Bushtochter salutiert Yog Shoggoth!

von Ro Haben, 27.01.2005, 12:23 Uhr (Freiburger Zeitalter)

 

Die Indizien, es sei zur Zeit mächtig was im „Bush“ (haha), global gesehen, häufen sich. Der Lichtwolf erklärt am Rande seines Quartalsberichts IV/2004 in der aktuellen Ausgabe (Nr.14) auf den Seiten 13/14, wie die Illuminaten mit dem „Herzinfarkt“ des philippinischen Politikers Fernando Poe jr. am 11.12. (11+12=23) ihren neuen Versuch eingeleitet haben, das Eschaton zu immanentisieren (also die Welt zu vernichten) und was das mit der Flutkatastrophe vom 26.12. zu tun hat.

Wer es nicht mitbekommen hat: Anfang 1976 hatte die Geheimloge versucht, durch einen fingierten Putsch auf der Insel Fernando Poe den Kalten Krieg eskalieren zu lassen, um zum 200. Gründungstag der Illuminaten am 1.Mai desselben Jahres den Erdball leergeräumt zu haben. Verhindert wurde das ganze nur durch das beherzte Eingreifen Hagbard Celines. Jetzt aber versuchen die Illuminaten es erneut, und zwar zum 230. Gründungstag im nächsten Jahr. Fernando Poe jr. markiert den Anfang, die durch den entfesselten Leviathan in Südostasien ausgelöste Katastrophe war der erste Schlag. Der gelang offenbar dermaßen gut, daß sich eine der Töchter von George W. Bush, Präsident der USA und unter dem Namen „Temporary“ Mitglied des Geheimbunds „Skull and Bones“, wohl im Vollrausch kurz vor der Inauguration ihres Daddys, dessen Politik locker bis zum 1.Mai 2006 den Erdball ins Verderben stürzen kann, zu der offenbarenden Geste hinreißen ließ, die im aktuellen Spiegel auf einer der letzten Seiten abgebildet ist.

Entsprechendes Handzeichen wird in der alles enthüllenden „Illuminatus!“-Trilogie der ehemaligen Playboy-Redakteure Robert Anton Wilson und Robert Shea dem Illuminatengründer Adam Weishaupt zugeschrieben. In der Nacht des 2. Februar 1776, so heißt es im ersten Band, habe er die Erleuchtung erhalten und beschlossen, den Orden zu gründen. Und das kam so:

Er schlurfte hinüber zu den Regalen, wo die Bücher über Schwarze Magie und Pornographie standen – die er, sardonisch genug, gleich neben seinen Bibelkommen taren aufgestellt hatte – und zog den verbotenen Band der Visionen des wahnsinnigen Poeten Abdul Alhazred hervor. Er schlug die erste Zeichnung eines Shoggoth auf. Seltsam, dachte er, wie solch eine widerliche Kreatur, aus einem bestimmten Winkel betrachtet und vor allem wenn man high war, fast so aussah wie ein verrückt grinsendes Kaninchen. „Verdammter Hexen-Hase“, gluckste er vor sich hin…

Und dann schaltete er: die Shoggoth -Zeichnungen wurden von fünf Seiten eingerahmt… auf allen Shoggoth -Zeichnungen fünf Seiten… […]

Er hielt seine Hände hoch und sah auf seine jeweils fünf Finger und fing wieder an zu lachen. Auf einmal war ihm alles klar: das Zeichen der Hörner, indem man Zeige- und Mittelfing er zu einem V spreizt und die drei anderen Finger nach unten faltet: die Zwei, die Drei und ihre Vereinigung in der Fünf. Vater, Sohn und Heiliger Teufel… die Dualität von Gut und Böse, die Trinität der Gottheit… das Zweirad und das Dreirad…

 

Der Seelenfresser Yog Shoggoth war bis 1976 im Pentagon (Fünfeck) eingesperrt, konnte jedoch durch einen Bombenanschlag entkommen, welcher den Drudenfuß durchlässig machte – ganz so wie es der Anschlag vom 11.09.2001 (11+9+2+0+0+1=23) erneut besorgte. Wo Shoggoth sich seitdem herumtreibt ist ungewiß, aber wir können davon ausgehen, ihm im Laufe der zweiten Amtszeit Bushs persönlich zu begegnen – wenn er schon in aller Öffentlichkeit von dessen Tochter gegrüßt wird.

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