Propädeutikum und Prolegomena zum Thema „Stumpf und Stil“

von Bdolf

Lichtwolf Nr. 66 (Stumpf und Stil)

Lichtwolf Nr. 66 (Stumpf und Stil)

1.) Das Stumpf und Sti(e)l Money Quote: „Wenn man eine postapokalyptische Stadt gesehen hat, hat man alle gesehen!“ (Zitat: Episode „Three Robots“ aus der Serie „Love, Death and Robots“/Netflix)

2.) Was sagt es, wenn beim Begriff „mit Stumpf und Sti(e)l“ sofort die Fortsetzung „ausrotten!“ einfällt?

3.) Allgemein kann man über die Gattung Mensch sagen: „Fast alle sind stumpf …!“ Weiterhin allgemein kann man sagen: „Ungefähr etwas weniger als die Hälfte hat einen Stiel zwischen den Beinen.“

4.) Amputiert man den Stiel, bleibt entschieden weniger als nur ein Stumpf.

5.) Die politikdarstellende Nomenklatura – immer derselbe Stil – peinlich, weil auch das schönste Geld verschafft keinen größeren Stiel…

6.) Umstritten ist die Aussage einer apokryphen Deutschpunkband: „enttäuscht sein Stil / dann mach ihn kalt!“, obwohl geschmackspolizeiliche Interventionen vielleicht notwendiger denn je sind…

7.) Der Stil vermag nur zu befriedigen, wenn so deadcool wie Lenny Bruce, Klaus Kinski, Karl „überlagert“ Lagerfeld et alii.

8.) Die meisten populären Philosophen (d.h. mediale Philosophendarsteller) sind intellektuell stumpf und von ihrem Stil her nicht halb so cool wie sie sich in ihren affirmativen Spatzenhirnen halluzinieren.


Dieser Text ist unverändert aus LW66 übernommen.

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