"Fun ist ein Stahlbad." (Adorno) - Donnerstag, 23. Mai 2013
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Links der Woche am 23.07.2011, 14:15 Uhr (Neues Zeitalter)
Links der Woche, rechts der Welt KW 29/11von Timotheus Schneidegger /
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Ausnahmsweise mal was von Spon: Philosophie-Student Lukas Geuter diskutiert mit VWL-Student Tobias Henn über die richtige Motivation bei der Wahl des Studienfachs, also Geld oder Liebe. Nuja. (15.07.11)
Die Vorträge des Mitte Juni in Stuttgart abgehaltenen Hegel-Kongresses sind beim Blog "Political Theory" (bzw. recht eigentlich auf Stuggis Homepage) zum Nachhören verfügbar. Vorträge u.a. von Axel Honneth, Martin Seel und R. Jay Wallace. (18.07.11)
Was "Handapparat" vor der Jahrtausendwende bedeutet hat
Recht melancholisch weist Oliver Herwig in der FR auf "die seltsam melancholische Ausstellung 'Die Weisheit baut sich ein Haus. Architektur und Geschichte von Bibliotheken'" in der Münchner Pinakothek der Moderne hin. Bleibt zu hoffen, dass kein Internetevangelist diese Totenmesse des Buchwesens stürmt, in den Sarg pisst und dazu fröhlich "Bimbam, die Hex' ist tot." singt. (20.07.11) Passend dazu berichtet die NZZ am 22.07.11 über das Ende der US-Buchhandelskette Borders.)
McLuhan zum Hundertsten
Am 21.07.11 hätte der kanadische Medientheoretiker Marshall McLuhan 100 Kerzen auspusten bzw. 100 Fernsehen ausmachen dürfen. Zu diesem Anlass erscheinen eine neue Biographie und knapp ein Portrait pro Feuilleton:
Aufklärer und Katholik, Daland Segler in der FR
Im Whirlpool der elektronischen Welt, Uwe Justus Wenzel in der NZZ
Der Medienversteher, Claus Pias in der FAZ
Der Marshall ist die Message, sechs Checker(Innen!) von der taz
Der kurze Weg von der Medien- zur Mädchentheorie, Andreas Rosenfelder in der WELT
Der Magier, Thomas Assheuer in der ZEIT
Der Rest steht bei Google.
Richtigstellung: Bis zum 19.08.11 war an dieser Stelle die Rede von einem "US-Medientheoretiker". Hierzu stellt unser in Kanada lebender Kollege Vasile V. Poenaru fest: Marshall McLuhan war Kanadier. Anm. d. Hrsg.: Herr Poenaru hat recht.
Annette Pehnt hat einen Schlüsselroman geschrieben, der mutmaßlich an der PH Freiburg spielt und - zuerst vom Piper Verlag sorgenvoll zurückgehalten - bei Jos Fritz erschienen ist. In der FAZ stellt Anja Hirsch das Buch vor, dessen im Post-Bologna-Bildungs-Ikea verlorene Protagonistin jeder Studierte kennt. (22.07.11)
Es gab Zeiten, als die Darmfunktionen der Nachbarin noch nicht eine Suchanfrage entfernt waren: Der Historiker Daniel Jütte schreibt in der NZZ über die frühe Neuzeit, in der Gott, Welt und Politik geheimnisumwittert waren, sowie über die Gründe der damaligen Geheimniskrämerei, der auch die Aufklärung kaum an den Schleier packen konnte und mochte. (23.07.11)
Stichworte: Studienwahl, G. W. F. Hegel, Bibliotheken, Buchhandel, Marshall McLuhan, PH Freiburg, Geheimnis, Links der Woche
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Zuletzt bearbeitet am 19.08.2011, 17:42 Uhr: Kleine Änderungen.
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Links der Woche am 09.02.2013, 14:26 Uhr:
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