Lichtwolf Nr. 1 („Jungfernausgabe“)

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Beschreibung

Herausgeber: Organisation für Lebensmittelkürzungen und Berufsförderung Oberrhein e.V. (OLBO ist eingetragenes Warenzeichen des Kanzleramts der Bundesrepublik Deutschland)

Titelbild
Das sog. „Cover“ ist – wie die gesamte Nr.1 – ohne ausdrückliche Botschaft und – im Gegensatz zum gesamten Debüt der Zeitschrift – in letzter Minute hingeschludert worden. Schneidegger hat den Wolfskopf und den Schriftzug hingepinselt, während Sar auf Etz die letzten Worte in die Olympia prügelte. Hernach wurde eines der vielen herumliegenden Hefte der „Bundeszentrale für politische Bildung“ geschlachtet und ein schöner schwarzer Kasten mit Herausgeber und Beiträgern hinzugefügt, damit es wenigstens entfernt wie eine richtige (fachidioten-)Zeitschrift ausschaut.

Editorial & Thema
Das Editorial der Nr.1 ist älter als der Lichtwolf selbst und eines der ersten Ergebnisse von Schneideggers Herumspielerei mit der Olympia. Ob der darin ausgedrückte linke Grundton für das Magazin wegweisend war oder nicht ist schwer zu sagen, selbst von den Autoren. Was da so satirisch daherkommt wird in den folgenden Seiten (z.B. im Beitrag „Geld spielt keine Rolle“, S.4) und Ausgaben doch schon verdammt ernst genommt.
Ein Thema hatte die erste Ausgabe nicht. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht einmal abzusehen, daß es jemals einen weiteren Lichtwolf geben sollte, d.h. es dachte auch niemand an thematische Vorgaben.

Beiträge
Besondere Erwähnung sollte der Artikel „Frühvergreisung“ (S.5) von Rawulf von Sar auf Etz finden, der noch unter dem Pseudonym „Nathan Saretzki“ veröffentlicht wurde und in späteren Beiträgen immer wieder einmal zitiert werden sollte. Hierin findet sich einiges von der Geisteshaltung innerhalb der Redaktion wieder:

Kein ewiger Kreis wird je durchbrochen. Es zu wissen ist nichts dagegen, es versucht zu haben.

Die letzte Seite („Das dreckige Ende“, S.9) enthält u.a. einen Ausriß aus einem Pamphlet, das irgendwelche religiösen Eiferer in der Uni ausgeteilt haben, sowie ein Gedicht von Gabrielle Gisela Traut, das den im alten Fachschaftsraum geborgenen Tagebüchern der I.R. (an dieser Stelle herzliche Grüße, Irmgard!) entnommen worden ist.

Zusätzliche Information

Gewicht 50 g