Propädeutikum und Prolegomena zum Thema Blumenkraft

von Bdolf, 20.03.2015, 11:45 Uhr (Zwote Dekade, 1/2)

 

1.) „Ewige Blumenkraft!“ wird den Bayerischen Illuminaten als Gruß und Vereinskennung zugeschrieben. Aber die gibt es ja gar nicht. Gell.

 

2.) „You hit me with a flower / You do it every hour! VICIOUS! You’re so vicious!“, sang Lou Reed. So kontrastierte er eindrucksvoll das Weiche des Blumigen mit der Härte des Harten. (vgl. „Guns and Roses“!)

 

3.) „If you’re going to San Francisco / Be sure to wear some flowers in your hair“, tönte Scott McKenzie. In der Realität hieß das aber dann umgehend Polizeiknüppel auf der Birne. (Für Dummies: USA = Polizeistaat!)

 

4.) „Lasst Blumen sprechen!“ – manchmal ist aber Schweigen Gold.

 

5.) Der Terminus technicus „deflorieren“ ist frauenfeindlich.

 

6.) „Die Blume der Hausfrau“ ist keine Pflanze, sondern ein Staubsauger. (Vorwerk!)

 

7.) „Flor“ bezeichnete im Burschenschaftlersprech die Töchter der Frau Zimmerwirtin.

 

8.) Blümchen und Bienchen treibens ganz schön wild…

 

9.) In der Landschaft Baar (Südwestdeutschland) führte die Sitte, an Fronleichnam zur Prozession Blumenteppiche (mit religiösen Motiven) auszulegen, zum Aussterben einer Reihe von Blühpflanzen.

 

10.) Ein „Fleischpflanzerl“ ist keine Blühpflanze.

 

11.) Trotz (oder gerade wegen?) Wirtschaftskrise gärtnern die Deutschen wie verrückt.

 

12.) Jugend hat keine Tugend und zerstört Blumenkübel.

 

13.) Blumen in Gewehrläufen stoppen keine Projektile.

 

14.) Geranien bringen’s nicht wirklich.

Dieser Text ist die unveränderte Fassung des Beitrags „Propädeutikum und Prolegomena zum Thema Blumenkraft“ aus LW49.

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