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Die Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.
Der Lichtwolf wurde im Sommer 2002 aus Übermut und Langeweile im Umfeld der Fachschaft Philosophie der Uni Freiburg gegründet. Der Studentengag wuchs sich im Laufe der Jahre grund- ...

Über den Lichtwolf

Die aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 56 (4/2016)

Dezember 2016

Titelthema: Gebäck

Für nur 8,50 EUR (inkl. Porto) bestellen:

Exemplar(e)

Lichtwolf Nr. 56 (4/2016) ist auch als DRM-freies E-Book zum Preis von nur 3,99 EUR erhältlich:

„Kiek mol, watt is de Himmel so rot? / Dat sünd de Engel, de backt das Brot / De backt den Wiehnachtsmann sien Stuten / för all de lütten Leckersnuten“, so reimt man im Ostfriesischen angesichts winterlicher Sonnenuntergänge, die Lust aufs Verweilen vorm warmen Ofen machen. Aus dem heraus kommt das heimelige Titelthema dieser Ausgabe. Marc Hieronimus verknüpft zum Start Croissants und Décroissance bzw. würdigt das Gebäck schlechthin: Ums Brot nämlich bzw. den in der Nachkriegsliteratur verarbeiteten Mangel daran geht es bei Stefan Rode. Literarische Untersuchungen stellt auch Denise Scheck ...

zur aktuellen Ausgabe

Das Neueste aus Ontenhausen:

Links der Woche am 14.01.2017, 15:40 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 02/17

Es geht bergab, nur noch schnelller.

Jochen Wegner hat sich für das ZEIT Magazin mit dem Science-Fiction-Halbgott und Schöpfer des Cyberpunk, William Gibson unterhalten. Es geht u.a. um den Blick künftiger Menschen auf uns, um Zeitreisen, um Ayn Rands schädlichen Einfluss und um die Dystopie aus Gibsons letztem Buch, die mit Trumps Wahlsieg von der Realität überholt worden ist. (11.01.17)

Oh, wie schön wäre Elite!

Der Konstanzer Evolutionsbiologe, Exzellenzfreund und Studentenbeschimpfer Axel Meyer fordert in der FAZ kurzum mehr Freiheit für Professoren. Die (also er) drohen von einer für „Governance und Profilbildung“ gestärkten Uni-Verwaltung gelähmt zu werden. Und im professoralen Wettbewerb gibt es aus politischen Gründen angeblich keine Verlierer, was aber genauso zur Elitenbildung nötig wäre wie Studiengebühren. (11.01.17)

Hauptsache Wahlfreiheit

Stuart Jeffries hat sich ausgiebig mit der Frankfurter Schule beschäftigt und erklärt im Freitag, warum Adorno et.al. alles schon immer geahnt haben - obwohl der heutige eindimensionale Konsumkapitalismus doch anders kam, als sich marxistisch geschulte Denker das vor Mauerfall und Ende der Geschichte hätten ausmalen können. (11.01.17)

Enteignet Zuckerberg!

Im Internet lässt sich mit Wahrheit und Originalität kein Geld verdienen. Paul Mason beschreibt im Freitag, unter welchen Bedingungen im Onlinekapitalismus produziert wird. Da die Politik unfähig oder nicht willens ist, die Monopole zu zerschlagen, müssen wir die sozialen Medien retten, d.h. vergesellschaften. (12.01.17)

Die Nation als Business

In einer Woche ist es soweit: Donald Trump wird US-Präsident. Dieter Thomä gibt in der NZZ einen Ausblick auf seine Amtszeit und überlegt, wie Trump in die Reihe seiner 44 Vorgänger passen soll. Als egofixierter Trickster macht er vor, dass der persönliche Triumph alles ist und dafür alles erlaubt ist. Vielleicht wird er aber bald an den Widersprüchen seiner opportunistischen Politik scheitern. (14.01.17)

Außerdemchen:

Die Technik wird immer sozialer, da muss die Technikfolgenabschätzung mitziehen, so empfiehlt ein Diskussionspapier, das in der FAZ vorgestellt wird. +++ Die taz ist ziemlich genervt von Byung-Chul Hans neuem Büchlein über die „Austreibung des Anderen“ und den „Terror des Gleichen“. +++ Die NZZ stellt Noam Chomskys neue Bücher vor, worin der 88-jährige Anarchosyndikalist einen Einblick in seine Anthropologie und in die globale US-Politik gibt.


Links der Woche am 07.01.2017, 15:29 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 01/17

Wie die neue Aufklärung aussehen müsste

Aus mehreren Gründen, die er in der ZEIT ausführlich darlegt, hält der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen den Begriff „postfaktisch“ für problematisch. Dahinter stecke die herablassende Kapitulation vor den Kräften der Gegenaufklärung, denen stattdessen mit mehr Diskurs und Transparenz begegnet werden müsste. (29.12.16)

Der neue Humanismus aus den USA

Geisteswissenschaftler pflegen eine traditionelle Geringschätzung für die Naturwissenschaften. Das empfand John Brockman als Irrweg, rief eine dritte Kultur aus und gründete edge.org, wo alljährlich Preisfragen ausgegeben werden, wie René Scheu in der NZZ schreibt und eine Auswahl der Antworten auf die diesjährige Frage bringt, welche wissenschaftlichen Begriffe oder Ideen breiter bekannt sein sollten. (05.01.17)

Produktion von Sinn und Schönheit

Für den Wissensteil der FAZ hat Ulf von Rauchhaupt den Dichter Raoul Schrott und den Jesuiten Stefan Bauberger zum Gespräch gebeten. Es geht um das schwierige Verhältnis von Kunst bzw. Religion zu den Naturwissenschaften, das von Berührungangst und Missverständnissen geprägt ist. (06.01.17)

Das Weitere und Engere:

Auf Facebook sammelt Der goldene Aluhut die schrägste Äußerungen aus den paranoiden Filterblasen der Verschwörungstheoretiker und Eso-Spinner. Um sich in deren abgefahrene Konstrukte einzuarbeiten, kann man sich das Lexikon „gängiger Welterklärungsversuche“ reinziehen, das der Freitag zusammengestellt hat. FNORD. +++ In der FR wendet sich der Philosoph Markus Tiedemann seit einiger Zeit mit offenen Briefen an Fanatiker aller Art. +++ Telepolis informiert über den Versuch des Kulturhistorikers Christopher Goodey, den Transhumanismus auf konservativ-christliches Denken zurückzuführen. +++ Die NZZ würdigt den Philosophen Dieter Henrich zu seinem 90. Geburtstag. +++ Ein harter Spaß für den Hobby-Medienmacher: Auf archive.org sind 520 Stunden Bild- und Tonmaterial von Donald Trump versammelt - mitsamt Such- und Schnittfunktion, um zu dokumentieren, dass der nächste US-Präsident sich gar nicht darum schert, was er so daherquatscht, und trotzdem oder deswegen gewählt worden ist.


Links der Woche am 31.12.2016, 15:23 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 53/16

Anderswo ist’s auch scheiße.

Nach wie vor jährt sich die Veröffentlichung von Thomas Morus’ „Utopia“ zum 500. Mal. Für die ZEIT hat sich Thomas Assheuer darum ausführlich mit dem revolutionären Traum von einer besseren Welt im Irgendwo befasst, der eigentlich eine Sozialkritik des Frühkapitalismus ist und zu ihm ein auf den zweiten Blick genauso beklemmendes Gegenbild entwirft. Dennoch gibt es was zu lernen. (29.12.16)

Destillat aller Science Fiction

Stanislaw Lems Technikphilosophie kulminierte 1964 in der „Summa technologiae“. Für Telepolis hat Wolfgang Neuhaus das halbvergessene Werk noch einmal zur Hand genommen, das systematisch künftige Existenzmöglichkeiten aufzuzählen versucht und mit vielen Vorhersagen zur technologischen Entwicklung richtig lag. (29.12.16)

Niemand ängstigt sich wie die Deutschen

Was es alles gibt! Gefühlshistoriker zum Beispiel - mit zweien von ihnen, Frank Biess und Bettina Hitzer, unterhält sich der Tagesspiegel über die spezifisch deutsche Gefühlswelt, namentlich die German Angst, deren historisch-philosophische Wurzeln die beiden untersucht haben. (30.12.16)

Mal was ganz anderes lesen?

Eva Lüdi Kong hat in jahrelanger Arbeit den 1.200-seitigen chinesischen Klassiker „Reise in den Westen“ (=zu Buddha nach Indien) ins Deutsche übersetzt. Mark Siemons zeigt sich in der FAZ fasziniert und begeistert von dem fremdartigen Epos mit seinen philosophisch-religiösen Ausschweifungen und seinem anarchischen Witz. (30.12.16)

Das Jahr des Hiob

Was soll man nur vom zu Ende gehenden Jahr 2016 halten, fragt sich Dirk Gieselmann in der ZEIT. Es hat uns die Rechnung für unser bisher so sorgloses Leben hingeknallt und damit zutiefst gekränkt und verunsichert. Nun gilt es, die passende Musik zu suchen, um damit klarzukommen, dass der nächste Tiefpunkt folgt. (30.12.16)

Neue Bücher:

Die NZZ bespricht Kurt Steinmanns neue Übersetzung der Orestie von Aischylos - mit spürbarer Wehmut nach der alljährlichen Selbstvergewisserung der Polis im Theater. +++ Die FR empfiehlt Sarah Bakewells unterhaltsamen Spaziergang durch die Philosophie des 20. Jahrhunderts, „Das Café der Existenzialisten“. +++ Tal Sterngast blickt in der taz mit der liebevoll gestalteten Neuausgabe von Salvador Dalís unappetitlich-surrealistischem Kochbuch „Die Diners mit Gala“ auch zurück auf das Jahr 2016.

Kommentare zu Berlin

Der Psychologe Ahmad Mansour kommentiert im Tagesspiegel die Verschwörungstheorie-Gläubigkeit rund um die Papiere des Attentäters, die am Anschlagsort gefunden wurden. Der Politologe Herfried Münkler rät in der ZEIT, die Sicherheitsorgane ihre stille Arbeit machen zu lassen und Angstpolitiker nicht weiter mit Wahlerfolgen zu unprofessionellem Gerede zu ermuntern.

Et cetera:

Zu den wenigen Prominenten, die 2016 nicht gestorben sind, gehört Hermann Lübbe, den die NZZ zu seinem heutigen 90. Geburtstag würdigt. +++ Gina Thomas empfiehlt in der FAZ einen Besuch der neuen Mathematik-Galerie im Londoner Science Museum, das auch für Mathe-Allergiker faszinierend sein dürfte. +++ Endlich mal wieder was von Georg Seeßlen! Im Freitag setzt er sich gewohnt klug mit der Intrige als Werkzeug der Macht auseinander. +++ Denken Sie dran: Ein Lichtwolf-Abo ist nur noch heute für 26,80 Euro zu haben, sobald das elende Scheißjahr vorbei ist, kostet ein Jahr „Zeitschrift trotz Philosophie“ 29,80 Euro!

Guten Rutsch!


Links der Woche am 24.12.2016, 15:04 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 52/16

Die Politischkorrekten wollten das so!

Michael Hampe widmet sich in der ZEIT der kulturwissenschaftlichen Linken (KWL), für die Pippi-Langstrumpf-Leser Rassisten sind und für die der Nordpol genauso relativ, konstruiert und historisch ist wie Hampes Oma. Nun, da rechte Verschwörungstheoretiker an die Macht kommen, wendet sich ihr Vulgärkonstruktivismus gegen sie und die KWL hat dem in Theorie und Praxis nichts entgegenzusetzen. (19.12.16)

Von Nietzsche zu Brexit und Trump

vox.com unterhält sich mit Hugo Drochon, der Nietzsche als transnationalistischen politischen Denker liest, der ausgehend vom Tod Gottes die aktuellen Populismus-Krisen der Demokratie und die Relativismus-Krise der Philosophie schon zu Bismarcks Zeiten vorhergesagt hat. (20.12.16)

Optionen und Willkür

In der ZEIT (und seinem neuen Buch) beklagt Maximilian Probst das Aussterben der Verbindlichkeit. Die undurchschaubare Vielfalt der Wahlmöglichkeiten macht es schwer, sich festzulegen, und überfordert die Rechtswähler. Dem versucht Probst eine Verbindlichkeit entgegenzusetzen, die nicht nach Biedermeier riecht, sondern der Zukunft zugewandt, liberal und autonom ist. (21.12.16)

Philosophie war schon immer globalisiert

Philosophie ist nicht nur das, was die Griechen gemacht und ihre Erben fortgesetzt haben, erinnert Heiner Roetz in der FR und plädiert für eine globalisierte Perspektive auf die Diziplin. Dazu gibt er nachahmungswürdige Beispiele für die gegenseitige kulturelle Beeinflussung in und Bereicherung der Philosophiegeschichte. (22.12.16)

„Die Grausamkeit massakrierter Körper.“

Vor über 100 Jahren ging es auch nicht friedlicher zu, dafür aber inszenierte sich die Avantgarde schwer kulturterroristisch, schreibt Stefan Zweifel in der NZZ. Heute sind Terroristen Meister der Inszenierung, die von Nietzsche über Breton und Artaud bis Debord die Starre lösen sollte, die nun von ganz realer Gewalt erschüttert wird. (22.12.16)

Alles nichts Neues

Nils Markwardt zweifelt im Freitag an der Rede vom „postfaktischen Zeitalter“, denn die darunter subsumierten politischen und sozialpsychologischen Phänomene wurden von Le Bon und Adorno längst beschrieben. Tatsächlich profitieren Rechtspopulisten von einem Vertrauensdefizit, das wiederum von Luhmann ausgiebig beschrieben wurde. (27.12.16 - aus der Zukunft!)

Kann man mal lesen

Iris Radisch stellt in der ZEIT das unvollendete letzte Büchlein Roger Willemsens vor, worin dieser als enttäuschter Moralist mit unserer Gegenwart abrechnet. +++ Hans Hütt zeigt sich im Freitag ganz begeistert von Dieter Thomäs Philosophie des Störenfrieds, einer Studie, die gerade zur rechten Zeit (nämlich zu der des „Orangenmanns“)kommt. +++ Diese Woche ist bekanntlich Lichtwolf Nr. 56 zum Thema Gebäck erschienen: Das Heft gibt es im Abo oder für 8,50 Euro einzeln sowie als DRM-freies E-Book im epub-Format oder für Kindle.

Schöne Feiertage!


Eine Übersicht aller Themen und Beiträge finden Sie im Monatsbuch.


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Titelthema: Gebäck

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112 winterlich gemütliche Seiten übers Gebäck, allen voran das Brot, sowie Bier, Kekse, Torten, Postfaktizität, Spinnen und Sokrates im Krieg.


Das nächste Heft erscheint am 20. März 2017 mit dem Titelthema Der Adel und du. »» Abonnieren


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Marc Hieronimus: Der Schritt zur Seite

Die erste Gesamtdarstellung der Décroissance-Bewegung und ihrer Ursprünge, ihrer Motive, Denker und falschen Freunde: Das leidenschaftliche und fundierte Plädoyer für ein anderes Leben ist erhältlich direkt beim catware.net Verlag oder im Buchhandel (ISBN 9783941921634).


David Hume: Von der Regel des Geschmacks

David Humes Essay über die Ästhetik „Von der Regel des Geschmacks“, von Martin Köhler neu übersetzt: Als Taschenbuch beim catware.net Verlag oder hier im Einkaufszentrum für nur 6,80 € - sowie als E-Book für Kindle oder im epub-Format für bloß 2,99 €.

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Lange Essays aus der Reihe Lichtwolf Short Circuits:

Michael Helming: Böhmische Meditationen

Unterwegs mit Schopenhauer, Mauthner und Kraus über die Schlachtfelder von Königgrätz. E-Book für Amazon Kindle oder im epub-Format.


Kurzgeschichten aus der Reihe Le Chat sans Papier:

Michael Helming: Harnisch

Gibt es offene und ehrliche Worte, mit denen das heutige Individuum die Beziehungslosigkeit und Fremde sich selbst gegenüber artikulieren könnte? E-Book für Amazon Kindle oder im epub-Format.



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