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Monatsbuch

September 2012

Links der Woche am 01.09.2012, 14:18 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 35/12

Poststrukturalismus wörtlich und praktisch verstanden

Im kommenden Lichtwolf (Abo?) ist u.a. vom Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus u.a. ein faszinierender Text darüber enthalten, wie man mit Deleuze, Guattari und einer handvoll Kunst zum Tier wird. Das IPuP wies nun auf einen Bericht beim Onlinemagazin MUTE hin, in dem es darum geht, wie der Poststrukturalismus die Häuserkampftaktik der israelischen Armee beeinflusst.

Adorno für Butler

Am 12. September soll Judith Butler den Adorno-Preis der Stadt Frankfurt erhalten. Dagegen protestieren jüdische Verbände im In- und Ausland, die in Butler eine Hamas-Apologetin und Israelhasserin sehen. Frankfurt hat inzwischen erklärt, Butler den Preis dennoch verleihen zu wollen. Die angegriffene Philosophin selbst antwortet in der ZEIT auf internationale Antisemitismusvorwürfe und verteidigt ihre Israelkritik in der FR gegen die Vorwürfe des Zentralrats der Juden.

Angst und Ertragen

Apropos: Martha C. Nussbaum kritisiert Judith Butler seit Jahren für ihren wortreichen Quietismus in Sachen Feminismus; die NZZ stellt nun ihre Kampfschrift gegen die aus Furcht gespeiste europäische Intoleranz gegenüber religiösen Minderheiten vor, die sich u.a. in Verschleierungs- und Beschneidungsverboten zeigt. (28.08.12)

Klassisches Feuilleton

Vor zwei Wochen ging es um das Feuilleton an sich. Martin Meyer geht der inzwischen wieder abgeflauten Debatte um die Rubrik mit einem Text nach, der feuilletonistischer kaum sein könnte. Habermassche neue Unübersichtlichkeit, Lübbesches Musealisierung der Gegenwart, postmoderne Langeweile -- und mittendrin das Feuilleton als Leuchtturm des Zeitgeistes. (31.08.12)

Das Weitere und Engere:

Im Begleitschreiben setzt Leopold Federmair seine Überlegungen zu den Umwertern Nietzsche und Genet (siehe letzte Woche) fort. +++ Morgen im nicht jugendfreien Spätprogramm startet Richard David Precht seine Philosophie-Talkshow mit der guten Frage, ob lernen dumm macht.


Links der Woche am 08.09.2012, 14:23 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 36/12

Das Humanoide als Ende jeder Evolution?

Als Prolegomenon zum in zwei Wochen erscheinenden Lichtwolf mit dem Titelthema "Jenseits des Menschen" empfohlen: Ulf von Rauchhaupt schreibt in der FAZ eine kleine Geschichte des Anthropomorphismus von Aliens, die für Kulturhistoriker und Evolutionstheoretiker weder nach Star Wars noch nach kleine grüne Blobs aussehen sollten. (03.09.12)

Weiter Streit um Butler

Nun bekommt Judith Butler dieser Tage doch den Adorno-Preis, trotz aller Proteste; Ulrike Baureithel hat im Freitag ein kleines Portrait von Butler als Philosophin gezeichnet. Stephan J. Kramer vom Zentralrat der Juden erklärt in der FR, warum die Israelkritikerin den Preis nicht verdient und Micha Brumlik beleuchtet die Motive der Angriffe auf Butler.

Spezialisten statt Intellektuelle

Lange wurde das Aussterben des Intellektuellen nicht mehr beklagt. Hans-Ulrich Gumbrecht zeichnet seine Entwicklung aus dem französischen "philosophe" der Aufklärung zum Engagierten des 20. Jahrhunderts nach, dessen große Erzählung in Zeiten der allgemeinen Ausdifferenzierung nicht mehr nachgefragt wird. (07.09.12)

Unn sünst?

In der NZZ wird Manfred Kochs Ehrenrettung der Faulheit besprochen (im kommenden Lichtwolf übrigens auch; Abo?). +++ Gleichfalls in der NZZ werden Sloterdijks Notizbücher besprochen - von Ludger Lütkehaus, dessen neues Buch auch im kommenden Lichtwolf besprochen wird! (Abo?!) +++ Im Freitag wird das nicht mehr ganz taufrische Buch besprochen, mit dem Alain Badiou die Liebe gegen den Kapitalismus verteidigt. +++ Teil III von Leopold Federmairs Essay über Nietzsche und Genet ist im Begleitschreiben erschienen. +++ Bin ich ein Asi, wenn ich gerne Asi-TV gucke? Dr. Dr. Rainer Erlinger meint mit Kant: ja.



Links der Woche am 15.09.2012, 14:41 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 37/12

Nach Hegel kommt Google

Nach der Postmoderne, so die auch nicht mehr ganz so frische These von Boris Groys in der ZEIT, kommt das Netzwerk als Erklärung der kreativen Klasse dafür, vom plebejischen Massenmenschen nicht mehr verstanden zu werden. Der Kalte Krieg hielt den Historizismus noch eine Weile am Leben, jetzt ist ewige Google-Gegenwart und jeder ist globaler content provider. (09.09.12)

Was fürs Selbstbewusstsein...

Der blinde Hund weist auf einen Artikel des britischen Philosophen Stephen Law hin, der unter der Überschrift, warum man Philosophie studieren sollte, den Absolventen dieses schönen Fachs die Inkompetenzbewältigungskompetenz fürs 21. Jahrhundert attestiert. (10.09.12)

IPuP online

Lange hat es gedauert, doch nun endlich hat sich das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus ein Grundstück auf Wordpress besorgt. Endlich können Sie IPuP-Forschungsergebnisse nicht mehr bloß im Lichtwolf und auf Facebook verfolgen!

Was Solides

Jürgen Kaube von der FAZ ist überhaupt nicht amused von dem Ton, in dem eine Studie der Vodafone-Stiftung beklagt, dass immer mehr Abiturienten - vor allem aus den sog. "bildungsfernen Schichten" - statt eines Studiums lieber eine Lehre anstreben. (14.09.12)

Truthishness

Quantenphysiker Josef Honerkamp hat es ein wenig mit den Philosophen. In seinem jüngsten Scilog-Eintrag wundert er, wie nicht nur der Rationalismus auf der heimlichen Annahme fußt, Wahrheit werde sich auf intuitive Weise zeigen. Unter "Evidenz" versteht man in der Physik was anderes und auch Wahnvorstellungen können mit beeindruckenden Argumentationsgirlanden verziert sein. (15.09.12)

Auch das noch:

Judith Butler hat ihn trotz aller Proteste bekommen, den Adorno-Preis, und die taz hat noch ein ein paar Meinungen dazu.


Intime Interna am 19.09.2012, 14:48 Uhr

Zürich - Freiburg - Köln

Am 3. Oktober ist Tag der deutschen Einheit - für den Lichtwolf bester Anlass, ins Ausland zu gehen und bei den Eidgenossen mit einer Lesung aus zehn Jahrgängen Lichtwolf Wiedergutmachung für diese Sache mit den Steuer-CDs zu leisten!

Best of: 10 Jahre LichtwolfAb kommender Woche erhältlich: 1 kg Lichtwolf vom Allerbesten aus der ersten Dekade; Anfang Oktober Lesungen daraus in Zürich, Freiburg und Köln.

Nach dem Auftakt in Zürich geht die Lesetour nordwärts weiter: am 4.10. in Lichtwolfs Bethlehem Freiburg, am 5.10. in Köln.

Wenn Richard David Precht Ihnen zu harmlos ist, Peter Sloterdijk zu sehr schnauft und Ihnen von akademischer Philosophie die Füße einschlafen, dann ist das was für Sie: zehn Jahre trotz Philosophie an einem Abend - und Sie müssen nicht einmal selbst ein Buch in die Hand nehmen.

Denn parallel zur Herbstausgabe (Titelthema: Jenseits des Menschen; schon abonniert?) erscheint kommende Woche der überfällige und überschwere (1 kg!) Sammelband mit den schönsten Kleinoden und kleinsten Übel aus zehn Jahrgängen Lichtwolf. Damit wird auch seine Entwicklung nachgezeichnet - vom zusammengetackerten Thesenstapel im APO-Layout zum philostudentischen Kampfblatt Freiburgs, das als letzte deutschsprachige Zeitschrift noch mit Schreibmaschine gemacht wurde, bis zur Etablierung als einziges Untergrund-Magazin für Philosophie mit Biss.

Aus Anlass ihres zehnten Geburtstags reist die „Zeitschrift trotz Philosophie“ mit dem Besten aus ihrer ersten Dekade durch Europa und veranstaltet Leseabende mit der Extraportion Philosophie – so wertvoll wie ein kleines Steak. Neben dem Philosophie-Entrepreneur und Lichtwolf-Herausgeber Timotheus Schneidegger treten auf:

Der Philosophie-Punk Bdolf von der Band FleischLEGO sowie der Großessayist Michael Helming, die erste Bibliothek in Menschengestalt:

03.10. Zürich (CH), Rote Fabrik

04.10. Freiburg (D), Räng Teng Teng

Die rheinische Edelfeder Marc Hieronimus:

05.10. Köln (D), Café Duddel

Los geht es stets um 20 Uhr, der Eintritt ist erschwinglich außer in Köln, da ist er frei, und nicht nur können Sie vor Ort Lichtwolf-Hefte sowie den Jubiläumsband kaufen, sondern sogar gewinnen!


Links der Woche am 22.09.2012, 14:46 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 38/12

Nach Columbus

Deutsche Uni-Leitungen gucken sich gerne was von ihren US-Kollegen ab und werden dafür mit Elite-Zuschüssen belohnt. Drum könnte die in der NZZ stehende Klage des Schriftstellers Gregor Hens über die Erosion akademischer Werte in den USA auch hierzulande relevant sein. (17.09.12)

Emo-Wochen bei der ZEIT

Die Philosophie, die ZEIT und die Wissenschaften haben die Gefühle für sich wiederentdeckt. Martin Hartmann plädiert denn auch in der ZEIT für Philosophie mit Gefühl und liefert denn auch eine Liste philosophiegeschichtlicher Exempel. Im Gespräch mit der Historikerin Ute Frevert und der Soziologin Eva Illouz geht es um die verdrängte Allgegenwart des Emotionalen in Ratio und Gesellschaft. Wer ganz starke Nerven hat, liest auch noch das Gespräch, das Moritz von Uslar beim Spaziergang mit Wilhelm Schmid, Experte für Häppiness, geführt hat.

Blasphemie ohne Gott

Die Sommerdebatte des Jahres folgte Martin Mosebachs Forderung, Gotteslästerung stärker unter Strafe zu stellen. Derzeit turnt die lautstarke Minderheit der Muslime vor, wie schwer es solche Gedankenwelten haben, im 21. Jahrhundert ein überschaubares Herzinfarktrisiko zu bewahren. Der Theologe Friedrich Wilhelm Graf zeichnet in der NZZ die (lange) Geschichte des Blasphemie-Diskurses in Europa nach. In der ZEIT schreibt Michael Schmidt-Salomon im Namen der Aufklärung all jenen was ins Stammbuch, die bei aller bekundeten Freiheitsliebe dann doch mit Staatsgewalt für Rücksicht auf religiös motivierte Erpressung und metaphysische Grandeur sorgen wollen. Wenn Ihnen all das bekannt vorkommt, waren Sie auch beim letzten Harmageddon zwischen Freiheitshelden und Gottesschützern dabei bzw. kennen Neanders Text zur Papst-Satire von 2006. Leo Fischer von der Titanic erklärt in der taz, warum sein Magazin zur (von Journalisten und Außenamt so genannten) Propheten- auch noch Majestätsbeleidigung hinzufügt.

Das Weitere

Uwe Justus Wenzel stellt in der NZZ die deutsche Übersetzung der Aufsätze Cora Diamonds, die u.a. die Tierrechtsethiker kritisieren. (Apropos: im kommenden Lichtwolf schreibt der blinde Hund über Peter Singer). +++ Die Berliner Zeitung dokumentiert Judith Butlers Dankesrede über das richtige Leben im falschen. +++ Schönes Deutsch: Im Guardian kontempliert Mark Rice-Oxley über den Hang des Deutschen zu prosaischen Wortungetümen.


Intime Interna am 24.09.2012, 12:56 Uhr

Ach, es dauert uns so!

Abonnentinnen werden es schon ahnen: Auch die Herbstausgabe braucht ein paar Tage länger, bis sie endlich die Briefkästen Europas erreicht.

Lichtwolf-PosterDas Wendeposter mit der ersten Dekade Lichtwolf und der Geschichte der Philosophie - (erstmal) nur für Abonnenten.

Das tut uns sehr leid und liegt u.a. darin begründet, dass die Nr. 39 das ziemlich schwere Jubiläumsbuch mit dem Besten aus den Jahrgängen 2002 bis 2012 im Gepäck hat. Nein danke, Sie können nicht tragen helfen.

Aber wie schon im Fall der Sommerausgabe zum Thema Autobiographie lohnt sich auch im Herbst das Warten auf den Lichtwolf. Der kommt - als Wiedergutmachung - überdies mit einem schicken DIN-A3-Poster zu allen Abonnenten nach Hause: Auf einer Seite das Cover des Jubiläumsbuchs zur ersten Dekade Lichtwolf, auf der anderen Seite die vollständige Geschichte der Philosophie in vier Bildern (aus Lichtwolf Nr. 35).

Wenn Sie schon ein Abo haben, nutzen Sie die kommenden Tage bitte, um eine exponierte Stelle an der Wand freizumachen; wenn Sie noch keines haben, ordern Sie flink, um gleichfalls noch ein Poster gratis abzustauben!





Intime Interna am 27.09.2012, 13:02 Uhr

Jede Menge Lichtwolf ist da!

Die volle Dröhnung Lichtwolf zur nachdenklichen Jahreszeit:

Lichtwolf Nr. 39Die Herbstausgabe zum Thema Jenseits des Menschen ist da!

Die Herbstausgabe zum Thema "Jenseits des Menschen" ist ab sofort als Paperback mit 92 Seiten DIN A4 erhältlich: Heterotopien, anthropofugales Denken und anthropophage Spezies, Tier-werden, denkende Dinge, Un-, Über- und Untermenschen, alles drin! Abonnenten sollten den strammen Herbstwolf spätestens morgen im Briefkasten haben, der Rest der Menschheit bestellt sich das Ding im Einkaufszentrum für schöde 7,80 Euro.

Wenn Sie erstmal unverbindlich reingucken möchten: Im LichtwolfReader können Sie die ersten 13 Seiten durchblättern oder diese hier als PDF-Datei herunterladen. Online verfügbar sind die Einleitung ins Titelthema, "Auf sieben Krücken musst du stehen" von Marc Hieronimus sowie Bdolfs "Propädeutikum und Prolegomena zum Thema". Die E-Book-Fassung folgt in den nächsten Tagen.

Zehn Jahre LichtwolfDer Prachtband mit dem Besten aus zehn Jahrgängen "Zeitschrift trotz Philosophie" beschließt im Herbst 2012 die erste Dekade.

Kein E-Book wird es - wegen der unzähligen Faksimiles und Illustrationen sowie des schieren Umfangs - vom Jubiläumsband geben, mit dem der Lichtwolf einen Rückblick auf und eine Auslese aus seinen Jahrgängen 2002 bis 2012 unternimmt. Der kiloschwere Wälzer hat 364 Seiten mit den schönsten Kleinoden und kleinsten Übeln aus der ersten Dekade "Zeitschrift trotz Philosophie" und ist gleichfalls ab sofort hier im Einkaufszentrum erhältlich. Zehn Jahre Lichtwolf kosten bloß etwas mehr als ein Jahres-Abo.

Sollten Sie noch einen Schimmel- oder sonstwas-Fleck an der Wand abzudecken haben, empfehlen wir statt Tapeten das schicke Lichtwolf-Poster in DIN-A3-Größe. Es zeigt vorne bzw. hinten die erste Dekade des Lichtwolf und hinten bzw. vorne die Geschichte der Philosophie in vier Bildern.

"Das soll ich alles kaufen und womöglich auch noch lesen?!", werden Sie jetzt entsetzt fragen - aber denken Sie dran: Bald ist Weihnachten und der (wirklich schwere und kantige) Prachtband "Die erste Dekade" eignet sich hervorragend als gefährlicher Gegenstand, um Zudringlichkeiten am Fest der Liebe nachhaltig abzuwehren!


Links der Woche am 29.09.2012, 14:32 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 39/12

Die, wo es um Ficken geht

Hans-Martin Schönherr-Mann guckt für den Büchermarkt im Deutschlandfunk, welche Philosophie- und Psychologie-Magazine es gibt, und stellt eigentlich alle wichtigen vor - abgesehen natürlich von Der blaue Reiter, Juventas, Merkur, Widerspruch und dieser einen komischen Postille, die früher mit Schreibmaschine getippt worden ist und immer so viele Schimpfworte enthält. (24.09.12)

Schlaue Tiere reden über Tiere

In der NZZ berichtet Andrea Roedig vom 16. Philosophicum Lech, wo es um Tiere ging - im Speziellen um Montaignes Katze und den Hund Argos - und was sie vom Menschen unterscheidet. Abgesehen davon, keine Tagungen abzuhalten und den Bericht darüber mit einem herzallerliebsten Menschenphoto zu eröffnen. (26.09.12) (Ums Tier-werden und um Tierrechte geht es übrigens auch im aktuellen Lichtwolf "Jenseits des Menschen".)

Dem Gender-Yeti auf der Spur

Ist geschlechtsspezifische Diskriminierung in den Wissenschaften so was wie ein "Gender-Yeti", also bloßes Hörensagen, fragt sich die Physikerin Sibylle Anderl im Planckton-Blog bei der FAZ. Eine Yale-Studie hat auf ebenso simple wie eindrückliche Weise gezeigt, dass Frauen (wohl nicht nur in den Naturwissenschaften) selbst von Frauen weniger Karrierekompetenz unterstellt wird. (26.09.12)

Was wirklich zählt

Wider den relativistischen Schlendrian lässt die FAZ sieben Bürger aus Feuilletown antreten, die unter "Widerstand" und roter Faust schreiben, was ihnen wichtig ist: Hausmeister, Empirismus, Beständigkeit, Zynismus, Stille, Aufklärung und Zeitungslektüre. Vom aktuellen Armutsbericht kein Wort. (26.09.12)

Unser Freund Hegel

Stefan Dornuf reiht in der NZZ Slavoj Žižeks neues Hegel-Buch zwischen den großen Hegel-Deutungen von Kojève und Ritter ein. Žižek verteidigt Hegel darin sowohl gegen seine Vereinnahmung durch den Diamat als auch seine Verdammung durch den Strukturalismus, um ihn als besten Denker für das 21. Jahrhundert zu retten. (27.09.12)

Noch mehr zu lesen...

... gibt es seit dieser Woche dank des lichtwölfischen Doppelschlags: die Herbstausgabe und das Best-of der ersten zehn Jahre sind erhältlich. Daraus wird kommende Woche fleißig vorgetragen, und zwar bei den Lesungen in Zürich, Freiburg und Köln. Das könnte besser sein als Precht und Sloterdijk beim Schlammcatchen!




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Lichtwolf Nr. 28 - erstmals mit farbigem Umschlag, innendrin ziemlich knallig (s/w)! Gleich bestellen oder abonnieren, sonst kracht es!



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Die aktuelle Ausgabe:

Lichtwolf 1/2014 (Nr. 45), März 2014

Titelthema: Spielchen

Der homo ludens und das Spiel des Lebens, Kriegs- und Sprachspiele, Räuber und Gendarm, außerdem: Fun, Katzen, kontrafaktische Nazi-Romane und Svatopluk Turek. 96 illustrierte Seiten im DIN A4 Paperback, ISBN 9783941921375

Auszüge aus der Nr. 45 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

Auch als E-Book erhältlich:
Kindle-Ausgabe Kindle-Ausgabe, 3,99 EUR
epub-Format E-Book im .epub-Format, 3,99 EUR
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Das nächste Heft erscheint am 20. Juni 2014 mit dem Titelthema Perverse. »» Abonnieren


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