"Fun ist ein Stahlbad." (Adorno) - Donnerstag, 23. Mai 2013
Was isst der Lichtwolf?
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Mit dem Stichwort "Ehe" sind die folgenden Artikel markiert:
Links der Woche am 08.09.2012, 14:23 Uhr
Links der Woche, rechts der Welt KW 36/12
Das Humanoide als Ende jeder Evolution?
Als Prolegomenon zum in zwei Wochen erscheinenden Lichtwolf mit dem Titelthema "Jenseits des Menschen" empfohlen: Ulf von Rauchhaupt schreibt in der FAZ eine kleine Geschichte des Anthropomorphismus von Aliens, die für Kulturhistoriker und Evolutionstheoretiker weder nach Star Wars noch nach kleine grüne Blobs aussehen sollten. (03.09.12)
Weiter Streit um Butler
Nun bekommt Judith Butler dieser Tage doch den Adorno-Preis, trotz aller Proteste; Ulrike Baureithel hat im Freitag ein kleines Portrait von Butler als Philosophin gezeichnet. Stephan J. Kramer vom Zentralrat der Juden erklärt in der FR, warum die Israelkritikerin den Preis nicht verdient und Micha Brumlik beleuchtet die Motive der Angriffe auf Butler.
Spezialisten statt Intellektuelle
Lange wurde das Aussterben des Intellektuellen nicht mehr beklagt. Hans-Ulrich Gumbrecht zeichnet seine Entwicklung aus dem französischen "philosophe" der Aufklärung zum Engagierten des 20. Jahrhunderts nach, dessen große Erzählung in Zeiten der allgemeinen Ausdifferenzierung nicht mehr nachgefragt wird. (07.09.12)
Unn sünst?
In der NZZ wird Manfred Kochs Ehrenrettung der Faulheit besprochen (im kommenden Lichtwolf übrigens auch; Abo?). +++ Gleichfalls in der NZZ werden Sloterdijks Notizbücher besprochen - von Ludger Lütkehaus, dessen neues Buch auch im kommenden Lichtwolf besprochen wird! (Abo?!) +++ Im Freitag wird das nicht mehr ganz taufrische Buch besprochen, mit dem Alain Badiou die Liebe gegen den Kapitalismus verteidigt. +++ Teil III von Leopold Federmairs Essay über Nietzsche und Genet ist im Begleitschreiben erschienen. +++ Bin ich ein Asi, wenn ich gerne Asi-TV gucke? Dr. Dr. Rainer Erlinger meint mit Kant: ja.
Links der Woche am 23.07.2011, 14:15 Uhr
Links der Woche, rechts der Welt KW 29/11
Ausnahmsweise mal was von Spon: Philosophie-Student Lukas Geuter diskutiert mit VWL-Student Tobias Henn über die richtige Motivation bei der Wahl des Studienfachs, also Geld oder Liebe. Nuja. (15.07.11)
Die Vorträge des Mitte Juni in Stuttgart abgehaltenen Hegel-Kongresses sind beim Blog "Political Theory" (bzw. recht eigentlich auf Stuggis Homepage) zum Nachhören verfügbar. Vorträge u.a. von Axel Honneth, Martin Seel und R. Jay Wallace. (18.07.11)
Was "Handapparat" vor der Jahrtausendwende bedeutet hat
Recht melancholisch weist Oliver Herwig in der FR auf "die seltsam melancholische Ausstellung 'Die Weisheit baut sich ein Haus. Architektur und Geschichte von Bibliotheken'" in der Münchner Pinakothek der Moderne hin. Bleibt zu hoffen, dass kein Internetevangelist diese Totenmesse des Buchwesens stürmt, in den Sarg pisst und dazu fröhlich "Bimbam, die Hex' ist tot." singt. (20.07.11) Passend dazu berichtet die NZZ am 22.07.11 über das Ende der US-Buchhandelskette Borders.)
McLuhan zum Hundertsten
Am 21.07.11 hätte der kanadische Medientheoretiker Marshall McLuhan 100 Kerzen auspusten bzw. 100 Fernsehen ausmachen dürfen. Zu diesem Anlass erscheinen eine neue Biographie und knapp ein Portrait pro Feuilleton:
Aufklärer und Katholik, Daland Segler in der FR
Im Whirlpool der elektronischen Welt, Uwe Justus Wenzel in der NZZ
Der Medienversteher, Claus Pias in der FAZ
Der Marshall ist die Message, sechs Checker(Innen!) von der taz
Der kurze Weg von der Medien- zur Mädchentheorie, Andreas Rosenfelder in der WELT
Der Magier, Thomas Assheuer in der ZEIT
Der Rest steht bei Google.
Richtigstellung: Bis zum 19.08.11 war an dieser Stelle die Rede von einem "US-Medientheoretiker". Hierzu stellt unser in Kanada lebender Kollege Vasile V. Poenaru fest: Marshall McLuhan war Kanadier. Anm. d. Hrsg.: Herr Poenaru hat recht.
Annette Pehnt hat einen Schlüsselroman geschrieben, der mutmaßlich an der PH Freiburg spielt und - zuerst vom Piper Verlag sorgenvoll zurückgehalten - bei Jos Fritz erschienen ist. In der FAZ stellt Anja Hirsch das Buch vor, dessen im Post-Bologna-Bildungs-Ikea verlorene Protagonistin jeder Studierte kennt. (22.07.11)
Es gab Zeiten, als die Darmfunktionen der Nachbarin noch nicht eine Suchanfrage entfernt waren: Der Historiker Daniel Jütte schreibt in der NZZ über die frühe Neuzeit, in der Gott, Welt und Politik geheimnisumwittert waren, sowie über die Gründe der damaligen Geheimniskrämerei, der auch die Aufklärung kaum an den Schleier packen konnte und mochte. (23.07.11)
Phosphoriszierende Prosa & Lyrik am 20.07.2007, 14:47 Uhr:
LichtwolfTV am 06.04.2007, 18:12 Uhr:

Politik am 15.02.2006, 23:09 Uhr:
Philosophistik & Misosophie am 13.12.2005, 17:20 Uhr
..lautete (übrigens) eine Überschrift vom Wochenende. Im dazugehörigen Artikel von Dieter Thomä geht es um eine in Teheran vom Iranischen Institut für Philosophie und der dortigen Schweizer Botschaft veranstaltete Tagung über den Todtnauberger. Dessen Technikkritik erfreut sich im nachrevolutionären Iran schon länger großer Beliebtheit, bemerkenswerter jedoch findet Thomä, wie Heideggers Philosophie als "westliche Selbstkritik" in die Pflicht genommen wird, wenn mal wieder vor der Gharbzadegi, der "Vergiftung (aber auch: Machenschaften (!)) des/durch den Westen", gewarnt werden muß. Andererseits wiederum scheint Heidegger als politisch kompromittierter und doch tiefsinnig geltender Denker eine Leitfigur für die iranische Philosophie zu sein, in der zwischen den beiden Polen "Magd der Theologie" und Dissidententum nicht mehr viel übrig ist.
Lesenswert allemal in unseren heutigen Zeiten:
-"Heidegger in Teheran", Dieter Thomä. NZZ 10.12.05, S.26.
-Bericht über den Iranbesuch von Habermas und seine Eindrücke von der dortigen Philosophie (aus der FAZ vom 13.06.02).
Philosophistik & Misosophie am 20.10.2005, 20:37 Uhr:
Ähnliche Suchbegriffe:
Erneute Suchanfrage oder zum Stichwortverzeichnis.
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16.02.2005, 15:34 Uhr:
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