"Fun ist ein Stahlbad." (Adorno) - Donnerstag, 23. Mai 2013
Was isst der Lichtwolf?
Impressum / Autoren
Abonnement
Netzseitenoptikregler:
normal / alt / harmlos / mobil
Schriftgröße: A A A
lichtwolf.de / Monatsbuch / Finden
Mit dem Stichwort "Social Media" sind die folgenden Artikel markiert:
Intime Interna am 03.10.2011, 15:05 Uhr
Soziales und Technisches zum Deutschland-Day
Regierte hier die Feiertagsfaulheit, begönne dieser Text so: "Vor zwei Jahren hat die "Zeitschrift trotz Philosophie" den Tag der deutschen Einheit genutzt, um sich langsam in das Web 2.0 zu tasten, mit den Zehen voran ins Mitmachnetz." Nämlich genauso wie der Text, mit dem hier vor 365 Tagen Bilanz gezogen wurde über ein Jahr Verfallenheit in Social Media.
Genau betrachtet bestehen heute nach zwei Jahren aber keine Gründe zur Unzufriedenheit oder abermaligen Bilanz in Sachen Web 2.0, denn die Entwicklung hat sich einfach fortgesetzt. Zuletzt mit dem Willen zum System geschuldeter Gewalt Geschwätzigkeit gelang es dem Lichtwolf, auf Twitter einen Durchschnitt von gerade so einem Tweet pro Tag herauszuzwitschern. Die Zahl der dortigen Follower und der Facebook-Fans hält sich die Waage. Pro Jahr gewinnt der Lichtwolf hier wie dort knapp 50 neue Freunde hinzu, denen er - stets mit einem offenen Ohr und Herz - Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit schenkt.
In den letzten sechs Monaten war hier auf lichtwolf.de - entgegen der datenschutzrechtlichen Bedenken - wieder der berüchtige Gefällt-mir-Knopf zu sehen. Mit ihm war die Klickschwelle hin zum Lichtwolf-FB-Fan-tum deutlich gesenkt, ohne dass dies die Klickrate beeinflusst hätte. Darum ist der Gefällt-mir-Knopf wieder der allgemeinen Privatsphäre zuliebe verschwunden und der Lichtwolf auf Facebook nur noch via Link zu erreichen. Ebenfalls eingestellt wurde das Engagement der Zeitschrift trotz Philosophie auf myspace: Die dortige Dependance steht - dem Verfall preisgegeben - zum Verkauf resp. Hausbesetzern und jungen Galeristen zur Verfügung.
Wer genauer hinguckt oder die Ladezeit von lichtwolf.de stoppt, wird bemerkt haben, dass zum Tag der deutschen Einheit hier ein paar technische Verbesserungen vorgenommen wurden, die vor allem effizientere Programmierung unter der dezent aufgehübschten Haube bedeuten. Die bemerkenswertesten drei Neuerungen sind:
(1) die überarbeitete Kommentarfunktion, die nun hoffentlich benutzerfreundlicher ist als in der vorigen Version; probieren Sie es ruhig mal aus, z.B. bei den Tweetkesselchen, da sind immer noch welche ungelöst;
(2) der hochdatierte Laudatomat, der jetzt noch mehr Preisreden auf Knopfdruck ausspuckt und für die Preisverleihungen auf der baldigen Buchmesse unverzichtbar ist;
(3) das Mobil-Layout, mit dem lichtwolf.de mutmaßlich auch auf die Leuchtschrippen von Apple, Samsung usw. draufpasst; die Netzseitenoptik lässt sich oben und ganz unten auf jeder Seite einstellen.
Der technische Dienst vom Lichtwolf hofft, Ihnen mit diesem Einblick in das elektrosoziale Wirken dieser Zeitschrift das Herz gewärmt zu haben und mit den vorgenommenen Neuerungen das Leben zu erleichtern. Ihre Kommentare können Sie - wie gewohnt - nach jedem Absatz hinterlassen.
Irgendwas mit Medien am 11.05.2010, 21:55 Uhr:
Irgendwas mit Medien am 14.04.2010, 10:19 Uhr
Betrachtungen über die Zugriffsstatistik von lichtwolf.de anlässlich der heute beginnenden re:publica 2010
Ich habe vor kurzem den mit Abstand beliebtesten Artikel auf lichtwolf.de geschrieben. Mit einer kurzen Erklärungen einiger Funktionen dieser Seite habe ich bisherige Spitzenreiter auf die Plätze verwiesen: Schneideggers Artikel über die "venia legendi", der von Google seit Jahren gefressen wird, als würde der Begriff nirgendwo sonst im Internet auftauchen; und Neanders Essay "Sex als Arbeit", in dem - so witzelt man hier - nur noch Piraten neben den Huren vorkommen müssten, um den Text zum beliebtesten aller Zeiten zu machen.
So nämlich funktioniert die Wissensgesellschaft im Internet. Und so hat auch die hiesige Hilfeseite zu RSS-Feeds, Twitter und Facebook sowie zur Such- und zur Kommentarfunktion im letzten Monat genug Zugriffe (durchschnittlich 260 pro Tag) verzeichnet, um auf Jahre uneinholbar zu bleiben; selbst wenn heute zum letzten Mal die üblichen Zwonull-Stichworte durch Suchmaschinen, Aggregatoren und Crawler gejagt werden; selbst wenn ein verzweifelter Zeitungsverleger auf der gegenwärtigen Bloggerkonferenz re:publica 2010 jeden derer eigenhändig erwürgt, die im Internet nichts besseres zu tun haben, als die Vorzüge des Internet dank RSS, Twitter, Social Media, Indexsuche und Kommentaren zu preisen.
Wie das Internet seine Inhalte formt (die "Formung der Form" wurde ja schon beobachtet), zeigt der Vergleich mit der Glotze. Die beliebtesten Sendungen wären dann nicht Nachrichten und Seifenopern, sondern der Pornokanal und "Bitte lächeln". Und für die Elite Sendungen, in denen Fernsehfritzen erzählen, dass sie Radio und Zeitung verdientermaßen plattmachen werden, wie man selbst einen Fernsehsender aufmacht und warum jeder, der nicht hurra schreit, ein ewiggestriger Technikverweigerer ist.
Zum Abschluss also - in der Tradition von @pleaserobme - der kleine Tipp an alle Panzerknackerbanden da draußen in der Wirklichkeit: Jedes Blog über die neuen Wunderklötze von Apple, Starbucks mit Hotspot, die Piratenpartei und das nächste große Ding hat ein Impressum mit der Adresse einer bis übermorgen vermutlich verwaisten Nerd-Butze.
Irgendwas mit Medien am 04.10.2009, 13:01 Uhr:
Intime Interna am 03.10.2009, 17:45 Uhr
Diese Runde geht an Dich, Internet!
Es hilft ja nichts! Zähneknirschend hat sich die Zeitschrift trotz Philosophie dem Novitätendruck und also der Web 2.0-Verfallenheit ergeben. Fans, Followers und Lykophile können sich nun mit dem Lichtwolf vernetzen und verbrüdern und umgekehrt. Elektrogesellschaft mit dem Lichtwolf gibt es in den Geschmacksrichtungen Twitter, mySpace und Facebook.
Was man damit machen kann, wird sich zeigen. Anzünden und sich damit die Fingerchen wärmen jedenfalls, so viel steht schon fest, geht mit diesem Zeug nicht; das ist und bleibt weiterhin unique selling proposition der gedruckten Ausgaben.
Ähnliche Suchbegriffe:
Erneute Suchanfrage oder zum Stichwortverzeichnis.
Mehr lesen? Wie wäre es mit diesem Beitrag:
Das Monatsbuch bietet eine Übersicht aller Themen und Beiträge.
Im Einkaufszentrum erhältlich:
Titelthema: Steinzeit
52 urtümlich gute Seiten DIN A4 mit farbigem Umschlag, innendrin hochwertige Texte und Bilder wie in Stein gemeißelt.
Auszüge aus der Nr. 31 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.
Weitere Ausgaben des Lichtwolf sowie Bücher und Devotionalien gibt es im Einkaufszentrum.
Reklame

Lichtwolf Nr. 28 - erstmals mit farbigem Umschlag, innendrin ziemlich knallig (s/w)! Gleich bestellen oder abonnieren, sonst kracht es!
Im Einkaufszentrum »
Die aktuelle Ausgabe:
Lichtwolf 1/2013 (Nr. 41), März 2013Titelthema: Experten
Alles über Experten an sich sowie über solche für Kunst, Vogelhausbau und Gynäkologie, Expertensysteme, Philosophie als Lebensweise und Roman-Bashing - alles in einem einzigen verschwenderisch illustrierten Frühlingsheft.
Auszüge aus der Nr. 41 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.
Auch als E-Book erhältlich:
Kindle-Ausgabe, 3,99 EUR
E-Book im .epub-Format, 3,99 EUR
Reklame
Klicken Sie sich durch ausgewählte Lichtwolf-Ausgaben im Heft-Layout: eingescannt oder geradewegs aus dem Computer herausgelassen in den LichtwolfReader.
| « | Mai 2013 | |||||
| So | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa |
| 1 | 2 | 3 | 4 | |||
| 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 |
| 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 |
| 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | |
...nach oben | Hilfe | Über diese Seite | Haftungsausschluss © 2002-2013 Zeitschrift Lichtwolf / catware.net Verlag
Netzseitenoptikregler: normal / alt / harmlos / mobil Schriftgröße: A A A