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Lichtwolf Nr. 30 („Erwachsene“)

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Die 30. Ausgabe des Lichtwolf, Titelthema: „Erwachsene“. DIN A4-Broschur mit 48 Seiten und farbigem Hochglanzumschlag. Innendrin manches Photo, viele Illustrationen und krasse Beiträge. Achtung: Nicht für Kinder und Jugendliche geeignet!

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Beschreibung

Irgendwann werden alle groß, aber nicht unbedingt erwachsen, und die sogenannten Erwachsenen stehen im Titelthema der 30. Ausgabe des Lichtwolf.

Das Thema eröffnet Norbert Hildebrand mit einem Poem, das vor Freude über die erreichte Mündigkeit zerschellt. Michael Helming hat die Geister seiner Jugend beschworen, Peppermint Patty von den Peanuts ausfindig gemacht und den ehemaligen Kinderstar über ihr Erwachsenwerden befragt. Dieses rät Schneidegger hernach den Internetevangelisten und ihrer Digitalkultur an mit dem ihnen geläufigen Akronym GTFU. Nach dem polemischen Portrait von Erwachsenen, die sich wie Jungs benehmen, betrachtet Clarissa Gonzofeva Erwachsene, die sich wie Mädchen benehmen, und wie der abenhdländische Lookism das Erwachsenwerden für Frauen vereitelt. Stefan Schulze Beiering hat Helmut Danners neuaufgelegtes Buch „Verantwortung in Ethik und Pädagogik“ gelesen und vergleicht es mit praktischen Erfahrungen aus der Erziehung von Kindern zu verantwortungsvollen Bürgern. Mit „Dann“ und „Für immer“ hat Hadayatullah Hübsch zwei Gedichte über das Erwachsenwerden beigesteuert. Die IPuP-Press nimmt sich des Phänomen Kriegsspiele an, worin sich die Sphären von Erwachsenen und Kindern begegnen. Von Bdolf gibt es einen Nachtrag zum Schwulenporno mit Kant im letzten Heft, nämlich die nicht jugendfreie Geschichte der Entstehung des Bernsteinzimmers. Judith Stiebers alkoholkranker Hai muss neue Schwierigkeiten meistern, dieses Mal Sozialstunden im Kindergarten; und wo wir schon auf dem Wasser sind: Bdolf schickt den Monolog eines schon leicht angeschäkerten Hobbykapitäns, dessen Vereinskameraden ihn mit dem Weltuntergang von der Regatta fernhalten wollen. Der 28-jährige Chef-Redakteur der Titanic, Leo Fischer, ist in diesem Heft Liebling der Saison und Magister Maier hat mit ihm ein erstaunlich ernsthaftes Gespräch über Pimmelwitze, Adorno und innere Kinder geführt. Stefan Schulze Beiering reimt über die Adoleszenz eines Schlossgespensts, Johannes Witek erzählt auf seine Art von einer Dinnerparty und Johannes Franzen beobachtet junge, akademische Erwachsene im Garten. Das Titelthema beschließt die größte Bratwurst der Welt: Der Lichtwolf frug, ab wann genau man erwachsen ist, und sieben Autoren gaben einen weisen Klecks ihres Senf dazu ab.

Im hinteren Heftteil folgt ein doppelseitiger Fnord-Repord, der nicht nur über Chemtrails und die Hintergründe der Aschewolke berichtet, sondern auch erklärt, wie und warum das Lichtwolf-Layout vor Hirnsonden schützt. Für die Reihe „Lebende & Leichen“ hat Michael Helming den ebenso vielseitigen wie vergessenen Alexander Moritz Frey portraitiert, der mit Hitler im Schützengraben saß und den Krieg weit besser beschrieb als Remarque. Der anschließende Auszug aus dem Totenregister erinnert an einige der Verblichenen der letzten drei Monate. Dass Carla Bruni von Philosophie mindestens so viel versteht wie vom Männermorden, behauptet und beweist Schneidegger mit einer platonischen Exegese ihres Chansons „Raphael“. Tina Wirtz gibt eine Zusammenfassung der zankende Triade an unserer Staatsspitze und die neue UntergRundschau am Schluss stellt fünf aktuelle Ausgaben anderer Zeitschriften vor.