Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.

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Aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 63 („Genozid für Fortgeschrittene“)

September 2018

Theorien und Praktiken, Bedingungen und Möglichkeiten des Völkermords vom Alten Testament bis zu den Incels, außerdem Hans Olschewski, Lichtwolf vor Gericht und Bären.

für nur 8,50 

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Von den Genoziden des 21. Jahrhunderts ist einiges zu erwarten, liegt den künftigen Tätern doch reichlich Anschauungsmaterial vor – neben den Praxisbeispielen ist das Thema auch theoretisch gut durchdrungen, etwa in Form von Gregory Stantons „8 Stages of Genocide“, in deren dritte einzutreten man sich nicht nur in Sachsen anschickt.

Ganz ohne Dehumanisierung geht es beim sechsten Massenaussterben voran, an dessen Ende auch die dafür verantwortliche Spezies ausgerottet sein könnte, womit sich Marc Hieronimus beschäftigt. Der Literatur ist eine menschenleere Welt nicht unvertraut, wie Wolfgang Schröders postapokalyptische Zitatsammlung zeigt. Die Zeit ... zur aktuellen Ausgabe


Neues aus Ontenhausen

Raus bist du noch lange nicht

Marx ist zum Opfer seines geliebten Fortschritts geworden: Er ist Geschichte. Warum und wie weit man was von ihm retten sollte – und worauf es eigentlich Auge in Auge mit einem großen Denker ankommt, das wird hier erklärt.

Frühvergreisung

Was ist eine Jugend nach der Jugend? Was ist eine Jugend, die sich die Weisheit des Alters abgeschaut und die Unentrinnbarkeit des menschlichen Schicksals im Zenit ihrer Schaffenskraft hinnimmt? Was ist eine Jugend, die das erkannt hat?

Woanders ist auch zu Hause

Wo immer wir hinwollen, wir nehmen uns selbst mit. Und da wir heutzutage ein Kollektiv sind, den ganzen Rest auch – selbst wenn wir vor dem eigentlich Zuflucht im woanders suchen wollten.

Editorial von Lichtwolf Nr.1

Im Sommer 2002 wurde ein Text getippt, der kurz darauf die erste Ausgabe des Lichtwolf eröffnen sollte. Das Editorial der Nr.1, ein historisches Dokument des lichtwölfischen Ursprungs.

Existentialismus ist keine Philosophie!

Ein Existentialismus-Flash, bei dem sich ein ablehnendes, gelangweiltes Lebensgefühl auf sich selbst bezieht und nach langer Weile seine existentialistische Weltverhaltung ablehnen muß. Abrechnung mit Sartre, Camus, Beauvoir und dem ganzen Rest der Blase.

Die Eiche

(Oktober 1998) von Timotheus Schneidegger, 10.10.1998, 23:49 Uhr (Dunkles Zeitalter) Da war einmal eine Eiche -so! fett- und die...


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