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Die Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.
Der Lichtwolf wurde im Sommer 2002 aus Übermut und Langeweile im Umfeld der Fachschaft Philosophie der Uni Freiburg gegründet. Der Studentengag wuchs sich im Laufe der Jahre grund- ...

Über den Lichtwolf

Die aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 57 (1/2017)

März 2017

Titelthema: Der Adel und du

Für nur 8,50 EUR (inkl. Porto) bestellen:

Exemplar(e)

Lichtwolf Nr. 57 (1/2017) ist auch als DRM-freies E-Book zum Preis von nur 3,99 EUR erhältlich:

Die Beiträge in diesem Heft behandeln unter der Überschrift „Der Adel und du“ zwei Fragen: Ist es wahr und gerecht, den Adel für etwas Besseres zu halten? Und was hieß und heißt Aristokratie als Herrschaft der Besten, Tüchtigsten, Edelsten?

Yellow-Press-Leserinnen nehmen Anteil am skandalträchtigen Leben der Royals Europas. Kinder wiederum träumen sich als Ritter oder Prinzessin. Beides kündet vom Reiz eines Lebens von Sorglosigkeit, Ruhm und Macht qua Geburt. Aber leicht hat es der Adel nie gehabt, stellt Michael Helming bei seiner Meditation über den Königsweg fest.
Bdolf stellt neben seinem Propädeutikum ...

zur aktuellen Ausgabe

Das Neueste aus Ontenhausen:

Links der Woche am 25.03.2017, 11:36 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 12/17

Früher war alles gut.

Der politische Erfolg rückwärtsgewandter Populisten ist auch dem menschlichen Hang zur Nostalgie verschuldet, mit dem sich Mohsin Hamid im Freitag beschäftigt. Der Mensch ist einerseits äußerst anpassungsfähig, andererseits stressen ihn Veränderungen. Ohne gibt es aber keine Zukunft, und für deren Ankunft helfen Phantasie und Träume eher als die Idealisierung des Vergangenen. (22.03.17)

Laaangweilig!

Matthias Kalle, stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins, hat ein Buch über die bzw. seine Jugend geschrieben. In seinem Magazin fragt er sich, ob seine Jugend wirklich von in heutigen Tagen geradezu erholsam wirkender Langeweile geprägt war und was Langeweile überhaupt ist (physiologisch und philosophisch)... (22.03.17)

Populisten auf Logik festlegen

Der Populismus immunisiert sich mit seiner Krawallform gegen Widerspruch, da sich besonnene Demokraten erst auf ihn einlassen müssten. Wie man das macht, beschreibt Daniel-Pascal Zorn in seiner Anleitung „Logik für Demokraten“, die von Harald Staun in der FAZ ausführlich vorgestellt wird. (24.03.17)

Raus aus der Komfortzone

In den USA ist das „Affirmative Consent Kit“ beliebt, das die Einvernehmlichkeit des Geschlechtsverkehrs dokumentiert - worüber Slavoj Žižek in der NZZ den Kopf schüttelt: Statt durch Kontrollverlust ist Sex nun durch Bürokratie und Schutzklauseln geprägt. Und das ist nicht der einzige Auswuchs einer politischen Korrektheit, die Probleme, Ambiguitäten und Konflikte zum Verstummen, aber nicht zum Verschwinden bringt. (25.03.17)

Et cetera:

Der Standard unterhält sich mit Raoul Peck, dem Regisseur von „Der junge Marx“ über das Kapital und Marxens Europa. +++ Matthias Heine hat für die WELT fleißig zusammengetragen: Zum einen die von David Tripolina aufgestellt Liste von 333 (angeblich) unübersetzbaren Wörtern, zum anderen die schönsten Nazivergleiche von Kurt Schumacher über Reinhard Mey bis zu Erdo?an. +++ Gute Nachrichten für unsere Leserschaft: Der Trend geht zur Sapiosexualität, schreibt Nora Belghaus im Freitag, hält aber manche Enttäuschung für diejenigen bereit, die auf Clickbaiting mit Intelligenz reinfallen. +++ Lucas Vogelsang ist in den Wedding gezogen, den die meisten Deutschen als „Problembezirk“ meiden, und hat darüber geschrieben, was in solchen und anderen bunten Stadtteilen eigentlich deutsch ist; der Freitag stellt das Buch „Heimaterde“ vor.

Der neue Lichtwolf

Lichtwolf Nr. 57

Lichtwolf Nr. 57 zum Thema „Der Adel und du“ ist diese Woche erschienen. Es ist wieder ein sehr schönes Heft mit 112 dicht beschriebenen Seiten im A4-Paperback ohne Werbung geworden, das inkl. Versand 8,50 Euro kostet. Alternativ gibt es die Frühlingsnummer auch als DRM-freies E-Book für Kindle und im epub-Format, was bloß 3,99 Euro kostet. Reingucken kann man in Bdolfs Propädeutikum und Schneideggers Analyse der neofeudalen Pöbelherrschaft in den USA, das alles gern auch als PDF-Leseprobe. Das ist eine gute Gelegenheit, sich für nicht mal 30 Klötze ein Jahr lang Lichtwölfe nach Hause kommen zu lassen!




Links der Woche am 18.03.2017, 13:09 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 11/17

Sie machen sich die Welt, ...

...wie sie ihnen gefällt: In der ZEIT (und zuvor auf der Münchner Sicherheitskonferenz) macht sich der israelische Schriftsteller David Grossman Gedanken über das kindliche Verhältnis von Rechtspopulisten zu Wahrheit und Realität, das, wenn es zum herrschenden wird, alle anderen verrückt wirken lässt. Literatur jedoch kann in einer solchen aus den Fugen geratenen Welt das Menschliche noch zusammenhalten. (13.03.17)

Komplexitätsreduktion durch Lärm

Für die NZZ unterhält sich Peer Teuwsen mit dem Psychoanalytiker und Schriftsteller Jürg Acklin über die gegenwärtige Wiederkehr des autoritären Charakters (nach Fromm, Mann und Adorno) allenorts. Dessen offen zur Schau gestellte Schamlosigkeit rührt an antizivilisatorische Reflexe der existentiell überforderten und zugleich gelangweilten Narzissten. (17.03.17)

Außerdemos von Sonstnochos:

Auch die NZZ bespricht Lorenz Jägers Walter-Benjamin-Biographie und zeigt sich ganz begeistert von dem Werk über „den Unvollendeten“. +++ Die NZZ stellt außerdem Karlheinz Stierles Buch über das Entstehen der Moralistik als Dialog mit dem Leser bei Montaigne vor. +++ Der Wissenschaftsverlag De Gruyter will Philosophie unter Altertumswissenschaften subsumieren, was Jürgen Busche im Freitag zu einer Kolumne über Alt-Griechisch und harmloses Studieren veranlasst. Und inzwischen hat De Gruyter nach Protesten klargestellt, den Bereich Philosophie doch erhalten und weiterentwickeln zu wollen. +++ Der Hegelianer und Donaldist Franz Schuh bringt zu seinem 70. Geburtstag ein Buch über das Glück heraus, das genauso essayistisch, autobiographisch, fragmentarisch und aphoristisch geraten ist wie seine diversen Vorgänger und das von der NZZ mitsamt des Autors portraitiert wird. +++ Professionen wie Arzt, Lehrer oder Anwältin leben von Vertrauen und Standesethos; die neoliberalen Versuche, sie zu bloßen Dienstleister zu reduzieren, scheitern an der Weigerung der Klienten, sich als bloße Kunden zu verstehen, wie die FAZ berichtet.


Eine Übersicht aller Themen und Beiträge finden Sie im Monatsbuch.


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Lichtwolf Nr. 57 (1/2017), März 2017

Titelthema: Der Adel und du

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Lichtwolf Nr. 57 (1/2017)

Aristokratie und die bessere Gesellschaft vergangener, heutiger und künftiger Tage: Herrschaft, Genealogie, Königswege, Distinktion und Manieren sowie Elephanten, Ökoko und Graf Uxkull.


Das nächste Heft erscheint am 20. Juni 2017 mit dem Titelthema Wurst. »» Abonnieren


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Exklusiv und elektrisch für 99 Cent.

Lange Essays aus der Reihe Lichtwolf Short Circuits:

Michael Helming: Böhmische Meditationen

Unterwegs mit Schopenhauer, Mauthner und Kraus über die Schlachtfelder von Königgrätz. E-Book für Amazon Kindle oder im epub-Format.


Kurzgeschichten aus der Reihe Le Chat sans Papier:

Michael Helming: Harnisch

Gibt es offene und ehrliche Worte, mit denen das heutige Individuum die Beziehungslosigkeit und Fremde sich selbst gegenüber artikulieren könnte? E-Book für Amazon Kindle oder im epub-Format.



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