Lichtwolf Nr. 17 („Ideologien“)

2,00 

40seitiges, broschiertes Heft in Tönen von Grau, Format: DIN A4. Der Umschlag besteht aus festem, geschmeidig beschichteten Karton. Gewohnt solide Kopiererqualität, Gewicht unbekannt.

Nicht vorrätig

Beschreibung

Mit reichlicher Verspätung, die uns die Nachwelt vergeben möge, erschien dieser siebzehnte, erneut dickste Lichtwolf aller Zeiten (40 Seiten; eigentlich genauso viel wie bei der vorigen Ausgabe…). Das

Titelbild
ist – nach den bombastischen Graphikorgien der letzten Ausgaben – minimalistisch und sehr schwarz ausgefallen. Auf das inzwischen bewährte Prinzip, mit nacktem Frauenfleisch vorne drauf auch die etwas illiterateren Käuferschichten anzusprechen, wird abermals zurückgegriffen, dieses Mal aber eine Nuance näher an der Zensur: Ein Hakenkreuz prangt ebenfalls auf dem Umschlag dieser Ausgabe.

UM EINES KLARZUSTELLEN: Der Lichtwolf ist NICHT rechtsradikal. Diese Annahme verrät mehr über die politische Verblödung desjenigen, der sie hegt, als sie auch nur im entferntesten der Realität entspricht. Die Verwendung des Hakenkreuzes ist einzig und allein und genauso wie die der übrigen Symbole auf dem Titelbild illustrativ gemeint, denn das

Titelthema
heißt „Ideologien & Weltanschauungen“. Selbigem widmet sich der Lichtwolf auf 13 Seiten: A.M. Neander spürt in „Das Elend des Szientismus“ der zeitgenössischen Wissenschaftsgläubigkeit nach, vor allem in sprachlichen Fragen, der Kükator redet ganz offen über Gott und die Welt, Ro Haben antwortet auf eine Relativismusapologie, die er in der vergangenen Ausgabe erspäht haben will, Schneidegger berichtet von der kürzlichen Jubiläumstagung der Martin-Heidegger-Gesellschaft und Monika Koncz hat mitgeschrieben, was sich Mythos und Ideologie nach Feierabend in der Kneipe zu sagen haben.

weitere Themen:
Da ist noch genug Platz für viele interessante & schöne Dinge mehr. In der Heftmitte findet sich ein neues DIN A3 Poster von Felisande, die sich einmal mehr selbst übertroffen hat.

Der Lichtwolf steigt jetzt groß in den investigativen Politjournalismus ein: Da ist einmal das brisante Interview mit Martin Walcher, dem Parteichef der PARTEI Freiburg, über die zurückliegende Bundestagswahl, die anstehende Landtagswahl und die Frisur von Martin Sonneborn (inzwischen Ex-Titanic-Chefredakteur und PARTEI-Parteivorsitzender). Noch brisanter die Berichte über die Cicero-Affäre und das iranische Atomprogramm, das einen Schatten auf die Städtepartnerschaft zwischen Freiburg und Isfahan wirft – zumindest wenn es nach der hiesigen Jungen Union geht. Dann gibt es noch Lageberichte über den Stand der Stuttgarter Studiengebührenpläne und des Sittenverfalls im deutschen Fernsehen, außerdem politische, süchtige und tödliche Gedichte, aktuelle Meldungen (Lichtwolflesung(en), Jubiläum der Uni Freiburg, Geburtstag des Rektors Jäger), zwei Minuten Haß, sowie ein

Extra zum Studienbeginn
worin alles erklärt wird, was man über Freiburg, die Uni und das Studium wissen sollte. Das sind aber nicht die Larifari-Infos, die Fachschaften und Studienberatung verbreiten müssen, damit zu Semesterbeginn nicht hunderte verzweifelter Erstis an den Straßenlaternen rund um die Uni baumeln, sondern unsachliche, subjektive und böswillig verdrehte Tatsachen, die zum Großteil nur auf Hörensagen oder blühender Phantasie basieren.