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Monatsbuch

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Mit dem Stichwort "Tod" sind die folgenden Artikel markiert:


Links der Woche am 13.04.2013, 14:20 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 15/13

Zweimal Seeßlen

Wie so oft ergeht hier der nötige Hinweis auf Georg Seeßlens Blog, das diese Woche mindestesn zwei Lesenswürdigkeiten enthielt:

Die wunderbare Warenwelt ist weder das Paradies noch Trost über seinen Verlust, vielmehr vernichtet der Kapitalismus jedes Paradies, das er in der Welt und in den Vertriebenen findet. +++ Als Seeßlen vergangenen August in der taz forderte, das Feuilleton abzuschaffen, machte er u.a. die Bemerkung: "Im Kulturteil würde man sich dafür schämen, wozu man sich im Wirtschaftsteil anstandslos bekennt." In seinem Blog zeigt er nun am Beispiel eines "Unternehmergesprächs", wie diese bürgerliche Schizophrenie in der FAZ aussieht, deren Feuilleton sich entgeistert gäbe, verstünde es wirklich, was im Wirtschaftsteil steht.

Das Sein zum Tode

Der Ökologe Ludwig Trepl setzt sich seit einiger Zeit in den Scilogs kritisch mit der Gaia-Hypothese auseinander. Diese Woche dämpft er den szientifisch-naturalistischen Episteme-Optimismus, Leben auf Physik reduzieren zu können: Leben ist nicht rein kausal erklärbar, weil es nämlich den Tod gibt. (08.04.13)

Geschichte als Geschichte

Arno Widmann plaudert in der FR mit dem Heidelberger Mediävisten Johannes Fried ausführlich über Weltgeschichte als unmögliche Erzählung der Ursprünge und Wege des Menschen. Entweder werden Schlaglichter von Spezialisten zwischen zwei Buchdeckel gepresst oder ein einzelner Erzähler verschwindet im Dickicht historischer Verstrickungen. (08.04.13)

Das Gegebene und das Gezeigte

Im FAZ-Blog plädiert Sibylle Anderl für Vorsicht im Umgang mit Daten, die gerade in einem nie dagewesenen Ausmaß produziert und durchforstet werden. Dazu verweist sie auf Bogens und Woodwards Unterscheidung zwischen zwischen Daten und Phänomenen, denn so "gegeben", wie der Name sagt, sind nicht "Daten", sondern eher das, was sich zeigt. Das sollten sich auch Datenjournalisten hinter die Löffel schreiben. (11.04.13)

Das Weitere und Engere:

Nebenan bei Glanz & Elend stellt Dieter Kaltwasser zwei philosophische Neuerscheinungen vor: Schnädelbachs "Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann" sowie Hösles "kurze Geschichte der deutschen Philosophie". +++ Im Freitag bemerkt Slavoj Žižek angesichts des Zypern-Dilemmas, dass die tatsächlich nötige Regulierung wieder ausbleiben wird. +++ Nicht nur Erstis haben ihre liebe Not, bezahlbares Obdach zu finden, auch die Uni Bremen muss sich in Hotels einmieten, um Hörsäle zu haben, wie die taz berichtet. +++ Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia stellt im FAZ-Blog die mathematisch-modelltheoretische Konfliktforschung von Lewis P. Richardson vor. +++ Konsumkritik ist überholt, so die These von Wolfgang Ullrichs neuem Buch, das Andrea Roedig im Freitag vorstellt: Die postmoderne Konsumkritik betrachtet die Warenwelt als Bibliothek. +++ Der blinde Hund hat sich einen E-Reader besorgt und schreibt ausführlich und anleitend vom Nutzen und Nachteil des E-Book-Wesens für Geisteswissenschaftler.


Kurz und Klein am 26.03.2012, 20:27 Uhr

Selbst gelernt = anders gelernt

Das Buch will dem Leser einen veränderten Begriff von Bildung näher bringen. Es stellt dabei (folgerichtig) keine schulmeisterhafte Endlösung aller Bildungsmiseren vor, sondern lässt andere zu Wort kommen. Menschen reden über ihre ungewöhnlichen Bildungswege und daraus resultierenden Bildungsbegriffe.

Auch wenn mit Formulierungen wie "in Eigenregie verwirklichter Bildung" um sich geworfen wird, ist die Vielfalt der Ansätze doch erfreulich zu lesen im Sinne eines "Es geht auch anders!", Gedanklich herausforderndes - im Sinne von "was lernen" - stellt sich bei der Lektüre jedoch einzig in den jedes Unterkapitel abschließenden Aufsätzen ein. Dies ist jedoch schon eine Menge: vielfältige Wege und Begriffe von Bildung, angereichert mit wirklich klugen theoretischen Betrachtungen.


Lichtwolf Nr. 37

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Diese und weitere Besprechungen finden Sie in Lichtwolf Nr. 37 (Titelthema: "Tittenhitler") - erhältlich hier im Einkaufszentrum für nur 6,80 Euro.




Links der Woche am 26.11.2011, 14:00 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 47/11

Sterben lernen

Darüber kann man im tristen November nach Allerseelen, Totensonntag usw. mal sprechen: Die Redaktion des Freitag hat ein Alphabet des Todes aufgemacht. Von "Abschaffung" (des Todes) bis "Zeremonie" enthalten die Einträge Karrieretipps wie den Grabredner und Wendungen wie: "Sterben passt oft nicht in die Lebensplanung." (20.11.11)

In Sachen Occupy

Im Freitag berichtet Florian Schmid mit einem ausführlichen Debatten-Überblick, dass der Anarchismus im Zuge der Occupy-Bewegung in den USA (als "Post-Anarchismus") eine Renaissance feiert.

Einmal Tragödie, einmal Farce: In New York hat die Polizei die "Occupy Wall Street"-Bewegung vertrieben, doch Jordan Mejias geht in seiner Analyse in der FAZ aufgrund historischer Gesetzmäßigkeiten davon aus, dass der Spuk erst mit einem abermaligen New Deal wirklich zu Ende ist.

Wer es ganz ausführlich mag, sei an den New Yorker verwiesen: Dort portraitiert Mattathias Schwartz Ursprünge und Zukunft der Occupy-Bewegung.

Gewalt und Irrationalismus

Bei Heise findet sich ein zweiteiliges Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Werner Seppmann ("Dialektik der Entzivilisierung") über die Zunahme von Gewalt und Irrationalismus als Krisensymptom. In Teil I geht es um den militanten Rechtsradikalismus, seine Verharmlosung und seine Aufmerksamkeitskonkurrenten Amokläufer und U-Bahn-Schläger - sowie um die strukturelle Gewalt neoliberaler Umgestaltungsprozesse. Die wachsende Zahl derer, die unter dem Diktat von Wachstum und Wettbewerb abgehängt werden, sucht Schutz vor persönlicher und sozialer Desintegration in paranoischen Weltbildern, wie in Teil II behandelt wird. Dazu passend: Das Gespräch mit Anti-Gewalt-Trainer Thomas Mücke über junge Rechtsextremisten im Freitag.

Das große Liedermacher-Sterben

Nachdem letzte Woche der Tod von Franz Josef Degenhardt zu beklagen war, starb diese Woche Ludwig Hirsch durch eigene Hand ("Grausamkeit des Alltäglichen", Nachruf des Standard). Zuvor ist am 22. November ist Georg Kreisler gestorben und ihm ruft jeder Feuilleton nach.

Den Reigen der persönlichen Erinnerungen eröffnen Johannes Honsell und Oliver Das Gupta in der SZ mit der Schilderung ihres letzten Besuchs in Salzburg. In der WELT zeigt sich der Kreisler-Kumpel Ilja Richter überrascht von der Sterblichkeit des 89-jährigen. Auch Jörg Sundermeier bekennt in der taz, sich neben dem singenden Dichter alt vorgekommen zu sein.

Thomas Rothschild ahnt in der ZEIT, dass Kreisler das Schicksal Bernhards und Degenhardts blüht und "ihn die Heuchler, die er zeitlebens bekämpft hat, vereinnahmen" werden. Matthias Nöther klärt in der FR auf, dass Kreisler nicht nur "unbequem" war, sondern dass ihm auch vieles unbequem war - von Österreich bis zum Label "unbequemer Kabarettist". Darauf zielt auch Ingeborg Waldinger in der NZZ ab, die Kreisler als tieftraurigen Anarchisten und Selbstüberwinder mit schwarzem Humor beschreibt. "Aber er hat es gut mit den Menschen gemeint", konzediert Dieter Bartetzko fast schon vernichtend in der FAZ.

Kommt Zeit, kommt Nobelpreis

Nietzsche war mit 25 Jahren Professor an der Uni Basel, was die Nachgeborenen alt aussehen lässt, die in dem Alter nicht einmal ihr Studium abgeschlossen haben. Bierologe Philipp Bayer stellt da eine beruhigende Studie vor: Demnach sind die Wissenschaftler zum Zeitpunkt ihrer Publikation, die ihnen später einen Nobelpreis in Medizin, Physik oder Chemie einbrachte, immer älter. (23.11.11)

Nur zu unserem Besten

Es herrscht Finanzkrise: Ausnahmezustand. Wer hat darüber entschieden? Die Märkte. Nicht nur für Schmitt-Leser erklärt Albrecht von Lucke in den Blättern für deutsche und internationale Politik, wie die Märkte und nicht die Wähler als Souverän die griechische und italienische Regierung ein- oder absetzen. Habermas warnte zuletzt vor einer Verramschung der Demokratie und von Lucke sieht nun eine Diktatur der Kommissare ("marktkonforme Demokratie", Merkel) am Horizont aufziehen.

Kurz und schnell oder nicht sooo wichtig:

Zu seinem 20. Todestag erinnert die FR an Klaus Kinski, die Personifikation der Wildnis. +++ Maximilian Probst fragt sich in der ZEIT, ob der neue Zeitschriftentrend Philosophie dem Fach gut tut. +++ "Wir waren alle so besoffen", kann ja jeder sagen, der beim Seitensprung erwischt wird; tiefsinnigere Rechtfertigungen gibt Franz Josef Wetz mit seinem Buch "Lob der Untreue". +++ Über die Weihnachtsferien nix zu tun? Nehmen Sie sich doch einen dieser Calls for papers zu Herzen und füllen Sie Ihren Kalender mit Philosophie-Veranstaltungen.


Links der Woche am 12.03.2011, 19:00 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 10/11

Immer die anderen

Das nützt den Japanern gerade nichts, könnte aber erhellend sein für diejenigen, die auf der anderen Seite der Welt an der Katastrophe via Live-Ticker teilnehmen: Der Vortrag von Andrea Esser beschäftigt sich unter dem Titel "Übrigens sterben immer die Anderen" mit dem Tod als Problem der praktischen Philosophie. (06.03.11)

Godzilla vs. King Kong in Bad Bellingen

Die FR bringt ein "Dramolett" von Otto A. Böhmer, in dem sich Martin Heidegger fiktiverweise zu Theodor W. Adorno an den Tisch setzt (unter der falschen Prämisse, sie hätten einander nicht gekannt). Die zwei machen einen Abstrich von Raum und Zeit, mampfen Hubertustopf und gemischten Salat, hauen einander den Jargon um die Ohren und der Leser sollte bei der Lektüre mal lieber seinen Philosophieduden aufgeschlagen neben sich haben! (06.03.11)

No Lebensrisiko, no fun

Womöglich anlässlich der "närrischen Zeit" (würg) plädiert der Wiener Philosoph Robert Pfaller in der FAZ dafür, auch beim Maßhalten etwas maßzuhalten. Denn staatlicher Paternalismus und ökonomische Selbstoptimierung treiben der lebensweltlichen Vernunft den Spaß am Leben aus, der - so wird mit vielen Stoikern im Gepäck argumentiert - von der gelegentlichen vernünftigen Selbstbeschränkung der Vernunft ermöglicht wird. (07.03.11)

Besser geht immer

Der Druck nimmt zu: Jede ausgeschlagene Option der Selbstoptimierung gewährt der weniger zimperlichen Konkurrenz einen Vorteil - und Konkurrenz herrscht überall und um alles: Arbeitsplätze, Liebespartner, Versicherungsprämien, Kindergarten- und Grabplätze. Melanie Mühls Gedanken in der FAZ gehen vom Trend zum Zweitlifting aus, um den lebensweltlichen Opportunismus bis hin zur strategischen Abtreibung zu behandeln. (08.03.11)

Prost!

Peter Richter meditiert - womöglich auch wegen Fasnet - übers Saufen (und sei es auf Weingütern). Dazu gibt es historische Anekdoten über die innerdeutsche Schnapsdiplomatie der Neuzeit ("Man muß sich, so deuten es manche Historiker an, das Abendland bis ins 18. Jahrhundert als durchgängig und flächendeckend angeschickert vorstellen."), phänomenologische Betrachtungen über Bierflaschen und die soziale Aporie des Trinkens oder Nicht-Trinkens sowie düstere Zukunftsaussichten. Obacht, hier macht die FAZ plötzlich doch wieder alte Rechtschreibung, weil es sich um einen Auszug aus dem Buch "Über das Trinken" (Goldmann, 2011 - respect!) handelt! (08.03.11)

Unsere härteste Konkurrenz

Seit 15 Jahren gibt es den SuKuLTuR-Verlag und er hat viel erlebt und erreicht: Seine kleinen gelben Büchlein werden in Süßigkeiten-Automaten verkauft und letztes Jahr hat ein junges Ding ihren hochgelobten Debüt-Roman insbesondere bei Airen, einem der Autoren von SuKuLTuR, abgeschrieben. Nun bewirbt sich der Verlag um den Victor-Otto-Stomps-Preis der Stadt Mainz 2011 und der Lichtwolf sieht bei solcher Konkurrenz seine Chancen auf den Preis schwinden. (12.03.11)

Leichen treppauf

Es rumort nebenan: Offenbar hat Michael Helming ein neues Buch in der Mache, das am 1. April im catware.net Verlag erscheint, der auch den Lichtwolf vertreibt. Näheres weiß man wohl, aber es wird noch nichts verraten. Das Cover des Büchleins kann man sich schon angucken und in Vorfreude schwelgen. Mehr in einer Woche nach Erscheinen von Lichtwolf Nr. 33 ("Monster")!


Links der Woche am 05.02.2011, 14:59 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 05/11

Der Zusammenhalt der Welt

Biologisten schließen besonders gern vom Sein aufs Sollen, wenn sie im evolutionären Kampf die moralische Rechtfertigung dafür entdecken, ein Arschloch zu sein. Im Gespräch mit Robin McKie klärt der Primatenforscher Frans de Waal auf, wie falsch dieser Schluss ist: Wenn man schon mit survival of the fittest argumentieren will, dann für die Empathie, die mehr für das Überleben von Spezies getan hat als der Kampf aller gegen alle. (31.01.11)

Am Spitzelwesen genesen

Vor einer Weile sind deutsche und britische Polizeispitzel aufgeflogen, die sich über lange Zeit in linken Kreisen bewegten und dort intensive persönliche Beziehungen aufbauten (siehe LdW 01/11 und 02/11). Tom Strohschneider rekapituliert im Freitag die Berichterstattung über die Fälle, in denen er ein Symptom eines verdeckt wuchernden Polizeiapparats sieht (31.01.11)

Irgendwas mit P und vier Beinen

Was es alles gibt: Die FR portraitiert die im hessischen Griesheim lebende und arbeitende Hunde-Philosophin Miriam Arndt-Gabriel, die sogar ein Diplom hat, allerdings in Hunde-Psychologie. (31.01.11)

Je gedruckter, desto schöner

Der Name Roland Reuss lässt in der deutschsprachigen Blogosphäre die Alarmglocken schrillen: Das ist doch der fiese Germanist, der mit seinem Heidelberger Appell das freie Internet zugunsten der gierigen Wortverwerter abschaffen wollte! In der NZZ erklärt er mit Paul Valéry, was die jahrhundertealte Kunst der Typographie für das verstehende Lesen leistet und warum das Internet so hässlich ist. (03.02.11)

Anything goes - to shits

Das alte Leid: Wenn alles möglich ist, ist nichts mehr möglich. Tomasz Kurianowicz blickt in der NZZ auf das Paradoxon, dass wir heute freier und besser leben als jede andere Generation vor uns oder anderswo auf der Welt - und dass wir trotzdem (oder deswegen) latent bis akut unglücklich sind mit unserem totalen Glück. (04.02.11)

Des Kaisers neues Gelaber

Der vorbildlich gegen Rechts engagierte SPD-Politiker und T-Shirt-Verkäufer Mathias Brodkorb hat Rolf Zimmermanns Buch "Philosophie nach Auschwitz" gelesen und darin ein Prachtexemplar der akademischen Schwurbelei entdeckt, die abwechselnd triviale und groteske, durchgehend jedoch sprachlich verstellte Schlüsse zieht - was beim Thema Holocaust besonders ärgerlich ist. (05.02.11)

Man stirbt, ich nicht.

Und noch eine schöne Rezension: Jürgen Nielsen-Sikora hat für Glanz & Elend die Neuausgabe des lange vergriffenen Buchs "Die Erfahrung des Todes" von Paul-Ludwig Landsberg besprochen, dessen Philosophie sich zwischen Hoffnung und Verzweiflung aufspannt. (05.02.11)


Intime Interna am 28.09.2008, 11:14 Uhr

Jetzt aber wirklich: Tot. (Bzw. eingeschläfert)

Man halte sich an eigene Todesmeldungen. Wie elegant hätte der Lichtwolf noch vor Jahren aus dem Reigen treten können, wäre nicht doch stets von irgendwo ein Lichtlein hergekommen, dem der Zirkus augenleidend nachstolpern wollte.

Nun schweigt der Lichtwolf seit Monaten weithin und droht, wie manch andere Jugendliebschaft zu verdorren. Unschön. Um ihn in Ehren zu beerdigen ist es zu spät. Also muß neues Leben in die Chose gepumpt werden.

Es sei hiermit dekretiert: Der Lichtwolf ist nicht tot, er schweigt bloß.

Bis zum Sommer 2009. Dann geht es weiter. Aber gewiß nicht so, wie zuvor.

Näheres in den kommenden Wochen an dieser Stelle.



Politik am 29.12.2006, 21:49 Uhr

Text-Bild-Schere

Ihr Typen vom SPIEGEL,

diese Meldung so zu bebildern -- lernt man das im Axel-Springer-Haus oder war es die eben darin ausgedrückte charakterliche Disposition, die euch erst zum "Journalismus" geführt hat?

SPON mit Saddam


Phosphoriszierende Prosa & Lyrik am 01.08.2006, 19:40 Uhr

Rigor Mortis

Der Beitrag "Rigor Mortis (Teil 2)" von Nasicus wurde diesem Dossier hinzugefügt.



Phosphoriszierende Prosa & Lyrik am 01.08.2006, 19:36 Uhr

Rigor Mortis

Der Beitrag "Rigor Mortis (Teil 1)" von Nasicus wurde diesem Dossier hinzugefügt.







Sozialphänomenologie am 04.04.2005, 13:00 Uhr

Catterfeld sang den Papst ins Grab

Jetzt wissen wir endlich, warum der weise weiße alte Mann wirklich gestorben ist. Die Wahrheit darüber und andere unterhaltsame Zeilen finden sich in in diesem Artikel von Berlin Online.



Intime Interna am 02.03.2003, 12:27 Uhr

Vom Schattendasein zum Lichtwolf

Bärbel ist von uns gegangen

Ein Jäger erschoß sie. Jene,

die sich die Freiheit nahm,

der Gefangenschaft zu entfliehen.

Jahrelang wurde sie als Objekt

dargestellt, ausgestellt, verkauft.

Die Affen erschossen sie täglich,

mit ihren Fotomaschinen, ein bißchen.

Dann brach sie aus, heraus, hinaus, - weg.

Ihre Instinkte erblühten,

Ihre Triebe erwachten.

Aber die Affen verkauften sie auf's Neue.

Sie wurde (Anti-)Heldin, Publicitystar, - Gag.

Bärbel, ein Tier, wollte Tier sein,

Wolf sein, lebendig;

Schwarze Schafe jagen -

Sie ins Licht führen.

Dann wurde die Jägerin zur Gejagten.

Mit List und Tücke wollte man sie

überwachen, fangen, einsperren,

letztlich richtete man sie hin.

Sie lag da, in ihren letzten Atemzügen,

betrachtete ihren feigen Mörder

Und vergab dem Affen mutig,

Denn Lichtwölfe sterben nicht -

Sie werden Licht.



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