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Lichtwolf Nr. 32 (4/2010)

Erschienen im Dezember 2010, Titelthema: Essen & Trinken


Lichtwolf Nr. 32 (4/2010)

56 dicke und fette Seiten im Format DIN A4, reich illustriert und vierfarbig ummantelt.

Auszüge aus der Nr. 32 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

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Die Tage werden kürzer und kälter, alles zieht sich ins Warme zurück und frisst sich Winterspeck an, so ist die frostige Jahreszeit genau die richtige für einen Lichtwolf zum Thema Essen & Trinken.
Wie schon im letzten Heft eröffnet Norbert Hildebrand im Anschluss an die Einleitung mit einer Fußnotenlyrik zum Thema, die sich im Fußsteg durch nahezu das gesamte (besonders dicke) Heft erstreckt. Marc Hieronimus geht der Frage nach, ob Essen glücklich macht oder was sonst, und betrachtet dazu beatitas, felicitas und fortuna an Kulturexempeln wie Bibel, Porno und Köln. (Die ersten fünf Seiten dieser Ausgabe können Sie übrigens hier als PDF herunterladen oder im LichtwolfReader online angucken.) Der Volksdichter ohne Volk Jörn-Hagen Progrogge hat eine "Ode an den Fuselfelsen" hinterlassen, die Durst auf Helgoländer Duty-Free-Shops macht. Stefan Rode dagegen fragt die Philosophiegeschichte zunächst, ob es eine Philosophie des Essens gibt, und sodann, ob eine solche nötig ist. Einen "Job für Studenten" hat Johannes Witek im Affenfüttern entdeckt und erzählt von der rauen Verbrüderung unter Primaten. Bdolf dagegen klärt über die DDR-Sitte der "Kameruner Nächte" auf, bei der das, was serviert wurde, mindestens so wichtig war wie das, worauf serviert wurde. Georg Frost hat Elias Canettis "Masse und Macht" essenskritisch gelesen und sich dabei auf die zahllosen Analogien zwischen Jagd und Gewalt, Verdauung und Macht konzentriert. Dem Lichtwelpen hat der kleine Finn-Torben geschrieben, er möge das Hausschwein seiner Oma und sein Papa auch, aber anders; Tante Gonzofeva erklärt ihm, warum man Tiere nicht essen sollte. Tina Wirtz dagegen beobachtet eine essensbewusste Nachbarin im Freiburger Grünen-Viertel bei der ökologisch korrekten Nahrungsbeschaffung. Mehr als nur Bio ist Schneideggers anschließendes Portrait der Kartoffel und ihrer politischen wie kulinarischen Wirkungsgeschichte. Von einer Lesung, die gehörig auf den Magen schlägt und so dem Ruhme des kotzenden Autors nützt, erzählt Wolfram Heinrich. Das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus hat untersucht, welche Nahrungsmittel Philosophen wie Kant, Sartre, Wittgenstein und Rousseau wären, wären sie keine Philosophen. Dass es bei Bukowski mitnichten nur ums Saufen und Ficken geht, sondern auch ordentlich gegessen wird, belegt Michael Helming mit einer Exegese des Werks, bei der einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Judith Sterns Hai findet im Essen einen nur scheinbar vielversprechenden Weg, mit seinem Alkoholproblem umzugehen. Bdolf lehrt im Anschluss ein Propädeutikum zur aphoristischen Verzehrkultur und was Fernsehköchen blüht, die den Anweisungen der Sprichwortpolizei nicht Folge leisten. Das Titelthema wird wieder mal beschlossen von der größten Bratwurst der Welt, in der fünf Autoren ihren Senf abgeben zur Frage: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral - und dann?"

Den hinteren Heftteil eröffnet Stefan Schulze Beiering mit dem zweiten Teil seiner Essayreihe zur Kritik an den Geisteswissenschaften. Dieses Mal im Blick: Methode, Begriff und Literaturbeleg. Passenderweise zeigt die Reihe "Philosophen im Straßenverkehr" Wilhelm von Humboldt. Sodann gibt es die dritte Runde des Tweetkesselchen-Spiels und den aktuellen Auszug aus dem Totenregister. Vasile V. Poenaru versteht Hamlets Frage "Sein oder Nichtsein" ontologisch und folgt ihr von Heidegger bis zu Platon zurück. Reichlich rezensiert wird in diesem Heft auch: Die UntergRundschau bespricht die aktuellen Ausgaben von "Glanz & Elend" sowie von "Kalliope", in Kurz & Klein werden Bücher in unter 800 Zeichen besprochen, darunter Titel zum Veganismus, das neue Buch von Klaus Theweleit und "Der kommende Aufstand". Zum Schluss beschickt Michael Helming die Reihe "Lebende & Leichen" mit einem Portrait des vergessenen Skandaldichters Kurt Münzer (1879-1944) und Georg Frost hat die Rückseite mit dem postexpressionistischen Gemälde "Saturn frisst seine Kunden" geziert.

aus dem Inhaltsverzeichnis:

S. 04 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Ich fresse immer mehr, als ich kotzen. Kann.

Wie schon im letzten Heft eröffnet Norbert Hildebrand mit einer Fußnotenlyrik zum Titelthema, die Gedanken im Fußsteg durch nahezu das gesamte (besonders dicke) Heft "streamt".
von Norbert Hildebrand

S. 04 (Philosophistik & Misosophie):
Seligkeit und Sauerkraut

Macht Essen glücklich oder was schafft das sonst? Der Autor betrachtet dazu beatitas, felicitas und fortuna an den Verzehrkulturen u.a. aus Bibel, Porno und Köln.
von Marc Hieronimus

S. 07 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Ode an den Fuselfelsen

Der "Volksdichter ohne Volk" besingt die Duty-Free-Shops auf Helgoland und die von ihnen gebotene Gelegenheit, auf dem roten Felsen preiswert zu ertrinken.
von Jörn-Hagen Progrogge

S. 08 (Philosophistik & Misosophie):
Grützendämmerung

Schon Nietzsche hat sich über Vegetarier aufgeregt - aber gibt es eine Philosophie des Essens? Der Autor durchforstet die Philosophiegeschichte und überlegt, ob und warum eine Philosophie des Essens Not tut.
von Stefan Rode

S. 11 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Ein Job für Studenten

Ein Student hilft im Affengehege aus und stellt - nachdem er in die groben Rituale rund um die Fütterungszeit eingeführt ist - fest, sich mit den Primaten prima zu verstehen.
von Johannes Witek

S. 14 (Politik):
Kameruner Nächte

Die DDR war bekannt für allerhand verrückte Sitten der Lüsternheit. Eine solche waren die Kameruner Nächte, bei denen das, was serviert wurde, mindestens so wichtig war wie das, worauf serviert wurde.
von Bdolf

S. 16 (Philosophistik & Misosophie):
Leviathan frisst

Elias Canettis "Masse und Macht" ist ein (hoffnungslos überschätzter) Klassiker, in dem alles von der Jagd her erklärt wird und das Staatsgebilde als Verdauungstrakt aufgefasst wird. Eine nicht unpolemische Exegese der Essensmetaphern.
von Georg Frost

S. 20 (Der Lichtwelpe):
Der Lichtwelpe: Tiere essen

Der kleine Finn-Torben mag das Hausschwein seiner Oma. Sein Papa mag das Schwein auch, aber ganz anders. Tante Gonzofeva erklärt ihm, warum man Tiere, die man mag, nicht aufisst.
von Clarissa Gonzofeva

S. 22 (Sozialphänomenologie):
Vom Eso-Trip zum Horrortrip

Im Freiburger Stadtviertel wohnen die grüne Elite und das ökologische Bewusstsein. Die Autorin beobachtet eine im Einklang mit der Welt stehende Einwohnerin bei der Bio-Nahrungsbeschaffung.
von Tina Wirtz

S. 24 (Lebenswelt):
Die ewige Kartoffel

Der Schlickfarmer aus dem El Dorado der Kleikartoffel erklärt die kulinarische und politische Wirkungsgeschichte des besten Nachtschattengewächses der Welt.
von Timotheus Schneidegger

S. 27 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Gute Literatur ist immer aufwühlend

Ein aufstrebender Autor hat herausgefunden, dass der Weg zum Ruhm im Rückwärtsgang der Peristaltik zu nehmen ist und kotzt sich an die Spitze des Feuilleton.
von Wolfram Heinrich

S. 28 (Philosophistik & Misosophie):
Wenn Philosophen Nahrung wären...

Ein Sonderforschungsbereich des IPuP ist der Frage nachgegangen, welche Nahrungsmittel Philosophen wären, wären sie keine Philosophen: Kant ist Gurke, Sartre ist Wurst, Wittgenstein ein Käsebrot und Rousseau eine blöde Drecksau.
von IPuP-Press

S. 30 (Lebenswelt):
Der versoffene Gourmet

Mitnichten geht es bei Charles Bukowski immer nur ums Saufen und Ficken. Eine sorgfältige Lektüre seines Werks fördert zahllose Stellen zu Tage, an denen (mehr oder weniger ausgiebig) gespeist wird.
von Michael Helming

S. 33 (Sozialphänomenologie):
Neues vom Hai - Folge 8: Essen

Der Hai hat genug vom Saufen und wagt den Entzug. Dabei entdeckt er im Essen ein vermeintlich passendes Substitut für den Fusel...
von Judith Stieber

S. 34 (Lebenswelt):
Propädeutikum zur Verzehrkultur

Zahllose Aphorismus, Redensarten und blöde Sprüche drehen sich ums Essen & Trinken. Eine Analyse mit Richtigstellungen und Entgegnungen.
von Bdolf

S. 35 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Ist der Koch versalzen, ist das Würzregal verliebt

Ein Mechatronik-Azubi und ein Fernsehkoch müssen am eigenen Leibe erfahren, was passiert, wenn man den Anweisungen der Sprichwortpolizei nicht Folge leistet.
von Bdolf

S. 36 (Lebenswelt):
Die größte Bratwurst der Welt: Erst das Fressen, dann die Moral - und dann?

Die brechtsche Frage greift zu kurz, denn sie lässt das Dessert bzw. Digestiv nach der Moral außer acht. Fünf Autoren geben ihren Senf dazu ab.
von Georg Frost, IPuP-Press, Magister Maier, Michael Helming, Tina Wirtz

S. 38 (Hochschule):
Die Standards: Methode, Begriff und Literaturbeleg

Im zweiten Teil der Essayreihe zur Kritik an den Geisteswissenschaften wird untersucht, wie es ideengeschichtlich zur akademischen Vergötzung von Methode und Begriff kam und wie sie sich im Wesen des Literaturbelegs äußert.
von Stefan Schulze Beiering

S. 41 (Philosophistik & Misosophie):
Philosophen im Straßenverkehr: Wilhelm von Humboldt

Der alte Preuße hat neue Ideen für die Verkehrsführung.
von Timotheus Schneidegger

S. 42 (Intime Interna):
Tweetkesselchen, Runde 3

Die dritte Runde des heiteren Homonymeratens, auch bekannt als Teekesselchen.
von Timotheus Schneidegger

S. 43 (Sozialphänomenologie):
Auszug aus dem Totenregister 4/2010

Die coolsten Toten der zurückliegenden Jahreszeit und was von ihnen bleiben wird - jetzt mit noch mehr Requiem!
von Michael Helming & Timotheus Schneidegger

S. 44 (Philosophistik & Misosophie):
Von W wie Wesen bis S wie Sein

Metaphilosophische Spaziergänge (im geisteswissenschaftlichen Galopp) durch die Ontologie der Hamletschen Fragestellung "Sein oder Nichtsein".
von Vasile V. Poenaru

S. 47 (Kurz und Klein):
UntergRundschau 3/2010

In jeweils unter 800 Zeichen werden die aktuellen Ausgaben der Zeitschriften "Glanz & Elend", "Kalliope" und "braten" besprochen.
von Filbinger & Michael Helming

S. 48 (Kurz und Klein):
Kurz und Klein 32

Kurzrezensionen von Büchern zum Veganismus, von Klaus Theweleits "Regal", Norah Langes "Kindheitsheften", von "Der kommende Aufstand", "Die Welt ohne uns", "Fische haben Feinde, Fischstäbchen nicht" und weiteren.
von Clarissa Gonzofeva, Georg Frost, IPuP-Press, Michael Helming

S. 50 (Kultur(terrorismus)):
Sex, Drugs & World War One

Das Portrait des Skandaldichters Kurt Münzer (1879-1944) in der Reihe "Lebende & Leichen" erzählt von den Ursprüngen halluzinierter Fledermäuse, Gaunereien im Schweizer Exil und einem großen, vergessenen Werk.
von Michael Helming

S. 55 (Kultur(terrorismus)):
Saturn frisst seine Kunden

Wie Francisco de Goya auf Elektronikmärkte geblickt hätte...
von Georg Frost


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