Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.

mehr über den Lichtwolf

Aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 63 („Genozid für Fortgeschrittene“)

September 2018

Theorien und Praktiken, Bedingungen und Möglichkeiten des Völkermords vom Alten Testament bis zu den Incels, außerdem Hans Olschewski, Lichtwolf vor Gericht und Bären.

für nur 8,50 

E-Book-Versionen:

Von den Genoziden des 21. Jahrhunderts ist einiges zu erwarten, liegt den künftigen Tätern doch reichlich Anschauungsmaterial vor – neben den Praxisbeispielen ist das Thema auch theoretisch gut durchdrungen, etwa in Form von Gregory Stantons „8 Stages of Genocide“, in deren dritte einzutreten man sich nicht nur in Sachsen anschickt.

Ganz ohne Dehumanisierung geht es beim sechsten Massenaussterben voran, an dessen Ende auch die dafür verantwortliche Spezies ausgerottet sein könnte, womit sich Marc Hieronimus beschäftigt. Der Literatur ist eine menschenleere Welt nicht unvertraut, wie Wolfgang Schröders postapokalyptische Zitatsammlung zeigt. Die Zeit ... zur aktuellen Ausgabe


Neues aus Ontenhausen

Nix ist sicher.

Jahresabschlußresümee 2003 mit der Feststellung: Früher war alles nur darum besser, weil wir nun zu wissen glauben, was damals wirklich los war. Nach vorne gewandt ist jedoch nix sicher. Trotzdem zieht die Karawane immer weiter.

Anal-Humor

…made in Germany. Die Abgründe des Studisprechs tun sich auf. Am Arsche. Ein ewig aktueller Beitrag zur Versöhnung von Uni-Leitung und studentischer Basis.

Philosophie ist Religion

Müssen wir in ein paar Jahren Kirchensteuer an die philosophischen Seminare dieses Landes zahlen? Uns täglich um 12 Uhr auf Knien dem Todtnauberg zuwenden, auf dem der jüngste einsiedelnde Prophet sein Evangelium schrieb?

Das Erlernen einer Kunst

Wenn Philosophie wie Malerei lernbar wäre, würden die Adepten auch nicht glücklicher zu Meistern herangebildet. Andererseits scheint Philosophie wie Malerei lernbar zu sein. Ob das gut geht?

Alles fließt – meistens weg

Eine Firma deutet sich zu einem Prozeß zur Herstellung von Zufriedenheit um, hinter dem die Realität einer Fabrik verschwindet, die irgendwo steht, irgendwas produziert und irgendwelche Arbeiter ernährt, die sich wundern.



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