Einige Funktionen dieser Website setzen die Speicherung von Cookies auf Ihrem Rechner voraus. Darüber hinaus verwenden wir Cookies von Google, um Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Mehr erfahren Sie in den Datenschutzbestimmungen des catware.net Verlags.

Ok, einverstanden!

lichtwolf.de / ...

Die Zeitschrift trotz Philosophie

Die subversive Kraft des Denkens gegen die akademischen und literarischen Blabla-Betriebe rehabilitieren – das ist Aufgabe des Lichtwolf. Im Widerstand gegen die Verzweckung des Daseins stand er von Anfang an im lichten Abseits.
Der Lichtwolf wurde im Sommer 2002 aus Übermut und Langeweile im Umfeld der Fachschaft Philosophie der Uni Freiburg gegründet. Der Studentengag wuchs sich im Laufe der Jahre grund- ...

Über den Lichtwolf

Die aktuelle Ausgabe

Lichtwolf Nr. 54 (2/2016)

Juni 2016

Titelthema: Ekstase

Für nur 8,50 EUR (inkl. Porto) bestellen:

Exemplar(e)

Lichtwolf Nr. 54 (2/2016) ist auch als DRM-freies E-Book zum Preis von nur 3,99 EUR erhältlich:

Räusche und Orgasmen, Außersichsein, Enthusiasmus und Transzendenz sind die großen Themen der aktuellen Ausgabe. Ekstase kann man kriegen durch Deprivationen wie Isolation, Fasten, Meditation und Nahtoderlebnisse oder – andere Stoßrichtung durch die Realitätsmembran – durch Überstimulation mit Musik, Tanz, Gesang, Hyperventilation, Sex, Rauschmittel und alles andere, was Körper und Geist in Wallung versetzt. In Ekstase kann man auch unfreiwillig geraten, etwa im orgiastischen Rahmen einer Massenhysterie – wie es schon von den Auftritten des Dionysos berichtet wird. Panik und Ekstase sind verwandt.
Ekstase heißt außer sich geraten: Aus dem normalen ...

zur aktuellen Ausgabe

Das Neueste aus Ontenhausen:

Links der Woche am 27.08.2016, 14:14 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 35/16

Paradigmenwechsel oder Hype?

Markus C. Schulte von Drach erklärt in der SZ mal ausführlich, was es mit Epigenetik auf sich hat, also der Theorie, dass Erfahrungen sich in den Genen niederschlagen und weitergegeben werden. Diese Wiederkehr des von Darwin widerlegten Lamarckismus aus dem 19. Jahrhundert birgt faszinierende Forschungsergebnisse, ruft aber auch Skepsis hervor. (22.08.16)

Scheitern ist out

„Der gescheiterte Künstler hat seinen Glamour verloren“, schreibt Annette Weisser in der ZEIT und erinnert sich an das West-Berlin der 1980er Jahre sowie an Chris Kraus’ Roman „I Love Dick“: Die damals und dort praktizierte Verweigerung und das existenzielle Scheitern sind für die im Neoliberalismus Aufgewachsenen keine Option mehr. (24.08.16)

Gutes tun mit Hand und Fuß

Im Uni-Blog der FAZ portraitiert Henrike Wiemker zwei Anhänger des „effektiven Altruismus“, die beim Weltverbessern möglichst rational vorgehen wollen. Beide haben unter dem Gesichtspunkt ihre Karrierewege verändert, um z.B. als Besserverdiener mit Spenden einen größeren Beitrag zum Menschheitswohl zu leisten als es einem HNO-Arzt möglich wäre. (26.08.16)

Zwischen Hetze und Verwertung

Mit dem Rechtspopulismus breitet sich die Irrationalität in der Politik aus. Heike Schmoll schreibt in der FAZ über die EU-Forschungspolitik, die „real solutions“ für „real problems“ erwartet, sprich diejenigen Geistes- und Sozialwissenschaften marginalisiert, die weniger der Wirtschaft als den Ideen von Pluralismus und Toleranz dienen. (26.08.16)

Unverzagt an die große Aufgabe

Der Politologe Herfried Münkler hat mit seiner Frau Marina ein Buch geschrieben und beide werden deswegen von gleich drei FAZ-Redakteuren interviewt. Denn ihre Sozialutopie über die neuen Deutschen ist eine Absage an Identität und Leitkultur, ein Plädoyer für moralische Politik und richtet sich besonders an diejenigen, die Merkels „Wir schaffen das“ in der Flüchtlingspolitik mit Skepsis betrachten. (26.08.16)

Lektüre, die bleibt

Der Schriftsteller Rolf Dobelli empfiehlt in der NZZ eine neue Lesekultur: „Weniger lesen, dafür doppelt.“ Denn auch Dobelli hat wie so viele mehr Bücher, als er lesen kann, und konnte sich an die gelesenen kaum erinnern, bis er diese eher nutzenorientierte Form der Lektüre wählte. (27.08.16)

Die Maschine rettet Rotkäppchen

Christoph Drösser will wissen, ob Algorithmen Texte schreiben können, und hat mit einem Algorithmus einen Text darüber für ZEIT Wissen geschrieben. Darin erklärt er an einigen konkreten Beispielen, wie maschinelles Lernen funktioniert - mit neuronalen Netzen ähnlich wie im menschlichen Gehirn. (27.08.16)

Et cetera:

Markus Christen macht sich in der Huffington Post Gedanken darüber, wie Digitalisierung, Big Data und Künstliche Intelligenz das Kerngeschäft der Philosophie, philosophische Texte zu produzieren, verändern werden. +++ Der Freitag empfiehlt die Hörspielfassung von Victor Klemperers Analyse der Sprache des Nationalsozialismus. +++ Der Freitag-Leser Peter Nowak empfiehlt wiederum das Buch, in dem der Wiener Soziologe Alfred E. Noll nachweist, dass Heidegger lange vor der NSDAP-Mitgliedschaft ein Nazi war und es danach blieb. +++ Zwei Öko-Filme: Georg Seeßlen bespricht bei Glanz & Elend den angenehm ambivalenten Aussteigerfilm „Captain Fantastic“, Martin Schwickert weist in der ZEIT auf den modernen Märchenfilm „El Olivo“ hin, in dem es nur vordergründig um einen Olivenbaum geht.


Links der Woche am 20.08.2016, 14:27 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 34/16

Lokalpatriotismus in der Globalisierung

In seinem Essay im Standard hebt Tobias Moorstedt mit der guten Frage an, was Hipster und Donald Trump gemeinsam hätten. Die Lösung: Während die I<3NY-Kampagne in den 70ern einen Moloch rettete, sind heutige Liebesbekenntnisse zum eigene Kiez repressiver Eskapismus ins Bornierte. (13.08.16)

Hochschulfinanzierung über Trinkgelder

Für ZEIT Campus portraitiert Miriam Gebhardt den Philosophen Günter Fröhlich, der als unbezahlter Privatdozent an der Uni Regensburg arbeitet, sich das mit einem Kellnerjob finanzieren muss und eine Popularklage gegen die systematische Ausbeutung der Habilitierten angestrengt hat. (18.08.16)

Vorm Arzt sind alle ungleich

In der Medizin gibt es keine Gender-Debatte bzw. ganz besonders: So berichtet Miray Caliskan in der FAZ von allerhand Studien der „Gendermedizin“, die zeigen, wie wichtig es ist, geschlechtsspezifische Faktoren wie Sexualhormone und Lebensstil in Diagnostik und Behandlung zu berücksichtigen. (19.08.16)

Der Islam kann so bunt sein

Der Schriftsteller Ilija Trojanow spricht sich in der FAZ dafür aus, die Sufi-Tradition der islamischen Mystik zu unterstützen, deren friedfertige, humorvolle, eigenwillige, undogmatische Vielfalt sie zum Hauptfeind von Islamisten, aber auch zum ungerechten Ziel westlicher Skepsis macht. (19.08.16)

Die gute, alte Zeit

Vor einigen Wochen ist Bommi Baumann gestorben, dem sein langjähriger Bekannter Günter Langer, weiland Redakteur von Agit-883, bei Telepolis einen ausführlichen Nachruf widmet, der die berühmten Episoden der Hasch-Rebellen, Kommunarden, SDSler und Verfassungsschützer nach 1968 aus seiner Perspektive behandelt. (19.08.16)

Außerdemos von Sonstnochos:

Jackie Thomae wundert sich in der ZEIT, dass plötzlich alle als Kind ein Nerd gewesen sein wollen. +++ Bei Glanz & Elend wird Peter Trawnys „Technik.Kapital.Medium“ besprochen. +++ Beim Freitag entdeckt Matthias Dell in den beiden Doku-Filmen „Krieg und Spiele“ (über Drohnenkrieg) und „Comrade, Where Are You Today?“ (über die linke Internationale) das gemeinsame Thema der Entpolitisierung der Welt. +++ Die FR empfiehlt des hugenottischen Philosophen Pierre Bayle Schrift über das Verhältnis von Vernunft und Toleranz gegenüber Andersgläubigen.


Links der Woche am 13.08.2016, 14:23 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 33/16

Es ist fünf vor zwölf

Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, schreibt in der SZ einen Essay als Warnruf: Nicht nur im europäischen Südosten ist die Demokratie gefährdet, sondern auch hierzulande. Terrorismus und Fremdenhass einerseits, konkurrierende Extremismen andererseits nehmen die politische Kultur der Menschenrechte in die Zange.

Die Linken und die Religion

Linkssein heißt mindestens religionsskpetisch zu sein, schreibt Michael Jäger im Freitag. Linke sind hin und hergerissen zwischen Solidarität mit Flüchtlingen und einer Reserviertheit gegenüber dem Islam. Jäger blickt dazu in die linke Ideengeschichte seit Marx zurück, die stets eine des Streits um das Verhältnis zur Religion im Kapitalismus und zum Kapitalismus als Religion war. (10.08.16)

Auch eine Art von Antidiskriminierung...

WASP-Männchen haben es nicht leicht unter dem Diktat der politischen Korrektheit, wie René Scheu in der NZZ schreibt. Ein bunter Strauß an Diskriminierungs-Vorwurf werde inflationär gebraucht, obwohl die Gesellschaft egalitär wie nie sei. Grund sei der ubiquitäre Narzissmus infantil-staatsgläubiger Egos, die sich andauernd verletzt fühlen. (12.08.16)

Trash wählt Trump?

Hans Ulrich Gumbrecht fragt von seinem FAZ-Blog aus nach dem revolutionären Potential, das im Trump-wählenden White Trash stecken mag. Dazu schaut er zunächst mal bei Marx, Bakunin und Fanon nach dem Lumpenproletariat. Mit einer ähnlichen Fragestellung, aber klügeren Ergebnissen hat Nils Markwardt für den Freitag neue Bücher von Didier Eribon und Daniele Giglioli gelesen, die der Linken einiges ins Stammbuch schreiben, um sich nicht vom Rechtspopulismus abhängen zu lassen.

Unn sünst?

Die ZEIT ist ganz fasziniert von dem Buch, in dem Roberto Calasso den abendländischen Menschen mit Fremdheit, Transzendenz und Metaphysik der vedischen Mythen konfrontiert. +++ Vor 25 Jahren ging die erste Website online - die taz gratuliert dem WWW zur Quarterlifecrisis. +++ In der NZZ zeigt sich Alain Claude Sulzer skeptisch, ob Intellektuelle immer die klügeren Kommentatoren sind, und lehnt darum deren Pflicht, sich einzumischen, ab.


Links der Woche am 06.08.2016, 14:23 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 32/16

Noumenauten und ihr Zeug

Peter Sjöstedt hat bei den Psychedelik-Fachleuten von HighExistence.com sorgfältige Konsumportraits von 13 Philosophen zusammengestellt, die immer oder hauptsächlich auf Droge waren: Von Platons Mutterkorntrips über William James, der erst auf Lachgas Hegel zu verstehen glaubte, bis zu Sartres Meskalin-Experimenten.

Alles ist eitel

„Geht es mit der westlichen Kultur zu Ende?“, fragt Wolfgang Müller-Funk im Standard, wo er sich mit dem Dekadenznarrativ von Giambattista Vico bis Michel Houellebecq befasst und feststellt: Der allgemeine Niedergang wurde schon immer diagnostiziert und heutzutage natürlich ganz besonders leidenschaftlich. (31.07.16)

Rendezvous der Littérature engagée

In der FR fragt sich Christina Lenz angesichts einiger literarischer Neuerscheinungen mit politischer Botschaft, ob der engagierte Intellektuelle in die Öffentlichkeit zurückgekehrt ist: Matthias Jügler hat 25 Texte jüngerer Autorinnen und Autoren zur Frage zusammengetragen, „wie wir leben wollen“, und eine Schriftstellerkonferenz nimmt sich das Motto „Grenzen nieder schreiben“ vor. (02.08.16)

Die nicht ganz entzauberte Welt

Karl-Heinz Ott rekapituliert in der NZZ die Diagnostik vom Ende der Erzählungen, die vor hundert Jahren von Freud, Weber, Benjamin & Co. vorgenommen wurde, um sogleich mit allerhand anderen Philosophen an die auch in der kapitalistischen Postmoderne noch aktive Kraft von Mythen (Marxismus und Islam) zu erinnern. (05.08.16)

Wer jung bleibt, altert und stirbt nicht

Andrea Köhler unterhält sich für die NZZ mit dem Kulturwissenschafter Robert Harrison über Jugendwahn und die Infantilisierung der Gesellschaft. Beide scheinen ein Effekt der länger werdenden Lebenserwartung zu sein - und Internet und Smartphones haben auch was damit zu tun. (05.08.16)

Bücher zur rechten Zeit

Die FAZ bespricht Bettina Stangneths an Kant und Arendt geschulte Analyse „Böses Denken“. Das Buch kommt in Zeiten von Terror und Gewalt gerade recht, weshalb sich Michael Girke für den Freitag von Stangneth München und Menschenverachtung erklären lässt. Ebenfalls zur rechten Zeit - diesmal mit Blick auf den Vormarsch des Rechtspopulismus - ist Hannah Arendts „Apologie der Pluralität“ auf Deutsch wiederaufgelegt worden und wird von der ZEIT vorgestellt.


Eine Übersicht aller Themen und Beiträge finden Sie im Monatsbuch.


Lektüreempfehlungen

Neueste Beiträge:

Weitere Beiträge:


Weitere Empfehlungen



Reklame

Autobiographie

Lichtwolf Nr. 38 vom Sommer 2012 zum Thema "Autobiographie", 104 Seiten DIN A4 für nur 7,80 Euro - oder für 3,99 Euro als E-Book für Kindle oder im epub-Format.




Im Einkaufszentrum »

Die aktuelle Ausgabe:

Lichtwolf Nr. 54 (2/2016), Juni 2016

Titelthema: Ekstase

vorherige Ausgabe

Lichtwolf Nr. 54 (2/2016)

Rausch, Orgasmen, Enthusiasmus und Transzendenz mit Nietzsche, al-Arabi, Christen, Heidegger, Alkohol sowie Ekel, Fröschen und Wittgenstein im Krieg.


Das nächste Heft erscheint am 20. September 2016 mit dem Titelthema Nasen & Füße. »» Abonnieren


Reklame


Laudatomat

Kennen Sie das? Sie müssen plötzlich eine Preisrede halten - doch woher nehmen? Der Laudatomat hilft und liefert Laudationes auf Knopfdruck!



Monatsbuch

Zeichenkette Stichwort

« August 2016
So Mo Di Mi Do Fr Sa
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031

Stichwortverzeichnis


Archiv


catware.net Verlag

David Hume: Von der Regel des Geschmacks

David Humes Essay über die Ästhetik „Von der Regel des Geschmacks“, von Martin Köhler neu übersetzt: Als Taschenbuch beim catware.net Verlag oder hier im Einkaufszentrum für nur 6,80 € - sowie als E-Book für Kindle oder im epub-Format für bloß 2,99 €.


Georg Frost: Hartes Land

Der Auftakt zu Georg Frosts Thriller-Reihe über Drogen, Spionage, Korruption und das neue Große Spiel der Mächte am Hindukusch: „Hartes Land“ ist erhältlich als Taschenbuch (9,80 €) oder als E-Book (4,99 €) für Amazon Kindle sowie im epub-Format direkt beim catware.net Verlag und über den E-Buchhandel.

E-Book-Reihen

Exklusiv und elektrisch für 99 Cent.

Lange Essays aus der Reihe Lichtwolf Short Circuits:

Michael Helming: Böhmische Meditationen

Unterwegs mit Schopenhauer, Mauthner und Kraus über die Schlachtfelder von Königgrätz. E-Book für Amazon Kindle oder im epub-Format.


Kurzgeschichten aus der Reihe Le Chat sans Papier:

Michael Helming: Harnisch

Gibt es offene und ehrliche Worte, mit denen das heutige Individuum die Beziehungslosigkeit und Fremde sich selbst gegenüber artikulieren könnte? E-Book für Amazon Kindle oder im epub-Format.



www.lichtwolf.de