Propädeutikum und Prolegomena zum Thema „Tittenhitler“

Der Jugend zum Geleit

von Bdolf, 20.03.2012, 21:27 Uhr (Neues Zeitalter)

I.) „Titten“ geht eigentlich gar nicht. Bezeichnungen für primäre und sekundäre Geschlechtsteile müssen Verehrung und Ehrfurcht nebst zärtlicher Bewunderung zum Ausdruck bringen. Die einzige Gelegenheit, zu der das Unwort „Titte“ verwendet werden darf, ist die Bezeichnung „Biertitte“ zur fachgerechten Abqualifizierung ungeliebter physiologischer Eigenheiten des Herrn. Wegen Benamung („Benamung“! Hier steht kein „s“!) primärer und sekundärer Geschlechtsmerkmale schlag nach: „Yoni“; „Lingam“; „Busenfruchtrund“.

II.) Nun war der (historische) Hitler ein strenger Asket. Ein Bierchen ab und an, so ein humanes, ganz zivilisiertes Räuschchen ab und an – das hätte ihm gut getan. Wer sich nicht ab und an stoffbasiert berauscht, verfällt hemmungslos der Droge „Ich“ (schlag nach: Nietzsche, Fritz & Co) und wird vom falschen Stoff besoffen – besoffen vom darmwindgeblähten Ego.

III.) Um 1973 herum befragte der damalige Süddeutsche Rundfunk jüngere Menschen (sprich: Teenager) „Wer war Hitler?“ – eine beliebte Antwort: „Hitler – das sind die Leute die Hits machen/haben …“

IV.) „Tittenhitler“ mögen die männlichen Mitglieder zum weiblichen Mitglied ihres Trio Infernale (schlag nach: Terrorzelle Zwickau, vgl. S. 35) gekosewortelt haben – ob die Menage im Einzelnen a deu oder vollkomplett a trois regelhaft stattfand – das kann nur die einzige Überlebende zum Besten geben, und damit wird sie sich für die Zeit nach der Haft ein bisschen Zubrot verdienen.

V.) „Wir sind die einzige tittenwackelnde Band Düsseldorfs“, gab die Sängerin der (Frauen-)Rockgruppe Östro 4-5-0 in einem Interview zu Protokoll. Der geneigten Damenschaft mag man den Gebrauch des o.g. Unwortes verzeihen – lehren doch Psychologie und Soziologie, dass bis dato Unterdrückte eben diesen Zustand transzendieren, indem sie weiland diskriminierende Bezeichnungen positiv umcodieren – vgl. den deutschen Gymnasiasten, der aus Hip-Hop-Gründen unbedingt ein „Nigger“ sein will. („Yo! Nigger! Mach ma Abitur, Nigger!“)

VI.) „Könnte es einen weiblichen Hitler geben?“, fragen sich fiebrig die Gender-Fakultäten der deutschen Universitäten. Ist es der patriarchalen Zurichtung geschuldet, dass Frauen eher gut – oder sagen wir – ethisch akzeptabler dastehen? Oder ist es – nach den Vorgaben des Sittengesetzes (schlag nach: Immo Cunt) schon genauso verwerflich, zu sagen „Mein Führer – ich will ein Kind von Ihnen!“ – wie selbst der Führer zu sein? War die britische Premierministerin Thatcher am Ende ein/der Tittenhitler? In den PIGS-Staaten wird Angela „Hosenanzug“ Merkel als arschklarer Fall von TITTENHITLER gehandelt – doch das erscheint denn doch stark übertrieben.


Dieser Text ist die unveränderte Fassung des Beitrags „Propädeutikum und Prolegomena zum Thema "Tittenhitler"“ aus LW37.

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