017 mit dem Titelthema Alte Berufe. »» Abonnieren


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