Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.

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Aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 73 („unterirdisch“)

März 2021

Ganz und gar unoberflächliche Erkundungen in Höhlen und Tunneln und über die seltsamen Bewohner des Unterirdischen und des Underground, außerdem der Sinn des Lebens und Kängurus.

für nur 8,50 

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Im übertragenen und buchstäblichen Sinne unter die Oberfläche geht dieses Heft, dessen Auftakt Michael Helming macht, indem er natürliche und künstliche Architekturen menschlicher Jenseitsvorstellungen begutachtet, ehe Georg Frost – von dem auch die graphische „Untersicht“ zum Thema stammt – Sisyphos unter die Erde begleitet. Von dort aus kommt manches Lebewesen auf den Teller, wie Martin Köhler in seiner Kolumne beschreibt, und wem da noch nicht der Appetit vergangen ist, wendet sich an Filbingers Bericht über Nematoden; die unterirdische Fisch- und Fleischalternative sind Pilze, mit deren Her- und Zukunft sich Marc ...

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Neues aus Ontenhausen

Raus bist du noch lange nicht

Marx ist zum Opfer seines geliebten Fortschritts geworden: Er ist Geschichte. Warum und wie weit man was von ihm retten sollte – und worauf es eigentlich Auge in Auge mit einem großen Denker ankommt, das wird hier erklärt.

Frühvergreisung

Was ist eine Jugend nach der Jugend? Was ist eine Jugend, die sich die Weisheit des Alters abgeschaut und die Unentrinnbarkeit des menschlichen Schicksals im Zenit ihrer Schaffenskraft hinnimmt? Was ist eine Jugend, die das erkannt hat?

Woanders ist auch zu Hause

Wo immer wir hinwollen, wir nehmen uns selbst mit. Und da wir heutzutage ein Kollektiv sind, den ganzen Rest auch – selbst wenn wir vor dem eigentlich Zuflucht im woanders suchen wollten.

Editorial von Lichtwolf Nr.1

Im Sommer 2002 wurde ein Text getippt, der kurz darauf die erste Ausgabe des Lichtwolf eröffnen sollte. Das Editorial der Nr.1, ein historisches Dokument des lichtwölfischen Ursprungs.

Existentialismus ist keine Philosophie!

Ein Existentialismus-Flash, bei dem sich ein ablehnendes, gelangweiltes Lebensgefühl auf sich selbst bezieht und nach langer Weile seine existentialistische Weltverhaltung ablehnen muß. Abrechnung mit Sartre, Camus, Beauvoir und dem ganzen Rest der Blase.

Die Eiche

(Oktober 1998) von Timotheus Schneidegger, 10.10.1998, 23:49 Uhr (Dunkles Zeitalter) Da war einmal eine Eiche -so! fett- und die...