Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.

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Aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 74 („Haut und Knochen“)

Juni 2021

Ein unmageres Heft über Haut und Knochen als Schönheitsideal und Seelensitz, außerdem Hunger, Hautpflege und Mumien sowie Igel, Nazis im Gaming und Descartes im Krieg.

für nur 8,50 

E-Book-Versionen:

Im Zelt liegend meditiert Michael Helming zum Auftakt dieser Ausgabe über die menschliche Anatomie aus Plane und Gestänge, in der gleichfalls ein Ich liegt, das über das Außen nachdenkt. Auch Marc Hieronimus schreibt über die Seele als Bewohnerin von Haut und Knochen, genauer über ihre Wanderung nach dem Tod, der auch nicht das Ende des Körpers sein muss, wie uns Uta Siffert in ihrer kleinen Philosophie der „Alten Ägypter“ und ihrer Mumien schildert. Théodore Hannon hat seine Begierde nach mageren jungen Frauen in Verse gekleidet, die Frank Stückemann übersetzt hat, ...

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Neues aus Ontenhausen

Frühvergreisung

Was ist eine Jugend nach der Jugend? Was ist eine Jugend, die sich die Weisheit des Alters abgeschaut und die Unentrinnbarkeit des menschlichen Schicksals im Zenit ihrer Schaffenskraft hinnimmt? Was ist eine Jugend, die das erkannt hat?

Woanders ist auch zu Hause

Wo immer wir hinwollen, wir nehmen uns selbst mit. Und da wir heutzutage ein Kollektiv sind, den ganzen Rest auch – selbst wenn wir vor dem eigentlich Zuflucht im woanders suchen wollten.

Editorial von Lichtwolf Nr.1

Im Sommer 2002 wurde ein Text getippt, der kurz darauf die erste Ausgabe des Lichtwolf eröffnen sollte. Das Editorial der Nr.1, ein historisches Dokument des lichtwölfischen Ursprungs.

Existentialismus ist keine Philosophie!

Ein Existentialismus-Flash, bei dem sich ein ablehnendes, gelangweiltes Lebensgefühl auf sich selbst bezieht und nach langer Weile seine existentialistische Weltverhaltung ablehnen muß. Abrechnung mit Sartre, Camus, Beauvoir und dem ganzen Rest der Blase.

Die Eiche

(Oktober 1998) von Timotheus Schneidegger, 10.10.1998, 23:49 Uhr (Dunkles Zeitalter) Da war einmal eine Eiche -so! fett- und die...