Lichtwolf Nr. 16 („Liebe und Krieg“)

2,00 

Heft, schwarz-weiß bedruckt mit diversen Grautönen. Umschlag aus festem, beschichteten Karton (weiß, nicht abfärbend). 40 Seiten in erstklassiger Kopiererqualität, Größe DIN A4, mittig geheftet („broschiert“ oder so), Gewicht unbekannt.

Nicht vorrätig

Beschreibung

Jaja, langsam wird’s öde: Jedes Mal aufs Neue „Das dickste Heft aller Zeiten!“. Und hier, mit der 40 Seiten starken Nummer 16, ist auch Schluß damit! Nicht mit dem Lichtwolf „an sich“, sondern mit diesem Rüstungswettlauf der Seitenzahlen. Versprochen: Der nächste Lichtwolf wird nicht schon wieder der dickste aller Zeiten!

Aber höchstwahrscheinlich wieder der beste von allen, nachdem auch dieses Heftlein hier noch besser als das letzte ist, das ja schon das beste war.

Titelbild
…stammt von Felisande und Schneidegger, die zur auch optischen Veranschaulichung der in diesem Heft verschränkten Konzepte Liebe und Krieg die Zeichenstifte gekreuzt und in künstlerischer Eintracht das Titelthema auf die Vorderseite gestrichelt haben.

Titelthema: Liebe & Krieg
Auf zwölf Seiten behandeln die Lichtwolf-Autoren zwei der interessantesten anthropologischen Konstanten und menschlichen Eigentümlichkeiten. Nachgedacht wird über die deutsche Friedensarmee „Bundeswehr“ und ihre erotischen, ästhetischen und ethischen Züge, über das erste Opfer jedes Kriegs (die Wahrheit), über die Trümmerlandschaften, die zurückzulassen die Liebe nicht weniger im Stande ist als der Krieg, der auch seine guten Seiten haben kann, wie ebenfalls unter Berufung auf Kant, Heraklit, Nietzsche, Schopenhauer und die Frankfurter Schule dargelegt wird. Kastor und Pollux kommen zu Wort und plaudern aus dem romantosophischen Nähkästchen. Abgerundet wird diese volle Breitseite der Anschauung mit einem Räsonnement des Freiburger Kükators über eben — Liebe & Krieg.

Der Rest
Auf den weiteren Seiten folgen Reportagen aus Uni und Umfeld, u.a. über die Studentenproteste vom Mai, die Freiburger Uniwahlen und die Absolventenmesse „heads and hands“. Außerdem können Sie hier erfahren, was von der Selbstdarstellung des Philosophischen Seminars zu halten ist, wie der Prozeß gegen einen der Beteiligten der vor anderthalb Jahren gestiegenen CDU-Besetzung ablief und was die PR-Abteilung der Freiburger Uni für 2007 geplant hat.

Der Fokus weitet sich lokal und temporal mit zwei Blicken in die Zukunft (in zwei Jahren: „Deutschland schafft Politik ab“ & in zwanzig Jahren: „Lichtwolf International“), mit einer neuen Leserbriefkritik (dieses Mal für den Spiegel) und einem wunderschönen „Poster“ in der Heftmitte. Der in der vorherigen Ausgabe begonnene Disput über den Katholizismus wird fortgesetzt, desgleichen gilt natürlich für die Seifenoper „Gute Zeiten, schlechte Seinsweisen“ und der Lichtwelpe erklärt, wie ein Mann funktioniert. Jene Spezies wird sich besonders darüber freuen, daß diese Ausgabe zahlreiche Bilder von diversen Frauen enthält und den mit der Nr. 15 eingeschlagenen schweinisch-populistischen Weg fortschreitet (statt eines Herrenhinterns findet sich astreine Kopulation auf der aktuellen Titelseite und Rumsfeld im Heftinnern!); –