"Fun ist ein Stahlbad." (Adorno) - Donnerstag, 23. Mai 2013
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Globalisierung, "Krieg" gegen den "Terror", Neoliberale, Asoziale und sonstiger Mist, der bald dafür sorgt, daß man nirgendwo auf der Welt mehr sicher vor den eigenen Artgenossen ist, all das beherrscht die Weltpolitik in einem Maß, mit dem auch drei oder vier UNOs nicht zurechtkämen. Der Lichtwolf beobachtet, wer mit wem und warum wohl, wer gegen wen und wofür? Viele Fragen - das lockt den Global-Philosophen in uns allen doch aus seinem lokalen Versteck heraus!
Und auch in Deutschland passiert ja so einiges. Mit der Politik in diesem unseren Lande verhält es sich wie mit dem Wetter: Ist es zu heiß, wird darüber gejammert, ist es zu kalt, passt das den meisten auch wieder nicht, und meistens dreht sich alles um die Bewegung von erwärmten Luftmassen.
Da der Lichtwolf die Dynamik der Polis so gut durchschaut hat, kann hier, ganz im Sinne der antiken Urväter, die Philosophie die Politik bereichern, auf daß sich einige Hebeldrücker hier Tipps fürs alltägliche Schalten und Walten holen, oder nur ein paar Kopfnüsse.
Es gibt in dieser Rubrik 114 Artikel auf 12 Seiten:
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Lichtwolf 3/2005 (Nr. 16), S. 05 (Politik):
Dulce et decorum...
...est pro patria mori, wußten schon die Alten. Zumindest in der deutschen Friedensarmee gab es zum höchsten Dekor, süß ist Tiffy und gestorben wurde allenfalls aus Altersschwäche (und damit wenigstens unbesiegt im Felde)...
von Augušt Maria Neander
Politik am 23.06.2005, 17:05 Uhr:
Politik am 30.05.2005, 23:31 Uhr
Europa ohne Frankreich / Freiheit für Chupito!
Der Esel Chupito, der auf "Malle" eine Einheimische (i.e. einen weiblichen homo sapiens (!) deutscher Staatsbürgerschaft) vergewaltigen wollte soll jetzt hingerichtet werden! Und das wegen versuchter Vergewaltigung?! Kein Wunder, daß die Franzosen sich gestern mehrheitlich gegen eine Verfassung aussprachen, die solcherlei Justizgrausamkeit womöglich noch unterstützt... Kann ja sein -- oder wissen Sie, was auf S.50 der EU-Verfassung steht?! Jedenfalls wissen wir nun, was die meisten Franzosen und voraussichtlich die meisten Niederländer nicht wollen und sind: Sie wollen nicht "auf dem Weg der Zivilisation, des Fortschritts und des Wohlstands zum Wohl aller seiner Bewohner, auch der Schwächsten und der Ärmsten, weiter voranschreiten" und auch nicht, daß Europa "ein Kontinent bleiben will, der offen ist für Kultur, Wissen und sozialen Fortschritt". Auch wissen wir, daß Frankreich mehreitlich "Demokratie und Transparenz als Grundlage seines öffentlichen Lebens" nicht "stärken und auf Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität in der Welt" nicht hinwirken will. Die meisten Franzosen sind ja auch nicht "stolz auf ihre nationale Identität und Geschichte" und nicht entschlossen "die alten Gegensätze zu überwinden und immer enger vereint ihr Schicksal gemeinsam zu gestalten".
Da bleibt den Bewohner Rumpfeuropas nur noch ein Blick in die aktualisierte Bibliographie zu den Freiburger Studentenprotesten, der ausgewählte Presseberichte (insbesondere über die Räumung des besetzten Rektorats) aus der zweiten Mai-Hälfte hinzugefügt wurden, und deren Überarbeitung, neben einer neuerlich ventilierten Frankophobie (s.o.), eigentlicher Anlaß dieser Meldung war.
P.S.: Die EU-Verfassung findet sich übrigens hier -- und weder "Gott", noch "Esel" werden darin erwähnt! Und da wir das den Briten und den Franzosen zu verdanken haben, sagen wir: Merci, France, pour l'ordures européen sans Dieu et sans ânes!
Politik am 22.05.2005, 18:56 Uhr
In Deutschland gehen die Lichter aus
Nach der erwarteten Wahlniederlage von Rot-Grün in Nordrhein-Westphalen dreht Münte von der SPD durch: Er schlägt vorgezogene Bundestagswahlen im Herbst 2005 vor. Ein politischer Selbstmord allererster Güteklasse unter dem lobenswerten Motto "Wir suchen die Entscheidung" steht uns da bevor. Die Taktik, die CDU/CSU mit dem Vorschlag zu überrumpeln und dazu zu zwingen, innerhalb von vier Monaten aus den internen Streitereien eine Kanzlerin ("Niemand hat die Absicht, das BaFöG abzuschaffen.") zu gebären, wird wohl kaum auf- und somit auch auf Bundesebene das Licht ausgehen: Bundesrat und Bundestag mit kräftigen schwarzen Mehrheiten dürften auf die lange Agonie von SPD und Grünen folgen, nach jahrelanger Blockadepolitik wird dann kurzer Prozeß gemacht mit den Residuen des Sozialstaats. Diejenigen, die bislang auf Agenda 2010 und die volksverräterischen Genossen geschimpft hatten, werden dann ganz schön Augen machen, wie die neoliberalen Politclubs das Land umkrempeln, wenn die Unfähigkeit der Regierung, die Bürger vor den Auswüchsen des Kapitalismus zu schützen, von dem eilfertigen Willen einer neuen Regierung, eben diesem Kapitalismus kein Hindernis im Weg stehen zu lassen, abgelöst wird.
Wie ein Ausbürgerungsantrag auszufüllen und was bei Emigration so alles zu beachten ist, wird rechtzeitig vor den Neuwahlen hier erklärt. Für die heimatverbundenen, die sich trotzallem nicht aus Deutschland retten wollen, gibt es Tips und Tricks zum gekonnten Selbstmord, politisch wie ontisch.
Politik am 20.04.2005, 11:48 Uhr
Anstehende Personalia und die Ausgabe Nr.15
Jetzt, wo Paul Wolfowitz Chef der Weltbank und Joseph Ratzinger Papst ist, wird es Zeit, einige bevorstehende Personalia anzukündigen, die den Trend fortsetzen:
-Slobodan Milosevic wird Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks
-Moshammers Hündchendame Daisy wird Programmchef von arte
-Jörg Haider wird Vorsitzender des Zentralrats der Juden
-Roberto Blanco löst Osama bin Laden als el Qaida-Chef ab
-Der Lichtwolf stiftet eine Professur für theoretische Philosophie an der LMU München
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Lichtwolf 2/2005 (Nr. 15), S. 21 (Politik):
Unterwegs auf der Achse des Bösen
Reportage aus dem Iran, das uralte Land mit seiner in jedem Bereich sichtbaren gespaltenen Persönlichkeit: Über Amerikahaß und Cola, Islam und jugendlichen Übermut, Regimeverachtung und Fatalismus.
von Timotheus Schneidegger
Lichtwolf 1/2005 (Nr. 14), S. 08 (Politik):
Der Untergang - welcher Arche?
Ein Beitrag aus der Rubrik Politik...
von Thorbjörn Halvdason
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Mehr lesen? Wie wäre es mit diesem Beitrag:
Phosphoriszierende Prosa & Lyrik am 11.02.2003, 12:50 Uhr:
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