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Links der Woche am 20.10.2012, 14:05 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 42/12

Mit Adorno die Ohren spitzen

Das IPuP hat einen schönen Essay in der noch schöneren Onlinepostille Magenkrämpfe auf unwegsamem Gelände [M.A.U.G.] aufgetan. Darin wird solide in die psychosoziale Analytik des Jargons der Eigentlichkeit eingeführt, um es dann Leserin und Leser zu überlassen, nämlichen in den politischen Neujahrs- und Weihnachtsansprachen heutiger Zeit aufzuspüren. (13.10.12)

Heute ein Wunder, morgen ein Restposten

Boris Hänßler macht sich die Zeit bewusst, indem er sich mit Ray Kurzweil einen Sprung um 18 Jahre in die Zukunft vorstellt. Kurzweils Vorstellungen erscheinen weniger übertrieben, blickt man - wie Hänßler - auf den Stand der Technik vor 18 Jahren zurück. Passend dazu zeigt der britische Telegraph, wie einige populäre Websites anno tobak mal aussahen. (15.10.12)

Kurze Sprünge mit fremden Federn

Die Dissertation von Bundesbildungsministerin Annette Schavan wird nach Plagiatsvorwürfen jetzt so gründlich geprüft, wie das angeblich im Promotionsverfahren üblich ist. Mit angemessenem Rigor untersucht Wolfgang Bittner in der FAZ die Aporie der Bildungsministerin, um dann grundsätzlich zu werden über die Schlendriankultur in Urheberdingen. Nebenan bei Glanz & Elend erstellt Peter V. Brinkemper anhand ihrer Vorgehensweisen ein Psychogramm des ehemaligen Doktors zu Guttenberg und der noch-Doktorin Schavan - sowie der Wissenschaftskultur, die so was mehr als nur zulässt.

Dagegen aneseln

Nach seiner Essayreihe über Nietzsche und Jean Genet portraitiert Leopold Federmair im Begleitschreiben nun den Schriftsteller Gerd-Peter Eigner als Meister des konsequenten Querulantentums. Die Händel und Verwicklungen, die Eigner literarisch und persönlich provozierte, ergeben eine dicke Autobiographie und manche Feindschaft, auf die der Außenseiter aus gutem Geschmack stolz sein kann. (18.10.12)

Gumbrecht- / Technik-Woche

Hans Ulrich Gumbrecht fragt in seinem neuen Buch "Nach 1945 - Latenz als Ursprung der Gegenwart" wie wir wurden, was wir sind, und die taz unterhält sich mit dem Historiker darüber. In seinem FAZ-Blog nimmt sich Gumbrecht der Technikphilosophie Heideggers an und versucht, sie mit Friedrich Kittler an die zeitgenössische Informationstechnik anzuschließen, um zu fragen, ob und welches Sein sie entbirgt. Das erinnert ein bisschen an die Einleitung des aktuellen Lichtwolfs ("Jenseits des Menschen"). Da muss überhaupt irgendetwas los sein diese Woche, denn die NZZ bringt Thomas Machos Aufsatz über die Abgrenzung des Menschen von Nichtmenschen (Tiere, Maschinen), der wiederum an Marc Hieronimus' aktuelle Heft-Beiträge (von denen einer auch online steht) erinnert. Vielleicht liegt es an der sehr freundlichen Besprechung der Nr. 39 im "Blog Kultur oder Wissenschaft"; ebenso offen bleibt die Frage, ob Roy Batty wirklich "I want more life, fucker!" fordert oder nicht eher "I want more life, father!".

Aber auf jeden Fall gilt: Wer Gumbrechts und Machos aktuelle Aufsätze mag, wird auch den Herbstwolf jenseits des Menschen sehr schätzen.



Intime Interna am 21.03.2010, 16:53 Uhr

Neumodischer Kram in neuer Gestalt

Die Abteilung Betriebstechnik hat im März sämtliche Skripte auf lichtwolf.de generalüberholt. (Deshalb ist die aktuelle Ausgabe auch erst mit einem Tag Verspätung hier registriert worden, war aber gestern pünktlich den Briefkästen.)

Somit ist es wichtig, mal eben auf einige Änderungen hinzuweisen. Die letzten Tweets des Lichtwolf haben Sie ja sicher schon ebenso auf der rechten Seite entdeckt wie die Links zur Konkurrenz sowie zu den Homepages und Büchern von Lichtwolf-Autoren.

Sollten Sie bereits einen RSS-Feed des Lichtwolf abonniert haben, beachten Sie bitte die neuen Adressen: RSS-Nachrichten über neue Beiträge können Sie ab sofort von hier beziehen, ebensolche über neue Kommentare gibt es hier. Das RSS-Skript ist neu geschrieben worden und sollte jetzt saubere Feeds liefern, sodass Sie sich nicht mehr jeden Tag selbst zu www.lichtwolf.de quälen müssen.

Eine weitere auffällige Änderung betrifft die drei neuen Rubriken, darunter die "Gimmicks", worin fortan kostenlose und sofort verfügbare Give-aways Ihrer Lieblingszeitschrift des Downloads harren.


10.08.2007, 13:42 Uhr

Über den Lichtwolf

Der Beitrag "Technisches über lichtwolf.de" von Georg Frost & Timotheus Schneidegger wurde diesem Dossier hinzugefügt.




Intime Interna am 06.11.2005, 10:51 Uhr

Kommunikatives Winterfell

Abermals ist eine Welle kosmetischer und technischer Überarbeitungen über lichtwolf.de gekommen, deren Großteil dem Benutzer eher verborgen und/oder egal bleiben wird. Wussten Sie z.B., daß man den traffic einer site um bis zu 66 Prozent reduzieren kann, indem man google bots rauswirft, also den gesamten IP-Bereich von 66.249.64.1 bis 66.249.71.254 sperrt? Nein? Und das brauchen Sie auch nicht zu wissen?

Stimmt. Aber gut zu wissen ist, was sich hier sonst so verändert hat und auch noch zu sehen ist:

-Auf lichtwolf.de verfügbare Beiträge haben jetzt mehr Ähnlichkeit mit denen aus dem Heft, weil Frau Felisandes Initiale, die schicken Großbuchstaben am Textanfang, auch hier angezeigt werden.

-Da die LiWoGA (Lichtwolf-Gesamtausgabe) vorerst nicht mehr fortgesetzt wird, müssen die Mitarbeiter sich eben hier vorstellen. Ab sofort finden sich im Impressum Beschreibungen ("Lebenslauf") zu fast jedem, der bislang mal was mit dem Lichtwolf zu tun hatte.

-In den gedruckten Ausgaben veröffentlichte Beiträge werden von nun an nicht mehr bloß mit Titel, Verfasser und Seitenzahl auf lichtwolf.de aufgelistet, sondern können außerdem eine kurze Inhaltsangabe vorweisen, damit Sie wissen, welche Ausgaben Sie unbedingt nachbestellen wollen.

-Neu angelegt wurde auch eine Liste mit Häufig gestellten Fragen zum Lichtwolf und entsprechenden Antworten.

-Kleinere Symbolkosmetik hier und da, Aktualisierung der Angaben "Über den Lichtwolf", sowie das Monatsbuch für Oktober 2005 sind das Kleinvieh der jüngsten Überarbeitung.

-Bitte beachten Sie auch die Ankündigung des anstehenden Hausputzes in der Quasselbude.


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Die aktuelle Ausgabe:

Lichtwolf 1/2013 (Nr. 41), März 2013

Titelthema: Experten

Alles über Experten an sich sowie über solche für Kunst, Vogelhausbau und Gynäkologie, Expertensysteme, Philosophie als Lebensweise und Roman-Bashing - alles in einem einzigen verschwenderisch illustrierten Frühlingsheft.

Auszüge aus der Nr. 41 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

Auch als E-Book erhältlich:
Kindle-Ausgabe Kindle-Ausgabe, 3,99 EUR
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Das nächste Heft erscheint am 20. Juni 2013 mit dem Titelthema Der #@%*! Gottes. »» Abonnieren


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