Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.

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Aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 69 („Über“)

März 2020

Der Überwolf über Über als Germanismus und Präfix wie in Übermensch und Überwachung: 112 werbefreie Seiten über Knäblein mit Flügeln und Superhelden, mit Lichtmetaphern und Nachrufen.

für nur 8,50 

E-Book-Versionen:

Wer groß denkt und hoch hinaus will, landet eventuell im Über – zur näheren Bestimmung dient dieses Heft. Michael Helming nimmt sich auf sprachspielerische Weise des Wörtchens „über“ an, während Sarah Maria Lenk den Aufstieg und Fall dieses Germanismus im Englischen nachzeichnet. Fehlen darf natürlich nicht der Übermensch, den Schneidegger mitsamt eines linken Übermitleids behandelt, und russische Youtube-Philosophen wie „Übermarginal“, den Ewgeniy Kasakow vorstellt. Immer geht es über bzw. um irgendwas, sogar in Zeitaltern – ein Trend, den Marc Hieronimus beobachtet; derselbe eröffnet auch Überlegungen zu Serien über irgendwas, die ...

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Neues aus Ontenhausen

Ich suche Arbeit

Nicht alle Studenten charakterisieren sich mit einem Schuldgefühl im Bauch als faule Parasiten, sondern gewinnen dem Unterschied zwischen Arbeit suchen und Arbeit finden, resp. haben, ein reines Gewissen und Freizeit ab.

Raus bist du noch lange nicht

Marx ist zum Opfer seines geliebten Fortschritts geworden: Er ist Geschichte. Warum und wie weit man was von ihm retten sollte – und worauf es eigentlich Auge in Auge mit einem großen Denker ankommt, das wird hier erklärt.

Frühvergreisung

Was ist eine Jugend nach der Jugend? Was ist eine Jugend, die sich die Weisheit des Alters abgeschaut und die Unentrinnbarkeit des menschlichen Schicksals im Zenit ihrer Schaffenskraft hinnimmt? Was ist eine Jugend, die das erkannt hat?

Woanders ist auch zu Hause

Wo immer wir hinwollen, wir nehmen uns selbst mit. Und da wir heutzutage ein Kollektiv sind, den ganzen Rest auch – selbst wenn wir vor dem eigentlich Zuflucht im woanders suchen wollten.

Editorial von Lichtwolf Nr.1

Im Sommer 2002 wurde ein Text getippt, der kurz darauf die erste Ausgabe des Lichtwolf eröffnen sollte. Das Editorial der Nr.1, ein historisches Dokument des lichtwölfischen Ursprungs.

Existentialismus ist keine Philosophie!

Ein Existentialismus-Flash, bei dem sich ein ablehnendes, gelangweiltes Lebensgefühl auf sich selbst bezieht und nach langer Weile seine existentialistische Weltverhaltung ablehnen muß. Abrechnung mit Sartre, Camus, Beauvoir und dem ganzen Rest der Blase.

Die Eiche

(Oktober 1998) von Timotheus Schneidegger, 10.10.1998, 23:49 Uhr (Dunkles Zeitalter) Da war einmal eine Eiche -so! fett- und die...


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