Die RAF des guten Geschmacks. - Freitag, 24. Mai 2013
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Mit dem Stichwort "Henryk M. Broder" sind die folgenden Artikel markiert:
Irgendwas mit Medien am 09.08.2012, 20:08 Uhr
Bei der WELT hat Henryk M. Broder einen europapolitischen Kommentar geschrieben, in dem er Markus Söder und Marine Le Pen für ihre EU-Skepsis in eine Reihe mit Giordano Bruno stellt. So weit, so Broder. Viel bemerkenswerter ist bei seinen Texten der Kommentarbereich, dessen per "Empfehlen"-Klick quantifizierter Leserapplaus Aufschluss über die Geschwisterlichkeit von WELT und BILD gibt.

Politik am 11.04.2006, 18:20 Uhr:
Berichterstattung mit Freund-Feind-Erkennung in Vorkriegszeit
Politik am 09.12.2005, 16:27 Uhr
Zum neuen Streich des verrückten, aber unheimlich niedlichen iranischen Staatspräsidenten Ahmadineschaad (siehe rechts, passend zur Position die Bildquelle: WamS), seinem Vorschlag, Israel nach Europa zu verlegen und damit den Nahostfriedensprozeß schlagartig glücklich zu beenden, sollte an dieser Stelle ein ausführlicher Kommentar stehen. Zur Erinnerung: Ende Oktober hatte Ahmadineschaad noch zur Vernichtung Israels aufgerufen. Gestern gab er sich etwas "moderater": Da relativierte er den Holocaust, bzw. meinte, daß die Europäer, wenn sie einen Judenstaat wollen, den doch bitteschön auf ihrem eigenen Territorium veranstalten sollen.
Wie gesagt, dazu sollte hier einiges stehen. Aber Henryk M. Broder war nicht nur schneller, sondern hat ausnahmsweise sogar mal was gutes geschrieben, nämlich ungefähr das, was hier auch gestanden hätte: "Die Palästinenser zahlen die Zeche für die Sünden der Europäer. Und wenn es so etwas wie eine historische Gerechtigkeit in dieser Welt geben würde, wäre der jüdische Staat in Schleswig-Holstein oder in Bayern errichtet worden, nicht in Palästina." (Spiegel Online)
Das Tolle: Broder kann sowas schreiben, ohne gleich für rechtsradikal oder islamofundamentalistisch infiltriert gehalten zu werden!
Politik am 21.07.2005, 10:33 Uhr
Nun kommt es in Niger, einem fast schon demokratischen Land in Westafrika, zu einer lange erwarteten Hungersnot, über die Spiegel Online in genau dem vorwurfsvollen Ton des Elendsjournalismus berichtet, den das Magazin sonst ankreidet. Nun sieht die Welt wieder herzlos zu, gemäß demselben Magazin, das vor einem Monat seinen Hauskomiker Henryk M. Broder Bob Geldofs Live-8-Spektakel auseinandernehmen ließ. In Spiegel 27/05 (S.100-107) und hier hieß es noch, westliche Entwicklungshilfe sei wie "Schokolade für Zuckerkranke" und die Überflutung afrikanischer Märkte mit subventionierten EU-Lebensmitteln erziehe den schwarzen Kontinent zum Bettler.
Ist das mit "humanitärer Tragödie" gemeint? Egal, was wir machen, der Spiegel findet es immer falsch?
Ähnliche Suchbegriffe:
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Mehr lesen? Wie wäre es mit diesem Beitrag:
Lebenswelt am 20.12.2004, 11:28 Uhr:

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