Lichtwolf Nr. 21 („Manien“)

2,00 

Schönes Heft, zum Großteil mit frischem Farbband erstellt, kontrastreiches Schwarzweiß auf 40 Seiten, dicker, samtweicher Umschlag – DIN A4.

Nicht vorrätig

Beschreibung

Der fünfte Jahrgang endet ordnungsgemäß mit einem gewohnt hervorragenden Heft, dem einundzwangzigsten, dessen jedes Exemplar ein Unikat ist, weil vor dem Kopieren vergessen wurde, das „für“ in „Zeitschrift für Philosophie“ durchzustreichen und durch ein „trotz“ zu ersetzen, was somit an jedem einzelnen Exemplar von Hand nachgeholt werden musste. Das Malheur findet sich auf dem

Titelbild
das einmal mehr von der daran unschuldigen Ida Baumsturmrose gezeichnet wurde und unheilsschwanger vom Inhalt dieser Ausgabe kündet, einem

Titelthema
nämlich, das der Redaktion alles andere als fremd ist: MANIEN werden in der titelthematischen ersten Hälfte der Nr.21 mit dem Furor persönlicher Betroffenheit und Erfahrung behandelt. Den Auftakt macht Michael Helming mit der Erzählung über einen radikalen (De)Konstruktivisten und sein feines Gespür für Schrott. Im Lichtwelpen dieser Ausgabe beantwortet August Maria Neander eine Zuschrift der kleinen Mara-Luise und erklärt ihr die drapetomanischen Züge moderner, westlicher Zivilisation. Mit „Lococephalus“ liefert Nasicus die Geschichte über einen Mann, seinen Eimer und eine Wand ab, im Anschluß daran erklärt Johannes Franzen „Das Kohlhaas-Syndrom“, das er an den manisch beleidigten Islamisten diagnostiziert. Lino Wirag schlägt mit 16 neuen Zwangsvorstellungen in die gleiche Bresche der neomanischen Grundlagenforschung. Tina Wirtz verschreibt ein Heilmittel für die „Mania Reformicum“, von der unser Land geplagt ist, und August Maria Neander gesteht gewohnt eloquent seine Bibliomanie. Zum guten Schluß erzählt der Kükator von seinen TV-Plänen und Erfahrungen mit Zwangsvorstellungen.

weitere Themen
Ein neues Heftmittenposter von Felisande sowie der aktuelle Quartalsbericht trennen das Titelthema vom restlichen Heft, in dem Schneidegger ein irisches Volkslied interpretiert, eine Hommage an Benjamin Lebert und Schigalew schreibt und schließlich einen prophetischen Blick auf den Rest desjenigen Jahrhunderts wirft, an dessen Anfang wir gerade stehen. Neander seinerseits bestreitet den hauptsächlichen Teil des EXTRAs zum Studienbeginn – für alle Erstsemester insbesondere der Geisteswissenschaften eine unentbehrliche Lektüre!
Asmus Ohrt resümiert die Lage im Nahen Osten nach dem 34-Tage-Krieg im Libanon und Helming schreibt in der angemessenen Kürze und Härte aus der Sicht einer abgefeuerten Kugel. Dazwischen findet sich gewohnt aparte Lyrik von Norbert Hildebrand und Monika Koncz, die Malgeschichte (Comic) „Inspektor Kniesport“ von Lino Wirag und J.M. – sowie Errata, Veranstaltungshinweise, u.a. auf die Lichtwolf-Lesung am 19.11., und – ganz neu – prickelnde Kurzbiographien der im Heft vertretenen Autoren.

Als PDF herunterladen

Der komplette Lichtwolf Nr. 21 (Manien), eingescannt von der Kopiervorlage, kann hier kostenlos als PDF-Datei (20 MB) heruntergeladen werden.