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Links der Woche am 27.08.2011, 14:33 Uhr (Neues Zeitalter)

Links der Woche, rechts der Welt KW 34/11

von Timotheus Schneidegger / Kommentare Kommentare (0)

Auf die Mobilitätsbarrikaden!

Mit der Integrationskraft der Linken ist es nicht mehr weit her, konstatiert Franz Walter im Freitag. Er sieht den vorindustriellen Mob zurückkehren, dessen Zorn sich unkanalisiert entlädt, vor allem in Gesellschaften, in denen "Aufwärtsmobilitäten durch massenhafte innergenerationale Konkurrenz in fiskalisch schwierigen Zeiten fraglich sind". (23.08.11)


Das Versmaß aller Dinge

Wer zwar nicht die Welt, aber doch ein Land, ein Volk, eine Nation beherrscht - und zwar total - kann seinen Machthunger und Geltungsdrang immerhin noch in die Welt der Buchstaben ausdehnen. Thomas Schmid blickt in der WELT auf den Zusammenhang von Macht und Lyrik sowie auf das dichterische Werk von Goebbels, Mao und Stalin. (23.08.11)


Born to kill yourself

Rein (bio)logisch kann Selbstmord keine genetische Sache sein, es sei denn, die entsprechenden Gen-Träger bringen sich erst nach der Fortpflanzung um. In der NZZ berichtet Fabienne Hübener vom Stand der Wissenschaft, wonach ein ganzes Gen-Netzwerk die Suizidalität erhöhen soll - und auch die neuerdings populäre Epigenetik hat ihre Finger im Spiel. (24.08.11)


Die Gesetze der Anomie

Der Pädagoge und Gewaltforscher Wilhelm Heitmeyer hat in der taz einen luziden Essay über die Krawalle in England geschrieben. Darin beleuchtet er im Allgemeinen und Speziellen die Hintergründe, die Rolle der Eliten und unter welchen Bedingungen es zu welcher Art von Gewaltausbrüchen kommt. (25.08.11)


Sein Senf darf nicht fehlen

Die Proteste in London haben nichts mit denen in Madrid zu tun, mit denen in Israel, Syrien, Libyen eh nicht und das Ende des Kapitalismus läuten sie schon dreimal nicht ein. Denn obwohl der Kapitalismus nicht mehr weiter weiß, ist weit und breit außer Protestcamps und eingeschmissenen Schaufenstern keine Alternative zu sehen. Natürlich darf Slavoj Žižeks Meinung in heutigen Endzeiten nicht fehlen; Johannes Thumfart lockt sie für die ZEIT hervor. (25.08.11)


Das auch noch:

Ballermannbarde und Gaddafi-Double Costa Cordalis kommt nach Stade und hat einstmals stolze drei Semester Philosophie studiert. Grund genug fürs Hamburger Abendblatt, ihm lauter küchenphilosophische Fragen zu stellen. Das ZDF macht 2012 womöglich eine Philo-Show mit Richard Dingens Precht. Und die FR unterhält sich mal eben mit Wilhelm Schmid über Glück im Ranking und Unzufriedenheit als Motiv.


Stichworte: Krawalle, England, Linke, Elite, Slavoj Žižek, Lyrik, Diktatoren, Selbstmord, Costa Cordalis, Richard David Precht, Wilhelm Schmid, Glück, Links der Woche

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Zuletzt bearbeitet am 27.08.2011, 14:34 Uhr: neu


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