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Lichtwolf - Monatsbuch: Finden

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Monatsbuch

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Mit dem Stichwort "Finanzkrise" sind die folgenden Artikel markiert:


Links der Woche am 30.03.2014, 14:14 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 13/14

Demokratisierung des Wissens = neoliberal

Die FAZ setzt ihre Reihe zu Digitalisierung und Geisteswissenschaften fort. Diesmal denkt Philip Mirowski über das Konzept der Offenheit in und von Forschung und Lehre nach. Dabei zeigt er sich einigermaßen skeptisch, ob das Internet und sein neoliberaler Begleitgesang die Lösung oder das Problem ist. (29.03.14)

Heidegger im Freitag

Auch der Freitag nimmt sich der feuilletonistischen Neuentdeckung Martin Heidegger an. Jürgen Busche bespricht Lutz Hachmeisters Buch über die Hintergründe des SPIEGEL-Interviews und zeigt sich etwas enttäuscht. Michael Jäger stellt sich auf die Seite der Heidegger-Ankläger und führt als Beweisstücke die Schwarze Hefte an, in denen sich der Todtnauberger als ganz gewöhnlicher Nazi zeigt.

Gemeinsamkeit von Bombenkrieg und Finanzwirtschaft

Steuergelder retteten in der Finanzkrise Banker vor den Folgen ihrer Gier und halten Politiker via Wahlgeschenke im Amt. Diese politische und ökonomische Verantwortungslosigkeit hat der Psychoanalytiker Erich Fromm schon vor Jahrzehnten als pathologisch beschrieben, wie Dirk Schümer in der FAZ in Erinnerung ruft. (29.03.14)

Verflucht bis ins neunte Glied

NZZ-Philosoph Uwe Justus Wenzel hat von der medialen Taufe der „Generation Maybe“ gehört, die auf X und Y folgt und auf Zigarettenreklame zurückgeht. Die Maybes sind 20-35 Jahre, haben sonst aber kaum noch was gemein außer ihrer Indifferenz. Weit mehr jedoch wundert sich Wenzel über die Inflation solcher Generationsetiketten. (29.03.14)

Et cetera:

Die NZZ schreibt einen Nachruf auf den Religionsphilosophen Eugen Biser. +++ Die Greifswalder Politologin Hannah Bethke regt sich in der FAZ über ihre illiteraten Studierenden auf. +++ via der blinde Hund: Sarah Adams schreibt Gedicht über Philosophen. +++ Es gibt übrigens eine neue Lichtwolf-Ausgabe (Thema: Spielchen) und in der E-Book-Boutique minimore sind auch Lichtwölfe als epub erhältlich.



Links der Woche am 26.11.2011, 14:00 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 47/11

Sterben lernen

Darüber kann man im tristen November nach Allerseelen, Totensonntag usw. mal sprechen: Die Redaktion des Freitag hat ein Alphabet des Todes aufgemacht. Von "Abschaffung" (des Todes) bis "Zeremonie" enthalten die Einträge Karrieretipps wie den Grabredner und Wendungen wie: "Sterben passt oft nicht in die Lebensplanung." (20.11.11)

In Sachen Occupy

Im Freitag berichtet Florian Schmid mit einem ausführlichen Debatten-Überblick, dass der Anarchismus im Zuge der Occupy-Bewegung in den USA (als "Post-Anarchismus") eine Renaissance feiert.

Einmal Tragödie, einmal Farce: In New York hat die Polizei die "Occupy Wall Street"-Bewegung vertrieben, doch Jordan Mejias geht in seiner Analyse in der FAZ aufgrund historischer Gesetzmäßigkeiten davon aus, dass der Spuk erst mit einem abermaligen New Deal wirklich zu Ende ist.

Wer es ganz ausführlich mag, sei an den New Yorker verwiesen: Dort portraitiert Mattathias Schwartz Ursprünge und Zukunft der Occupy-Bewegung.

Gewalt und Irrationalismus

Bei Heise findet sich ein zweiteiliges Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Werner Seppmann ("Dialektik der Entzivilisierung") über die Zunahme von Gewalt und Irrationalismus als Krisensymptom. In Teil I geht es um den militanten Rechtsradikalismus, seine Verharmlosung und seine Aufmerksamkeitskonkurrenten Amokläufer und U-Bahn-Schläger - sowie um die strukturelle Gewalt neoliberaler Umgestaltungsprozesse. Die wachsende Zahl derer, die unter dem Diktat von Wachstum und Wettbewerb abgehängt werden, sucht Schutz vor persönlicher und sozialer Desintegration in paranoischen Weltbildern, wie in Teil II behandelt wird. Dazu passend: Das Gespräch mit Anti-Gewalt-Trainer Thomas Mücke über junge Rechtsextremisten im Freitag.

Das große Liedermacher-Sterben

Nachdem letzte Woche der Tod von Franz Josef Degenhardt zu beklagen war, starb diese Woche Ludwig Hirsch durch eigene Hand ("Grausamkeit des Alltäglichen", Nachruf des Standard). Zuvor ist am 22. November ist Georg Kreisler gestorben und ihm ruft jeder Feuilleton nach.

Den Reigen der persönlichen Erinnerungen eröffnen Johannes Honsell und Oliver Das Gupta in der SZ mit der Schilderung ihres letzten Besuchs in Salzburg. In der WELT zeigt sich der Kreisler-Kumpel Ilja Richter überrascht von der Sterblichkeit des 89-jährigen. Auch Jörg Sundermeier bekennt in der taz, sich neben dem singenden Dichter alt vorgekommen zu sein.

Thomas Rothschild ahnt in der ZEIT, dass Kreisler das Schicksal Bernhards und Degenhardts blüht und "ihn die Heuchler, die er zeitlebens bekämpft hat, vereinnahmen" werden. Matthias Nöther klärt in der FR auf, dass Kreisler nicht nur "unbequem" war, sondern dass ihm auch vieles unbequem war - von Österreich bis zum Label "unbequemer Kabarettist". Darauf zielt auch Ingeborg Waldinger in der NZZ ab, die Kreisler als tieftraurigen Anarchisten und Selbstüberwinder mit schwarzem Humor beschreibt. "Aber er hat es gut mit den Menschen gemeint", konzediert Dieter Bartetzko fast schon vernichtend in der FAZ.

Kommt Zeit, kommt Nobelpreis

Nietzsche war mit 25 Jahren Professor an der Uni Basel, was die Nachgeborenen alt aussehen lässt, die in dem Alter nicht einmal ihr Studium abgeschlossen haben. Bierologe Philipp Bayer stellt da eine beruhigende Studie vor: Demnach sind die Wissenschaftler zum Zeitpunkt ihrer Publikation, die ihnen später einen Nobelpreis in Medizin, Physik oder Chemie einbrachte, immer älter. (23.11.11)

Nur zu unserem Besten

Es herrscht Finanzkrise: Ausnahmezustand. Wer hat darüber entschieden? Die Märkte. Nicht nur für Schmitt-Leser erklärt Albrecht von Lucke in den Blättern für deutsche und internationale Politik, wie die Märkte und nicht die Wähler als Souverän die griechische und italienische Regierung ein- oder absetzen. Habermas warnte zuletzt vor einer Verramschung der Demokratie und von Lucke sieht nun eine Diktatur der Kommissare ("marktkonforme Demokratie", Merkel) am Horizont aufziehen.

Kurz und schnell oder nicht sooo wichtig:

Zu seinem 20. Todestag erinnert die FR an Klaus Kinski, die Personifikation der Wildnis. +++ Maximilian Probst fragt sich in der ZEIT, ob der neue Zeitschriftentrend Philosophie dem Fach gut tut. +++ "Wir waren alle so besoffen", kann ja jeder sagen, der beim Seitensprung erwischt wird; tiefsinnigere Rechtfertigungen gibt Franz Josef Wetz mit seinem Buch "Lob der Untreue". +++ Über die Weihnachtsferien nix zu tun? Nehmen Sie sich doch einen dieser Calls for papers zu Herzen und füllen Sie Ihren Kalender mit Philosophie-Veranstaltungen.


Links der Woche am 10.09.2011, 13:15 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 36/11

Immer und überall hier und jetzt

In der taz stellt uns Helmut Höge das Volk der Pirahã vor, das in Amazonien achselzuckend die metaphysischen Zumutungen an sich abtropfen lässt, die die Moderne mit sich bringt: Die Pirahã kennen keine Abstrakta wie Zahlen, Besitz oder Gott und leben sprachlich und gedanklich einzig in der Gegenwart. (05.09.11)

Neuromystik

Für die ZEIT hat Stefan Klein ein langes Gespräch mit Thomas Metzinger geführt, der zu den Gemäßigten unter den Neurophilosophen zählt. So kann er - ohne ein einziges Mal von fMRT zu sprechen - seine These erklären, wonach Identität im steten Fluss ist und die Bewusstseinsforschung eine säkulare Mystik hervorbringen kann. (06.09.11)

Der Anfang einer Abstiegsgeschichte

In den "Blättern für deutsche und internationale Politik" fasst Oliver Nachtwey noch einmal zusammen, was vor einem Monat zu den Krawallen in England geführt hat. Die Eliten leben einen Amoralismus vor, der den Abgehängten verdeutlicht, dass sie nichts zu verlieren und zumindest einen Plasmafernseher zu gewinnen haben. Mit Blick auf die Jugendarbeitslosigkeit und die Finanzkrise, deren Folgen eben nicht die Elite betreffen, kommt Nachtwey zu dem Schluss: "Die soziale Krise in Europa - und mit ihr der Protest - sind noch lange nicht vorbei, sie haben gerade erst begonnen."

Auch Gustav Seibt von der SZ beschäftigt sich mit den Verlierern der Krise und der Furcht vor dem Niedergang. (06.09.11)

Wie man einst studierte

Während von Bund und Zivi befreite, doppelte Abi-Jahrgänge vor den Pforten der Unis lange Schlangen bilden, erzählen ihnen nicht ganz so alte Herren, wie man einst studiert hat:

Der Schriftsteller Andreas Maier schwärmt in der WELT (ausgerechnet!) vom wohligen Ewigkeitsgefühl des Bummelstudiums auf eine Weise, die den Sozialingenieuren von INSM und CHE nacktes Entsetzen bereiten dürfte. (09.09.11)

Florian Schroeder hat um die Jahrtausendwende in Freiburg das Studium aufgenommen und blickt bei Spon zurück auf den Magister im possierlichen Uni-Städtchen. Hier beweist sich Schroeder als "Comedian", indem er die üblichen Klischees runternudelt und festhält, schon damals sowohl Bologna als auch den Protest dagegen ganz kritisch gesehen zu haben. (08.09.11)

(Wer sich dafür interessiert, was damals wirklich los war bei Bildungsstreik, Rektoratsbesetzung und Gebührenboykott, der ist beim Lichtwolf gut aufgehoben.)

Flaming bush

Aus Anlass des 10. Jahrestags der Anschläge vom 11. September (und passend zum Lichtwolf mit dem Thema "Sprache", der in 10 Tagen erscheint) bietet Alem Grabovac in der taz einen Rückblick auf die neuen Worte, die die Welt in einem Jahrzehnt "Krieg gegen den Terror" gelernt hat. (09.09.11)

Noch zwei Meldungen...

...die nur scheinbar nichts miteinander zu tun haben: In Hannover kann man sich laut FAZ den Schädel von Leibniz angucken und zum 20. Jahrestag wird "Nevermind" neu aufgelegt, die WELT analysiert aus diesem Anlass "Smells like Teen Spirit".


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