Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.

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Aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 70 („Opfer“)

Juni 2020

Opfer als Schimpfwort und Status(symbol), (Un-)Taten und Ideale, Verbrechen und Fortschritt, außerdem Ökorassismus, Oscar Walter Cisek und Kraniche.

für nur 8,50 

E-Book-Versionen:

Opfer werden gefordert und müssen erbracht werden, im konkreten wie im übertragenen Sinne. Ihnen gilt diese Ausgabe. Timotheus Schneidegger fragt zu Beginn, warum nur im Deutschen „Opfer“ auch als Schimpfwort verwendet wird, während Ewgeniy Kasakow der Beliebtheit rhetorischer Selbstviktimisierung auf den Grund geht. Mit den Opfern Kains und Abels sowie dem fabelhaften Vernichtungskrieg der Krähen gegen die Eulen beschäftigt sich Osman Hajjar, der in einem weiteren Essay auf Männlichkeitsideale vom Mittelalter bis nach Tahiti blickt, wo junge Mädchen dem Maler Gauguin zum Opfer fielen. Auch dem musikalischen Genie sind Opfer ...

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Neues aus Ontenhausen

Wenn ich Bush wäre…

George II. hat vorgemacht, wie Herrscher effektvoll zu stürzen sind, nämlich durch Abriß ihrer Denkmäler. Was sich daraus für ihn und seine geplanten eigenen Denkmäler ergibt, wird hier an seiner Statt erörtert.

War schon toll, so…

Saddam Hussein erzählt exklusiv von seinem neuen Leben als Frühpensionär, erinnert sich mit Wehmut und Heiterkeit, aber auch mit bitterer Enttäuschung an frühere Begegnungen und schmiedet Pläne für eine weithin offene Zukunft.

Studienentschlagung

Die Entscheidung für das Studium der Philosophie entspringt einer Mischung aus pubertärer Rebellion und ausgerechnet linkem Bildungswahn. Oft genug ist sie nicht die einzige aus jugendlichem Übermut begangene Dummheit.

Das Alter

von dr faustus, 16.04.2003, 12:55 Uhr (Dunkles Zeitalter) Jeder möchte alt werden, aber keiner will alt aussehen. Dies ist...

Das Urteil

Manchmal hat man das Gefühl alles falsch zu machen. In einem credo läßt sich das so zusammenfassen:

Nachruf auf Bärbel

Ein Nachruf im Namen der gesamten Redaktion auf Bärbel, die Wölfin, die aus einem Tiergehege im Vogtland ausgebrochen war und monatelang die halbe Zone in Atem hielt – bis sie im Januar 2003 den Heldentod starb.

Von der Zuneigung

Wölfe raufen sich erfolgreich zusammen, ohne groß darüber nachzudenken. Dem Mensch ist diese Leichtigkeit des Mitdaseins nicht vergönnt: Er muß sich mit Liebe oder Haß auseinandersetzen.



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