Essaywettbewerb: Warum gibt es etwas und nicht vielmehr nichts?

Glanz & Elend – Magazin für Literatur und Zeitkritik und der Lichtwolf – Zeitschrift trotz Philosophie stellen die Preisfrage.

von Timotheus Schneidegger, 20.09.2014, 08:26 Uhr (Zwote Dekade, 1/2)

„Sein oder Nichtsein“, fragt Hamlet und denkt dabei über den Selbstmord nach, laut Albert Camus das einzige wirklich ernste philosophische Problem. Doch es betrifft nicht nur den Einzelnen. Die Frage, ob und warum das Sein Vorrang vor dem Nichtsein hat und haben soll, ist eine der Grundfragen der Philosophie.

Essaywettbewerb

Von Leibniz („Warum gibt es etwas und nicht vielmehr nichts?“) über Schelling („Warum ist nicht nichts, warum ist überhaupt etwas?“) bis Heidegger („Warum ist überhaupt Seiendes und nicht vielmehr Nichts?“) sieht sich das abendländische Denken durch die Begriffe des Seins und des Nichts herausgefordert.

Gaukelt uns nur die Grammatik ein Problem vor? Wenn das Sein eine Ursache hätte, wäre in ihr auch dessen Sinn zu finden? Ist die Seinsfrage im Zeitalter manischer Selbstoptimierung relevant oder subversiv?

„Glanz & Elend“, das Magazin für Literatur und Zeitkritik, und der Lichtwolf, „Zeitschrift trotz Philosophie“ schreiben gemeinsam einen Essaywettbewerb unter der Leitfrage aus:

Warum gibt es etwas und nicht vielmehr nichts?

Reichen Sie zur Grundfrage der Philosophie bis zum 31. Dezember 2014 einen Essay von maximal 12 Normseiten oder 20.000 Zeichen (inkl. Leer- und Sonderzeichen) ein!

Der Essay soll in anonymisierter Form eingereicht werden. Statt eines Autorennamens soll ein selbstgewähltes Begriffspaar die spätere Zuordnung von Text und Verfasser_in gewährleisten. (Geben Sie also z.B. „Blume-Autobus“ sowohl im Anschreiben als auch im übersandten Textdokument an.)

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Personen, die bereits bei Glanz & Elend oder im Lichtwolf veröffentlicht haben.

Senden Sie Ihren Essay bis spätestens 31.12.14, 23:59 Uhr per E-Mail an:

essaywettbewerb@glanzundelend.com oder essaywettbewerb@lichtwolf.de

Die Redaktionen von Glanz & Elend und Lichtwolf wählen Anfang 2015 unter allen Einsendungen die drei Essays aus, die das Thema fesselnd, tiefgründig und präzise behandeln. Das gibt es zu gewinnen:

1. Preis

Veröffentlichung des Siegertextes bei Glanz & Elend und im Lichtwolf

Arthur Schopenhauer: Gesammelte Werke in zehn Bänden in Kassette

Jim Holt: Gibt es Alles oder Nichts, Rowohlt

Daniel Schubbe / Jens Lemanski / Rico Hauswald (Hg.): Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts? Wandel und Variationen einer Frage, Felix Meiner Verlag

Martin Heidegger: Was ist Metaphysik?, Klostermann

2. Preis

Ein Lichtwolf-Paket (Sammelband mit dem Besten der ersten zehn Jahrgänge + die Ausgaben Nr. 38-48) im Wert von 120,- Euro

Jim Holt: Gibt es Alles oder Nichts, Rowohlt

Daniel Schubbe / Jens Lemanski / Rico Hauswald (Hg.): Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts? Wandel und Variationen einer Frage, Felix Meiner Verlag

Martin Heidegger: Was ist Metaphysik?, Klostermann

3. Preis

Ein Lichtwolf-Jahres-Abonnement

Jim Holt: Gibt es Alles oder Nichts, Rowohlt

Daniel Schubbe / Jens Lemanski / Rico Hauswald (Hg.): Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts? Wandel und Variationen einer Frage, Felix Meiner Verlag

Martin Heidegger: Was ist Metaphysik?, Klostermann

Mit freundlicher Unterstützung der Verlage Felix Meiner, Klostermann und Rowohlt.

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