"Je länger man interpretiert, desto mehr hat man recht." (Schneidegger) - Montag, 20. Mai 2013
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Mit dem Stichwort "Studienabbruch" sind die folgenden Artikel markiert:
Links der Woche am 25.08.2012, 14:43 Uhr
Links der Woche, rechts der Welt KW 34/12
Nachkläppe
Zu den Debatten aus der letzten Woche zotteln noch einige Wortmeldungen herein. In Sachen "Feuilleton abschaffen" spricht sich auch Isolde Charim in der taz dafür aus, das querulatorische Potential der Blätter in Zeiten ökonomistischer Gleichdenke zu stärken. Und bei der FAZ meldet sich in Sachen Europa Martin Walser zu Wort und verteidigt die Einigkeit des alten Kontinents mit Nietzsche, Hölderlin und Schäuble. Die ZEIT dagegen macht es andersrum und hat einen Sack europäischer Schriftsteller gefragt, was sie von Deutschlands Euro-Politik halten.
"nice-to-know"-Interdisziplinarität
Interdisziplinarität ist cool und hip und der Winner bei allen DFG-Antragsfeten. Davon will Peter Geimer in der FAZ aber nichts wissen, denn er fragt, ob der vor jeder gemeinsamen Forschung nötige Verständigungsaufwand z.B. zwischen Romanistinnen und Festkörperphysikern oder zwischen Neurologinnen und Vorderasienarchäologen überhaupt lohnt. (19.08.12)
Drum prüfe, wer sich ewig bindet
Nach den Soziologen geben jetzt auch die Historiker einen empfohlenen Scheiß auf das Hochschul-Ranking des CHE, das Studieninteressierten den Weg weisen soll. Jürgen Kaube berichtet in der FAZ von der soziologischen und mathematischen Kritik an den empirischen Methoden des CHE und wird grundsätzlich: "So wenig, wie es die besten fünf Weltreligionen, die fünf besten Physiklehrer an Gymnasien oder fünf beste Ehefrauen gibt, gibt es die besten fünf Soziologie- oder Geschichtsinstitute oder Geschichtsstudiengänge an deutschen Hochschulen." (21.08.12)
Nebenan im Begleitschreiben beschäftigt sich Gastautor Leopold Federmair mit Nietzsche und Jean Genet. Nietzsches Projekt, durch Reflexion zur Naivität zurückzukehren, findet bei Genet unter umgekehrten Vorzeichen statt. Am deutlichsten wird der Unterschied beim vitalen Thema Begierde - verstockt hier, obszön da; ein zweiter Teil folgt. (23.08.12)
via @perspectivia: DRadio Wissen hat diese Woche über die Tagung "Max Weber in der Welt" berichtet. Auf hypotheses.org sind die vier Teile versammelt: Universalgelehrter und Soziologe, Der frühe Denker der Globalisierung, Der Soziologe und der Krieg sowie Ein deutscher Soziologe in der Welt. (24.08.12)
Zur vorlesungsfreien Zeit:
Die Reisen des jungen Wittgenstein in die skandinavische Einsamkeit werden in der NZZ thematisiert. +++ Hoffnung für Studienabbrecher macht die ZEIT: Alles halb so wild! +++ Wer das Philosophie-Studium schmeißt, erspart sich was, vgl. dazu Philosophen schämen sich (via der blinde Hund). +++ 50 Jahre wissenschaftstheoretischer Paradigmenwechsel: The Observer über Thomas Kuhns Klassiker.
Hochschule am 01.10.2004, 16:31 Uhr:
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Lebenswelt am 12.01.2011, 07:00 Uhr:
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