Lichtwolf Nr. 3 („Erstsemester“)

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Ausgabe des November 2002, mithin die Nummer 3, ist als Einzelexemplar und Nachdruck bereits vergriffen.

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Beschreibung

Ab Nummer 3 konnte man schon langsam den Eindruck gewinnen, es beim Lichtwolf mit etwas zu tun zu haben, das den Namen „Periodikum“ tatsächlich verdient: Das Ding erschien nun wirklich regelmäßig (alle zwei Monate), die Redaktion wuchs stetig (in dieser Ausgabe stieß (n·k)² hinzu) und der Inhalt wurde auch immer konsistenter.

Der Lichtwolf vom November 2002 trug eines der schönsten und aufwendigsten Titelbilder. In mühsamer Handarbeit von Maitre Schneidegger zwischen zwei „Sein & Zeit“-Paragraphen am offenen Fenster in Erinnerung an Ersti-Einführungswoche und Kunstunterricht gezeichnet, war das Cover der Nr. 3 ein ansehnlicher Beweis dafür, dass das Schulfach „Kunst“ nicht ganz überflüssig sein kann.

Es fällt auf, dass sich die „Fachbeiträge“ rar machten; einzig „Das Problem“ von Sar auf Etz (S. 3) hatte etwas philosophisches. Ansonsten überwogen gesellschafts- und kulturkritische Gedanken („Ich suche Arbeit“ ((n·k)²) / „Der seltene Wolf“ (T.Halvdason) / „Endlich werden Träume wahr …“ (Z.Sanssouci)).

Auch Selbstkritik, die längst überfällige, kam nicht zu kurz: Sar auf Etz beantwortete den ersten Leserbrief an den Lichtwolf („Von der Fähigkeit aus nichts alles zu machen“) und rechtfertigte das ganze Unternehmen und seine Verwicklung darin. Auf der letzten Seite der finale Seitenhieb: Der Abschnitt „Fachschaft Philosophie“ aus Hans Magnus Enzensbergers „Untergang der Titanic“, dessen Abdruck aber nicht im Zusammenhang mit dem Titanic-Bashing „Satire als Schutzschild“ gesehen werden darf.