Alles neu auf lichtwolf.de?

Knapp 14 Jahre nach dem „Launch“ von lichtwolf.de ist das bisher verwendete, handgemachte Content Management System ersetzt worden. Wie im aktuellen Lichtwolf dargelegt (in dem sich auch ein Nachruf auf das gute alte CMS findet), musste das ganze Zeug, das hier bisher stand, in ein neues CMS (nämlich WordPress) übertragen werden, da die PHP-Version ausläuft, mit der das alte CMS lief. Verstehen Sie nicht? Brauchen Sie auch nicht.

Links: Bis Heiligabend 2003 hockte der Lichtwolf unter dem Online-Dach der Freiburger Fachschaft Philosophie. Rechts: Seither entwickelte sich das CMS auf lichtwolf.de muntere 14 Jahre bis zu seiner Abschaltung im Oktober 2017.

Sie sehen ja selbst, dass der allermeiste Quark, der vorher auf lichtwolf.de stand, immer noch (genauer: wieder) hier steht, nur etwas schicker aussieht, und dass sich ein paar Kleinigkeiten geändert haben.

 

Was fehlt

Der Laudatomat ist nicht mehr da, kommt aber in den nächsten Wochen wieder. Der muss halt noch für WordPress umprogrammiert werden. Der LichtwolfReader ist weg und kommt ebenso wenig wieder wie die Gimmicks-Seite. Stattdessen sollen, ebenfalls in den kommenden Wochen, alle Lichtwolf-Ausgaben, die man im brandneuen Einkaufszentrum findet, mit PDF-Leseproben ausgestattet werden.

Ebenfalls weg ist jegliche Reklame und kommt auf lichtwolf.de auch nicht mehr wieder. Der Onlineauftritt der Zeitschrift trotz Philosophie ist damit so werbefrei wie die gedruckten Ausgaben. Außerdem sind alle Social-Media-Einbindungen entfernt worden, d.h. Facebook sendet Ihnen keinen Cookie, wenn Sie auf lichtwolf.de etwas lesen. Es wäre nett, wenn Sie uns dafür auf Facebook „ein Like daließen“, wie die jungen Leute heutzutage sagten, wären sie denn noch auf Facebook unterwegs. (Google sendet Ihnen aber weiterhin einen Cookie, um Ihr Surfverhalten auf lichtwolf.de auszuwerten.)

Apropos Privatsphäre: Die Verbindung zu lichtwolf.de ist fortan SSL-verschlüsselt; das hält zwar weder Geheimdienste noch Cyberkriminelle auf, aber wenigstens kann der Nachbar, der heimlich Ihr WLAN benutzt, nicht mehr gucken, was Sie sich auf lichtwolf.de so durchlesen oder kommentieren. Letzteres funktioniert leider nicht mehr wie bisher mitten im Text, sondern wie überall sonst auch im Kommentarkasten am Ende jeden Artikels.

Durch die Umstellung auf WordPress haben sich auch die Linkstrukturen verändert. Es kann sein, dass Sie in den nächsten Wochen hier häufiger auf Links treffen, die nicht mehr funktionieren und Sie auf die 404-Fehlerseite führen. Schulligung schomma dafür, ist in Arbeit.

 

Was neu ist

Fürderhin lässt sich lichtwolf.de auch auf mobilen Geräten (Smartphones und Tablets) recht bequem lesen, jedenfalls besser als vorher. Das Einkaufszentrum ist vom selbstgestrickten Provisorium zum fetzigen Onlineshop geworden, in dem man nun auch mit Paypal bezahlen kann. Hier finden Sie nach wie vor alle gedruckten Ausgaben, etwaige Sonderausgaben und Goodies, die Bücher von Lichtwolf-Autoren und die Möglichkeit, den Lichtwolf zu abonnieren. Neu sind die Zeitreise-Abos, mit denen Sie nachträglich einen kompletten Jahrgang zum günstigeren Abonnentenpreis bestellen können. E-Book-Versionen der Hefte und Bücher gibt es weiterhin nebenan beim catware.net Verlag.

Die Inhaltsverzeichnisse der gedruckten Ausgaben stehen nun nicht mehr unter jedem Heft im Einkaufszentrum, sondern sind hier aufgelistet. Ist unlogisch, aber technisch bedingt. Überhaupt Listen zu gedruckten Ausgaben: Hier stehen alle Titelthemen und worum es bisher in den Reihen Lebende & Leichen, Viehlosovieh, Die unbedeutendsten Denker der Geschichte usw.usf. gegangen ist.

Die Zahl der Rubriken ist reduziert worden (siehe im obigen Menü unter „Lesen“), aber praktisch alle online verfügbaren Texte sind noch da. Dergestalt importierte Texte haben unter der Überschrift einen grauen Balken mit Autor und Datum. Sogar einige Halbneuigkeiten sind hinzugekommen: Aus unerfindlichen Gründen sind irgendwann mal die Ausgaben Nr. 21 („Manien“) und Nr. 22 („Liebe machen“) komplett eingescannt worden und beim Ausmisten des alten CMS aufgetaucht. Wenn Sie also mal sehen wollen, wie der Lichtwolf aussah, als er noch mit Schreibmaschine, Schere und Kleber gemacht worden ist, laden Sie sich die mit 20 MegaByte ziemlich großen PDF-Dateien herunter.

Nur bei den Links der Woche wurde ein umgekehrter Stutzschnitt gemacht: Alle Netzschauen, die älter als zwei Jahre sind, wurden gelöscht und werden auch in Zukunft entfernt, wenn die Links der Woche ab kommenden Samstag wieder weitergehen.

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