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Lichtwolf Nr. 31 (3/2010)

Erschienen im September 2010, Titelthema: Steinzeit


Lichtwolf Nr. 31 (3/2010)

52 urtümlich gute Seiten DIN A4 mit farbigem Umschlag, innendrin hochwertige Texte und Bilder wie in Stein gemeißelt.

Auszüge aus der Nr. 31 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

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Mit gut 12.000 Jahren Verspätung begrübelt der Lichtwolf gewohnt aktuell die Steinzeit, das Titelthema der Ausgabe Nr. 31 für den Herbst 2010.

Die Gestaltung ist mit diesem Heft noch etwas dichter zusammengerückt, denn Weißraum ist Umweltverschmutzung. So passen noch mehr Texte und handgezeichnete Illus auf die 52 Seiten. Gleich nach der Einleitung ins Titelthema beginnt Norbert Hildebrands Fußnotenlyrik: Der Gedankenstrom "Luxusliebe (Lithophilia Diamantringia)" läuft im Fußsteg des Heftes von S. 4 bis S. 50 durch. Wollnse mal gucken? Die ersten fünf Seiten der Nr. 31 gibt es hier als PDF zum Herunterladen sowie im LichtwolfReader als JPEG-Bilder.
Michael Helming hat sich mit dem Sozialarbeiter Günther Vettel über Höhlenmenschen des Kapitalismus unterhalten: Gefeuerte Mitarbeiter, die sich in ihrem alten Betrieb einnisten (Lesen Sie hier einen Auszug.). Dazwischen berichtet IPuP-Press nach der Lektüre von Sloterdijks Paläopolitik "Von der Kunst, den Menschen zu schaffen" und Johannes Witek dichtet über "Das Wunder der Poesie". Auf der Kinderseite Lichtwelpe erklärt Onkel Schneidegger dem kleinen Jan-Baptist (10) aus Blankenese die Welt des Drecks und was Integrations- und Unterschichtdebatten damit zu tun haben, dass Steine immer nur von oben nach unten fallen. Inzwischen mit einem Praktikumsplatz in der Redaktion versehen, liefert Filbinger den inneren Monolog eines Steinzeitmenschen beim Faustkeil-Discounter. Auf der Seite gegenüber erklärt Georg Frost, was es mit den Medienschlagworten "Steinzeit-Kommunismus" und "Steinzeit-Islamismus" auf sich hat. Sodann wird es musikalisch: Das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus (IPuP) hat ein Tele-Symposion über Punkrock und Primitivität abgehalten und diskutiert das lebenspraktische Simpeltum mit Cramps, Adorno und Nietzsche. Eingeschoben sind Schneideggers Erwägungen über das Verhältnis von Natur und Kultur bei Mann und Frau an den Beispielen des Metal-OpenAirs Wacken und Lady Gaga. In "Die fabelhafte Welt der Anomalie" blickt Tina Wirtz auf die allgemeine Regression des Deutschen zum Hordenwesen während der WM zurück. Vasile V. Poenaru berichtet anschließend von den Bemühungen, seine Sippe vor dem Kältetod in der kanadischen Bürokratie-Wildnis zu retten, und Judith Stern zeichnet dieses Mal nicht "Neues...", sondern die "Geschichte vom Hai und seinem Alkoholproblem" seit der Urzeit. Bald wird es ölig, zunächst mit Bdolfs Monolog eines im wahrsten Sinne rührenden Hautflüglers "Im Fraktionierturm", dann mit Georg Frosts Blick auf die Kollaps-Theorien von Joseph Tainter und Richard C. Duncan, nach denen die industrielle Zivilisation im Zuge des versiegenden Erdöls bis zum Jahr 2050 in die Steinzeit zurückfällt (Lesen Sie hier einen Auszug.). Von eben dort stammt der Interviewpartner Bdolfs: Es ist Betty Geröllheimer aus "Familie Feuerstein", die heute in einem Amüsierbetrieb arbeitet und einiges über die letzten Jahrtausende der angeblichen Hominisation zu erzählen hat (Lesen Sie hier einen Auszug.). Dass die Steinzeit nur ein pseudowissenschaftlicher Bluff der Atheistenlobby ist, behandelt die verschwörungstheoretische Rubrik des Fnord-Repords. Beschlossen wird das Titelthema mit der größten Bratwurst der Welt, in der dieses Mal fünf Autoren ihren Senf zu der Frage abgeben, was in der Steinzeit alles besser war.

Das ist aber nicht alles. Den hinteren Heftteil eröffnet Stefan Schulze Beiering mit dem Auftakt einer Essay-Reihe zur Kritik an den Geisteswissenschaften. Ende Juli war wieder ein Lichtwolf-Betriebsausflug: Es ging zum ZineFest 2010, ins Neandertal und nach Bottrop-Boy - Gonzofeva, Helming und Schneidegger berichten. Johannes Witek spricht dazu "Gebete an den Alligator und die Klimaanlage", es folgt der diesmalige "Auszug aus dem Totenregister" mit den Verblichenen der letzten drei Monate und ihren Überresten. Für die UntergRundschau haben Bdolf und Helming wieder einige Kleinzeitschriften wie den kosmischen Penis und Weisz auf Schwarz gelesen und in unter 800 Zeichen besprochen. Hernach begibt sich Michael Helming in "Generation Amok" auf die Spuren einer im Internet scheinkonstituierten Jugend, welche die vierte Stufe des Nihilismus erreicht hat. Zwischendurch gibt Bdolf noch alltagstaugliche Tipps, wie sich Taliban effektiv bekämpfen lassen. Nach bloß fünfjähriger Pause sind die "Philosophen im Straßenverkehr" zurück, diesmal sehen wir Karl Marx. Dazu passend eine rhetorische Hilfestellung Schneideggers für FDP-Parteitage usw. ("Neiddebatten aufgreifen!"), aus gleicher Feder der "Ontologische Zwischenbericht" über den Stand der Fundamentalontologie in "Schwein und Zeit", sowie die zweite Runde Tweetkesselchen. Das Portrait der Reihe "Lebende & Leichen" stammt in diesem Heft von Crauss, der sich des österreichischen Amok-Dichters Mario Rotter angenommen hat. Dann gibt es noch ein wunderschönes Bild zum Schluss ("Downfall" von Georg Frost), das Sie, werte Leserinnen, an die Zeitumstellung am 31. Oktober erinnern soll.

aus dem Inhaltsverzeichnis:

S. 04 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Luxusliebe (Lithophilia Diamantringia)

Den gesamten Fußsteg von S. 4 bis S. 50 durchzieht dieser Gedankenstrom des Meisters in der Premiere der Fußnotenlyrik im Lichtwolf.
von Norbert Hildebrand

S. 04 (Lebenswelt):
Bis in die kleinste Ritze: Troglodyten des Kapitalismus

Interview mit dem Sozialarbeiter Günther Vettel über Höhlenmenschen des Kapitalismus: "Nooker" sind gefeuerte Mitarbeiter, die sich in ihrem alten Betrieb einnisten.
von Michael Helming

S. 06 (Philosophistik & Misosophie):
Von der Kunst, den Menschen zu schaffen

Peter Sloterdijk und die Paläopolitik - Karlsruher Erwägungen zur Eigentlichkeit von Politik mit der Keule.
von IPuP-Press

S. 07 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Das Wunder der Poesie

Kurzes Gedicht über das Wesen des Menschen und dessen Rolle für die Lyrik.
von Johannes Witek

S. 08 (Der Lichtwelpe):
Der Lichtwelpe: Dreck

Der kleine Jan-Baptist (10) aus Blankenese hat der Kinderseite geschrieben und bekommt die Welt des Drecks erklärt und was Integrations- und Unterschichtdebatten damit zu tun haben, dass Steine immer nur von oben nach unten fallen.
von Timotheus Schneidegger

S. 08 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Der rollende Stein

Ein kleines Gedicht über den Stein, es wurde Zeit - Start me up!
von Stefan Schulze Beiering

S. 10 (Lebenswelt):
Die Qual der Wahl

Innerer Monolog in den Regalschluchten eines Faustkeil-Discounters im Jungpleistozän.
von Filbinger

S. 11 (Irgendwas mit Medien):
Steinzeit-Kommunismus? Steinzeit-Islamisten?

Wenn es um Nordkorea, die Roten Khmer oder die Taliban geht, ist die Rede von Steinzeit-Kommunismus oder Steinzeit-Islamisten. Doch was haben diese Begriffe zu bedeuten?
von Georg Frost

S. 12 (Lebenswelt):
Punkrock und Primitivität

Protokoll eines Tele-Symposions über die utopistische Dimension der Primitivität im Ausgang von Cramps, Adorno und Nietzsche.
von IPuP-Press

S. 14 (Kultur(terrorismus)):
Haarspalterei: Natur und Kultur...

...bei Mann und Frau, untersucht vor dem Hintergrund des Umgangs mit Körperbehaarung beim Metal-OpenAir Wacken und bei Lady Gaga.
von Timotheus Schneidegger

S. 16 (Sozialphänomenologie):
Die fabelhafte Welt der Anomalie

Rückblick auf die allgemeine Regression vom Krisenfürchter zum Hordenmenschen in Schland während der vergangenen WM.
von Tina Wirtz

S. 18 (Lebenswelt):
In this Cave I am King!

Ein Familienvorstand hat für seine Sippe in der Höhle zu sorgen, auch wenn es bedeutet, es mit der phlegmatischen Megafauna der kanadischen Bürokratie aufnehmen zu müssen.
von Vasile V. Poenaru

S. 20 (Sozialphänomenologie):
Geschichte vom Hai - Folge 7

Statt "Neues..." gibt es diesmal die "Geschichte vom Hai und seinem Alkoholproblem", rückblickend bis zur Steinzeit.
von Judith Stieber

S. 21 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Im Fraktionierturm

In einer Zukunft, in der die volltankende Menschheit die Erdölreserven eigenleibig wieder aufgefüllt hat, räsoniert ein Hautflügler beim Umrühren über das schwarze Gold.
von Bdolf

S. 22 (Politik):
Steinzeit voraus!

Nimmt man die Kollapstheorie Joseph Tainters mit der Olduwai-Theorie Richard C. Duncans zusammen, so erscheint es gut möglich, dass die industrielle Zivilisation in einer finalen Ölkrise bis 2050 in die Steinzeit zurückfällt.
von Georg Frost

S. 26 (Lebenswelt):
Queen of the Stone Age

Natürlich rein zufällig ist der Autor in eine Nacktbar geraten, wo Betty Geröllheimer arbeitet: Um keinen Tag gealtert, gibt die lebenslustige TV-Berühmtheit im Interview Auskunft über die Feuersteins und 10.000 Jahre Hominisation.
von Bdolf

S. 29 (Kultur(terrorismus)):
Fnord-Repord Spezial: Die Steinzeit-Lüge

Wenn Gott vor 6.000 Jahren Erde und Mensch kreiert hat, passt eine vor 12.000 Jahren zu Ende gegangene Steinzeit nicht ins Konzept. Ein besonders abgefahrenes solches portraitiert der Fnord-Repord.
von Georg Frost & Timotheus Schneidegger

S. 30 (Lebenswelt):
Die größte Bratwurst der Welt: Was war in der Steinzeit alles besser?

Früher war alles besser, ist klar, und ganz viel früher muss alles ja ganz viel besser gewesen sein. Fünf Autoren geben ihren Senf dazu ab.
von Bdolf, Georg Frost, IPuP-Press, Michael Helming, Tina Wirtz

S. 32 (Hochschule):
Warum Kritik an den Geisteswissenschaften wichtig ist

Zum Auftakt der neuen Essayreihe wird zunächst geklärt, warum Kritik an den Geisteswissenschaften Not tut und was dabei unter Geisteswissenschaften zu verstehen ist.
von Stefan Schulze Beiering

S. 36 (Intime Interna):
Kleine Hefte, kleines Fest: Der Wille war da

Ende Juli fand in Mülheim das ZineFest 2010 statt. Drei Autoren machten sich auf den Weg und berichten von diesem Betriebsausflug, der die Truppe außerdem ins Neandertal und nach Bottrop-Boy führte.
von Clarissa Gonzofeva, Michael Helming, Timotheus Schneidegger

S. 37 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Gebete an den Alligator und die Klimaanlage

Der Kollege erzählt bei aller Kürze doch umfassend, was er von verschiedenen Dingen und insbesondere von Ihnen, lieber Leser, hält.
von Johannes Witek

S. 38 (Sozialphänomenologie):
Auszug aus dem Totenregister 3/2010

Wie immer die coolsten Toten der letzten Lichtwolfiade und was von ihnen bleiben wird.
von Michael Helming & Timotheus Schneidegger

S. 39 (Irgendwas mit Medien):
UntergRundschau 2/2010

In unter 800 Zeichen werden folgende Zeitschriften besprochen: Der kosmische Penis, Weisz auf Schwarz Nr. 8/9 sowie Nr. 10, KULT Nr. 31/10 und die neue Ausgabe DUM.
von Bdolf & Michael Helming

S. 40 (Sozialphänomenologie):
Generation Amok

Ist die internetsüchtige Jugend von heute verzweifelt? Oder eher zielstrebig auf dem Weg, eine vierte Stufe des Nihilismus zu erklimmen?
von Michael Helming

S. 43 (Politik):
Taliban effektiv bekämpfen

Alltagstaugliche Tipps für Mann und Frau, um islamistische Schläfer zu enttarnen. So macht Terrorbekämpfung Spaß!
von Bdolf

S. 44 (Philosophistik & Misosophie):
Philosophen im Straßenverkehr: Karl Marx

Nach bloß fünfjähriger Pause ist die beliebte Karikaturenserie zurück - diesmal mit Karl Marx auf dem Zebrastreifen.
von Timotheus Schneidegger

S. 45 (Philosophistik & Misosophie):
Ontologischer Zwischenbericht

Zum Stand der fundamentalontologischen Dinge auf "Schwein und Zeit"
von Timotheus Schneidegger

S. 45 (Intime Interna):
Tweetkesselchen, Runde 2

Das heitere Homonymeraten im Heft
von Timotheus Schneidegger

S. 46 (Kultur(terrorismus)):
Der Künstler wird für die Angst bezahlt, nicht fürs Werk

In der Reihe "Lebende & Leichen" diesmal ein Portrait des österreichischen Dichters Mario Rotter, der soziopoetisch amoklief und es sich gewiss nie leichtmachte.
von Crauss.

S. 51 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Downfall

Mit dem umgeräumten Layout ist auf der vorletzten Seite nun genug Platz für ein schönes, buntes Bild zum Heftende, das Sie an die Winterzeit erinnern möge.
von Georg Frost


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