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Monatsbuch

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Mit dem Stichwort "Papst" sind die folgenden Artikel markiert:


Links der Woche am 28.12.2013, 14:04 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 52/13

Commonismus - die ersten 30 Tage gratis!

Ein Artikel wie ein guter Film: Wer beide Hirnhälften beieinander hat, findet die Überfluss- und Wegwerfgesellschaft problematisch. So lesen wir wohlwollend, was Harald Staun in der FAZ über die entstehende Shareconomy schreibt, und gerade, als wir zu wissen glauben, wer die Guten sind, müssen wir lesen, wie der Kapitalismus mithilfe einiger Idealisten den Kommunismus monetarisiert! (22.12.13)

Alles ist so egal geworden

Pierre Rosanvallon hat mit „Die Gesellschaft der Gleichen“ ein epochales Werk vorgelegt, findet Maximilian Probst in der ZEIT. Die Krise der Gleichheitsidee, die politische Apathie und Distinktionsstreben befördert, wird darin historisch nachgezeichnet und soll mit einem zeitgemäßen Gleichheitsbegriff auf der Basis von Singularität, Reziprozität und Kommunalität gelöst werden. (23.12.13)

Der uninteressanteste Skandal 2013

NZZ-Feuilletonchef Martin Meyer macht den Schirrmacher: Mit Orwell und Foucault blickt er zurück auf die Geschichte der Überwachung von Ali Baba bis in die heutige Betreuungs- und Therapiekultur, die in Kombination mit einer zur Normalität gewordenen Transparenz vorauseilende Harmlosigkeit fördert. (24.12.13)

Zeit, zur Besinnung zu kommen

Der Zürcher Theologe Samuel Vollenweider schreibt in der NZZ über relative Zeit, etwa bei traumatischen Erfahrungen, während derer die verdichtete Zeit - anders als Jahre des Alltags - Spuren im Gedächtnis hinterlässt. Das erste Weihnachten war zumindest für Herodes ein solches Ereignis, für uns sind die Feiertage eine Unterbrechung im unspektakulären Verinnen der Zeit. (25.12.13)

Christen und Kapitalisten feiern getrennt

Tomasz Konicz hat die Feiertage genutzt, um für Telepolis in einer dreiteiligen Essayreihe die Kapitalismuskritik des Papstes (und die Reaktionen darauf) zu analysieren. Diese erweist er im ersten Teil als Manöver in einem Religionsstreit, wie schon an der Schnappatmung unter konservativen Kapitalismusgläubigen zu erkennen ist. Der von ihnen behaupteten Rationalität und Segensspende des Kapitalismus geht Konicz im zweiten Teil nach, worin vor allem die enge Verwandtschaft der beiden Glaubensrichtungen etwa an ihrem Arbeitsbegriff gezeigt wird. In Teil drei schließlich wird mit modernen Theologen und Walter Benjamin der Kapitalismus als fetischistische Gesellschaftsformation, i.e. als Religion beschrieben.

Materialismus und Visualisierung

Nur was unsichtbar (weil im Mikro- oder Makroskopischen) ist, halten wir den Naturwissenschaften sei dank für eigentlich wirklich, meint Hans Ulrich Gumbrecht in seinem FAZ-Blog, was sich im Alltag in allenfalls visualisierbaren „latenten Phänomenen“ und Stimmungen ausdrückt; Rettung verspricht die Heidegger-Lektüre. (27.12.13)

Das Weitere und Engere:

Apropos Heidegger: Jürgen Kaube von der FAZ tut mit Blick auf die Konkurrenz von der ZEIT die neulich berichtete Aufregung um Heideggers antisemitische Notizen mit großer Geste ab. +++ Schnellere Affirmation für frühere Revolution: Cord Riechelmann stellt in der linksradikalen FAZ das Manifest des Akzelerationismus vor, einen Sammelband zur technischen Überwindung des Kapitalismus. +++ Fritz J. Raddatz fordert in der WELT, das Recht auf Suizid als Teil der Menschenwürde anzuerkennen. +++ Immer noch nicht genug zu lesen aufm Schirm? Heiligabend wurde www.lichtwolf.de zehn Jahre alt und zu diesem Anlass wurden 14 Artikel aus vergangenen Lichtwolf-Ausgaben online gestellt.


Links der Woche am 23.03.2013, 14:30 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 12/13

Sozialpolitik in Historikers Sicht

Vergangene Woche wurde an dieser Stelle bereits auf die neuerliche Debatte um Ungleichheit und Gerechtigkeit hingewiesen. Anlass war Hans-Ulrich Wehlers Buch "Die neue Umverteilung", das Klaus Harpprecht in der ZEIT vorstellt. Der Historiker hatte sich ebenda vergangenen Monat ausführlich zum geschönten Armutsbericht der Bundesregierung geäußert und sich insbesondere darüber gewundert, dass der soziale Frieden immer noch hält. Im Gespräch mit der FR gibt Wehler Auskunft über die Umverteilung von unten nach oben und die kalte Wut.

Opa erzählt vom Krieg

Der 68er Helmut Wietz hat einen Comic über das wilde Berlin Ende der 60er gemacht - eine Art bebilderte Selbstkritik der Generation, die (ob bekifft oder nüchtern) Mao und Adorno verehrte, auch ohne viel lesen zu müssen. Marcel Malachowski stellt Buch und Mindset im Freitag vor. (21.03.13)

Wissenschaftsphilosophiewochen bei der FAZ

Sibylle Anderl berichtet von einem Hannoveraner Treffen von Wissenschaftsphilosophen, die zwischen den Stühlen von Physik und Philosophie tagten. In der Klimaforschung führt mehr Wissen zu mehr Unsicherheit - Schuld ist die Komplexität der Materie, erklärt Joachim Müller-Jung. Abermals Sibylle Anderl schlägt von Hannover aus vor, bei solchen Problemen mal den Wissenschaftsphilosophen zu fragen.

Eingeführt bleiben!

Klaus Watzka unterrichtet in Jena BWL und beobachtet mit Sorge, wie nun auch die letzten Bundesländer die mit ordentlich Sachzwang eingeführten Studiengebühren wieder abschaffen. In der FAZ macht er ein Tabu aus, um es wacker zu brechen, indem er nämlich dafür plädiert, die Studentenschaft an den Kosten ihrer Bildung zu beteiligen. (21.03.13)

Außerdemos von Sonstnochos:

Nebenan bei Glanz & Elend bespricht Jürgen Nielsen-Sikora zwei Bücher zur Verschwarmung des Menschen im Netz von Nicholas A. Christakis und James H. Fowler sowie von Jean Baudrillard (!). +++ Mit den Piraten wurde nicht nur der Insiderwitz als politisches Kommunikationsmittel "salonfähig", wir verdanken der Partei auch Klarheit darüber, ob Berlin auf die Zombie-Apokalypse vorbereitet ist. +++ Pünktlich zum neuen Papst ist Karlheinz Deschners "Kriminalgeschichte des Christentums" abgeschlossen, wie Ludger Lütkehaus in der NZZ meldet. +++ Der Frühling lässt noch auf sich warten, der Lichtwolf zur Jahreszeit ist aber schon da: Titelthema Experten.



Links der Woche am 08.10.2011, 13:59 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 40/11

Nicht nur geistige Masturbation

In der Badischen Zeitung bespricht Michael Braun den biographischen Roman "Wintzenried" von Karl-Heinz Ott. Darin lernen wir Jean Jacques Rousseau als manisch onanierenden Jüngling kennen, aus dem ein "triebgesteuerter Eiferer" wird. Der Weg dahin führt von sexuellem Ungemach über Größenwahn in die Paranoia. (01.10.11)

Ich glaube an die Deutsche Bank, denn die zahlt aus in bar

Michael Blume bloggt über Religion und Evolution und hat sich in den Chronologs mit der Rede beschäftigt, mit der der Papst vorige Woche im Bundestag am Positivismus zweifelte. Gott ist demnach so wenig beweisbar wie die Gültigkeit der Menschenrechte. An beide muss man glauben - und das ist evolutionär sehr nützlich. (05.10.11)

iGott? iGitt!

Über Tote nichts Schlechtes, gewiss. Doch so schnell, wie Apple-Gründer, freelancer-Messias und Internetpapst Steve Jobs nach seinem Tod in dieser Woche heiliggetweetet wurde, ist Misstrauen angebracht. ("Er kam, den Menschen die Angst zu nehmen." Geht's noch, SZ?!) Arno Frank wagt in der taz einen kritischen Nachruf und begründet das Guruhafte von Jobs biographisch; Jobs' Erbe besteht aus einem glänzenden, neuen Verblendungszusammenhang. Auch Stefan Kuzmany nimmt sich bei Spon den quasireligiösen Umgang mit Apple, Jobs und ihren Produkten vor. Bequem ist schließlich besonders ein - schon wieder - Verblendungszusammenhang. (06.10.11)

Schlotterdeik als Kasperle

Das Karlsruher Staatstheater bringt eine zweistündige Adaption von Peter Sloterdijks 700-Seiten-Essay "Du musst dein Leben ändern" unter der Regie von Patrick Wengenroth auf die Bühne - mit einer Sloterdijk-Handpuppe als Cameo. Für das TITEL-Magazin bespricht ein vom Halb-halb aus Theater und Proseminar enttäuschter Hans-Klaus Jungheinrich die Premiere. Für die FAZ beurteilt Martin Halter den Einstand des neuen Intendanten Peter Spuhler am Staatstheater - inmitten der Materialschlacht auch die Schlotterdeik-Verwurstung aus "Trash und Diskurs".

Übrigens: Vor einem Jahr gab es die ersten "Links der Woche" bei lichtwolf.de - Schampus für alle!


Intime Interna am 16.05.2010, 11:38 Uhr

Zum Öku-Kirchentag

...der heute in München zu Ende geht und wegen des geglückten Comebacks der Whitney Houston des Protestantismus, Margot Käßmann, in die Geschichtsbücher eingehen wird, haben wir lichtwolf.de ein bisschen überarbeitet und herausgeputzt. So ist die Datenbank auf UTF-8-Codierung umgestellt worden und Artikel können nun auch als PDF-Datei ausgegeben werden. Hat nichts mit Kirchentag zu tun?

Hm, wie wäre es dann mit diesem Hinweis auf den neuen, zweiten Buchtrailer von Michael Helming, der unterhalb des ersten zu sehen ist und eine der Maschinen zeigt, die im Buch (vielleicht) die Weltherrschaft übernehmen? Auch nicht?

Aber hier: In den leider nicht mehr lieferbaren Ausgaben Nr. 15 und 16 gab es eine kurze Aufsatzreihe, die seit gestern in dem Dossier "Der Katholizismus - Fragen und Antworten" online ist. Eine stramme Atheistin und ein strammer Katholik (Ökumene!) erörtern darin, ob der Papst ein Roboter ist und warum die Kirche nicht gleich ganze Ozeane oder zumindest Wasserhähne weiht, um auch richtig große Dinge ordentlich absegnen zu können.


Philosophistik & Misosophie am 15.03.2010, 19:44 Uhr

Der Katholizismus - Fragen und Antworten

Der Beitrag "Fragen an den Katholizismus" von (n·k)² wurde diesem Dossier hinzugefügt.



Politik am 17.09.2006, 10:30 Uhr

Das Kreuz mit der Religion

jajaEs ist weithin bekannt, daß die Gleichung "Glaube + Kirche = Religion = Wahnvorstellungen + Bürokratie" überall aufgeht und der Lichtwolf nie im Leben ausgerechnet dem Papst zur Seite spränge, der als Professor und Staatsoberhaupt gleich doppelt auf der "anderen Seite" steht.

Sein kürzlicher Vortrag an der Uni Regensburg erhitzt mal wieder "islamische" Gemüter, die wie damals im Februar wegen Karikaturen, dieses Mal aber mit gehörig weniger Latenzzeit, nach Entschuldigungen schreien und sich mit keiner einer zufrieden geben. Dies vorausgeschickt nun die Preisfrage: Wenn das rechts stehende Bild eine (in Wirklichkeit gar nicht so abwegige; das macht gute Satire aus...) Fotomontage ist, also eine Karikatur -- flippen die Karikierten dann noch mehr aus? Oder fällt wenigstens bei einem mal der Groschen?

Ach!



Philosophistik & Misosophie am 15.06.2005, 12:47 Uhr

Der Katholizismus - Fragen und Antworten

Der Beitrag "Antworten des Katholizismus" von Augušt Maria Neander wurde diesem Dossier hinzugefügt.



Sozialphänomenologie am 20.04.2005, 20:43 Uhr

Gestern im Radio...

Gestern kam es in den 19- Uhr- Nachrichten des Radiosenders SWR1 zu einer recht unglücklichen, jedoch umso amüsanteren Aneinanderreihung von Kurzmeldungen:

"Joseph Kardinal Ratzinger wurde zum neuen Papst gewählt- Teufel kündigt Rücktritt an"


Politik am 20.04.2005, 11:48 Uhr

Anstehende Personalia und die Ausgabe Nr.15

Jetzt, wo Paul Wolfowitz Chef der Weltbank und Joseph Ratzinger Papst ist, wird es Zeit, einige bevorstehende Personalia anzukündigen, die den Trend fortsetzen:

-Slobodan Milosevic wird Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks

-Moshammers Hündchendame Daisy wird Programmchef von arte

-Jörg Haider wird Vorsitzender des Zentralrats der Juden

-Roberto Blanco löst Osama bin Laden als el Qaida-Chef ab

-Der Lichtwolf stiftet eine Professur für theoretische Philosophie an der LMU München

Abgesehen davon kann die aktuelle Ausgabe eben dieses Lichtwolf mit weiteren geheimen Details der kommenden Weltunordnung ab sofort im Einkaufszentrum erworben werden.


Sozialphänomenologie am 04.04.2005, 13:00 Uhr

Catterfeld sang den Papst ins Grab

Jetzt wissen wir endlich, warum der weise weiße alte Mann wirklich gestorben ist. Die Wahrheit darüber und andere unterhaltsame Zeilen finden sich in in diesem Artikel von Berlin Online.


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Die aktuelle Ausgabe:

Lichtwolf 2/2014 (Nr. 46), Juni 2014

Titelthema: Perverse

Kriegsgeilheit, Pädo- und Zoophilie, Exploitation und Bestialität, Narzissmus, Heideggers Schwarze Hefte, Postmoderne, Kellerasseln und islamische Mystik: Paperback (DIN A4), 118 weitgehend versaute Seiten, ISBN 9783941921399

Auszüge aus der Nr. 46 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

Auch als E-Book erhältlich:
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Das nächste Heft erscheint am 20. September 2014 mit dem Titelthema Mars. »» Abonnieren


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