Lichtwolf Nr. 1 („Jungfernausgabe“)

0,50 

Auch die Nachdrucke der allerersten Ausgabe sind inzwischen vergriffen, allerdings nicht unmöglich zu beschaffen.

Nicht vorrätig

Beschreibung

Herausgeber: Organisation für Lebensmittelkürzungen und Berufsförderung Oberrhein e.V. (OLBO ist eingetragenes Warenzeichen des Kanzleramts der Bundesrepublik Deutschland)

Titelbild
Das sog. “Cover” ist – wie die gesamte Nr.1 – ohne ausdrückliche Botschaft und – im Gegensatz zum gesamten Debüt der Zeitschrift – in letzter Minute hingeschludert worden. Schneidegger hat den Wolfskopf und den Schriftzug hingepinselt, während Sar auf Etz die letzten Worte in die Olympia prügelte. Hernach wurde eines der vielen herumliegenden Hefte der “Bundeszentrale für politische Bildung” geschlachtet und ein schöner schwarzer Kasten mit Herausgeber und Beiträgern hinzugefügt, damit es wenigstens entfernt wie eine richtige (fachidioten-)Zeitschrift ausschaut.

Editorial & Thema
Das Editorial der Nr.1 ist älter als der Lichtwolf selbst und eines der ersten Ergebnisse von Schneideggers Herumspielerei mit der Olympia. Ob der darin ausgedrückte linke Grundton für das Magazin wegweisend war oder nicht ist schwer zu sagen, selbst von den Autoren. Was da so satirisch daherkommt wird in den folgenden Seiten (z.B. im Beitrag “Geld spielt keine Rolle”, S.4) und Ausgaben doch schon verdammt ernst genommt.
Ein Thema hatte die erste Ausgabe nicht. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht einmal abzusehen, daß es jemals einen weiteren Lichtwolf geben sollte, d.h. es dachte auch niemand an thematische Vorgaben.

Beiträge
Besondere Erwähnung sollte der Artikel “Frühvergreisung” (S.5) von Rawulf von Sar auf Etz finden, der noch unter dem Pseudonym “Nathan Saretzki” veröffentlicht wurde und in späteren Beiträgen immer wieder einmal zitiert werden sollte. Hierin findet sich einiges von der Geisteshaltung innerhalb der Redaktion wieder:

Kein ewiger Kreis wird je durchbrochen. Es zu wissen ist nichts dagegen, es versucht zu haben.

Die letzte Seite (“Das dreckige Ende”, S.9) enthält u.a. einen Ausriß aus einem Pamphlet, das irgendwelche religiösen Eiferer in der Uni ausgeteilt haben, sowie ein Gedicht von Gabrielle Gisela Traut, das den im alten Fachschaftsraum geborgenen Tagebüchern der I.R. (an dieser Stelle herzliche Grüße, Irmgard!) entnommen worden ist.

Zusätzliche Information

Gewicht 50 g

Inhaltsverzeichnis

Auch die Nachdrucke der ersten Ausgabe sind inzwischen vergriffen, allerdings nicht unmöglich zu beschaffen: Denn Heft Nr.1 wurde neben anderen in der Sonderausgabe 1/2005 “Das Dunkle Zeitalter Vol.I” neu aufgelegt.

1   Intime Interna
Editorial – Wofür wir kämpfen

Im Sommer 2002 wurde ein Text getippt, der kurz darauf die erste Ausgabe des Lichtwolf eröffnen sollte. Das Editorial der Nr.1, ein historisches Dokument des lichtwölfischen Ursprungs.

von Timotheus Schneidegger

 

2f.   Philosophistik & Misosophie
Wie wird man Philosoph?

Ein Beitrag aus der Rubrik „Philosophistik & Misosophie“…

von Rawulf von Sar auf Etz

 

3   Lebenswelt
Bedenkenswerte Fakten

Ein Beitrag aus der Rubrik „Lebenswelt“…

von Timotheus Schneidegger

 

4   Kultur(terrorismus)
Geld spielt keine Rolle

Ein Beitrag aus der Rubrik „Kultur(terrorismus)“…

von Timotheus Schneidegger

 

5   Lebenswelt
Frühvergreisung

Was ist eine Jugend nach der Jugend? Was ist eine Jugend, die sich die Weisheit des Alters abgeschaut und die Unentrinnbarkeit des menschlichen Schicksals im Zenit ihrer Schaffenskraft hinnimmt? Was ist eine Jugend, die das erkannt hat?

von Rawulf von Sar auf Etz

 

6   Philosophistik & Misosophie
Vom Wesen der Hoffnung

Ein Beitrag aus der Rubrik „Philosophistik & Misosophie“…

von Timotheus Schneidegger

 

7   Lebenswelt
Realphantasie

Ein Beitrag aus der Rubrik „Lebenswelt“…

von Zora Sanssouci

 

8   Sozialphänomenologie
Woanders ist auch zu Hause

Wo immer wir hinwollen, wir nehmen uns selbst mit. Und da wir heutzutage ein Kollektiv sind, den ganzen Rest auch – selbst wenn wir vor dem eigentlich Zuflucht im woanders suchen wollten.

von Rawulf von Sar auf Etz