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Links der Woche am 01.08.2015, 14:28 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 31/15

Cyborg for President!

Freitag-Community-Mitglied Jan Rebuschat unterhält sich mit Zoltan Istvan, der dem Transhumanismus - der technischen Überwindung von Arbeit, Alter und Tod - mit einer Kandidatur für die US-Präsidenschaftswahlen 2016 zum diskursiven Durchbruch verhelfen möchte. (25.07.15)

Beunruhigende Unruhe in allem

Die nomadische Unruhe steckt uns seit biblischen Tagen in den Knochen, schreibt Christian Thomas in der FR nach der Lektüre von Ralf Konersmanns Studie über „Die Unruhe der Welt“. Der Blumenbergschüler analysiert Mythos und Begriffsgeschichte von Hektik, Elan und Veränderung, anstatt sich ratgeberhaft zu tagesaktuellen Syndromen auszulassen. (31.07.2015)

Neue Bücher:

Die FR bespricht auch zwei Bücher über den Glauben an das Geld, seine wechselvolle Geschichte und die Hoffnung, die in der Poesie liegt. +++ Die FAZ stellt die Untersuchung von Nikolai Wehrs vor, wie sich anno 1968ff. Professoren gegen die Studentenbewegung verbündeten. +++ Bei Glanz & Elend bespricht Peter V. Brinkemper Wilhelm Schmids Ratgeberphilosophie, die sich nach dem Schnelldreher zur Gelassenheit nun dem Sexfrust widmet. +++ Für ein Springerblatt überraschend wohlwollend rezensiert die WELT Paul-Philipp Hanskes und Benedikt Sarreiters neues Buch, das zu einer entspannteren Drogenpolitik aufruft.


Intime Interna am 29.07.2015, 11:03 Uhr

lichtwolf.de nun auch für Smartphones

Nur mal kurz: Der Kollege und metteur en pages Georg Frost hat das Geheimnis des „responsive CSS designs“ entdeckt und gleich mal angewandt. Entsprechend passt sich die Optik von lichtwolf.de nun automatisch an ihren Bildschirm an und kann ganz ohne abweichende URL auf Smartphones, Tablets und 30-Zoll-Plasmabildschirmen gleichermaßen (halbwegs) übersichtlich dargestellt werden. Da nich’ für.


Links der Woche am 25.07.2015, 14:01 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 30/15

Platon im Hirnscanner

In der FAZ erklärt der Biopsychologe Stefan Treue ausführlich, wie unsere Wahrnehmung funktioniert. Mit den entsprechenden biologischen Grundlagen geht es sodann um die Frage, was wir wissen (können), und was evolutionäre Erkenntnistheorie mit ein bisschen Neurowissenschaft darauf antworten. (20.07.15)

Sex? Ja, gerne!

Houellebecq-Leser wissen, dass die 68er den Sex kaputt gemacht haben. Einer dieser (damals wahrscheinlich) langhaarigen Schwerverbrecher ist Arno Widmann von der FR, der sich ebendort mit Faramerz Dabhoiwala über die unterschiedlichen kulturell-historischen Prägungen von Sexualität und Selbstbestimmung unterhält. Nebenan in der FAZ schafft Georg Rüschemeyer den tollen Texteinstieg „Etwas muss dran sein am Sex.“ und geht sodann der (noch eher unklaren) Frage nach, warum fast alle Lebewesen sich das ewige Hin und Her, Rein und Raus, Auf und Ab zur Fortpflanzung antun.

Außerdemchen:

Die NZZ bespricht Slavoj Žižeks neues Buch darüber, was ein Ereignis ist. +++ Hermeneutik des Shitstorms: Im FAZ-Interview erklärt Bernhard Pörksen, was die ständige Eskalation von Wut, Hass und Empörung über unser Wertesystem verrät. +++ Lange gab es kein Manifest mehr für irgendwas, nun haben die Kolleg_innen vom Hohe-Luft-Magazin eines „für eine Philosophie, die uns bewegt“ ans digitale Tor genagelt. Und alle so: yeah! +++ Die unternehmerische Universität ist schon okay, meint der Finanzwissenschaftler Berthold Wigger in der FAZ, sofern man nicht die ungeeigneten Maßstäbe des produzierenden Gewerbes anlegt.


Links der Woche am 18.07.2015, 14:25 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 29/15

Ewiges Leben bis zum Stromausfall

Der Papst des Transhumanismus, Ray Kurzweil, sagt die technische Überwindung unserer Beschränktheiten in den nächsten Jahrzehnten voraus. Carolin Wiedemann beschäftigt sich in der FAZ mit der transhumanistischen Szene, ihren philosophischen Grundlagen sowie den Bedenken und Hoffnungen. (12.07.15)

Universitas in der Nische

Es gibt sie noch, die guten Dinge: Die FAZ portraitiert das Leibniz Kolleg in Tübingen, wo ohne Creditpoints gemeinsam unter einem Dach gelernt und gewohnt wird. Vom Reformeifer blieb das Kolleg bislang verschont, von Finanznöten allerdings nicht. (17.07.15)

Was ist der/die Mensch_in?

Catherine Newmark fragt sich in der ZEIT, was der Feminismus falsch gemacht habe, dass dermaßen geifernd wider den Gender-Fundamentalismus gehetzt wird. Bei Telepolis schildert Selma Mahlknecht anschaulich die Heterokalpyse, die uns allen droht.

Unn sünst?

Anhängsel der Maschine: Anlässlich des neuen Terminator-Films unterhält sich die SZ mit KI-Forscher Rolf Pfeifer darüber, was wir von den Maschinen zu befürchten (oder zu erhoffen) haben. +++ Die NZZ zeigt sich fasziniert von zwei Neuerscheinungen, die mit und gegen Heidegger über Nutzen und Nachteil des ewigen Lebens nachdenken. +++ Die Website The Taste of Cinema versammelt die zehn besten Film, die auf Heideggers „Sein und Zeit“ basieren - darunter manch eine Überraschung. +++ Die WELT lässt mäßig witzig Humboldt, Heidegger, Hegel, Marx und Freud über das Internet diskutieren, d.h. prägnante Stichworte unverbunden und ungenau herunterrattern. +++ Die NZZ erinnert an ihre ersten „Redaktoren“ Peter Philipp Wolf und Franz Xaver Bronner, die vor fast einem Vierteljahrtausend Zürich mit aufklärerischem Witz aufmischten.


Links der Woche am 11.07.2015, 14:30 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 28/15

Griechenland...

...hält die Welt weiter in Atem. Und ja: die Welt, denn es geht nicht bloß um Staatsfinanzen oder ein Währungssystem. Das findet auch Slavoj Žižek in der ZEIT anlässlich des griechischen Referendums über Pest oder Cholera: Die Griechen beharren damit auf den demokratischen Sozialstaat europäischer Prägung, den sich im technokratisch durchgesetzten Schuldenkapitalismus niemand mehr leisten kann. Ganz ähnlich beobachtet auch Georg Seeßlen in seinem Blog die innere und äußere Abschaffung der Demokratie nicht zuletzt durch marktförmige Medien. Kapitalismuskritik hat es in diesen Tagen leicht - und macht es sich zu leicht, merkt Armin Nassehi in der ZEIT an. Denn die Kritik reduziert die unbehagliche Komplexität auf die negativen Folgen des maßlosen Kapitals und so einfach ist es dann - wie im Fall Griechenland - doch nicht. Das ist ja das Problem! Vielleicht hilft es, in der Vergangenheit nach Ähnlichkeiten und Unterschieden zu suchen, wie Arno Widmann es in der FR mit einem Rückblick auf die Londoner Schuldenkonferenz 1953 tut, bei der Deutschland seine Kriegsschulden erlassen wurden.

Philosophie & Zeitschriften

Was hat Philosophie (als Ethik) im technischen Zeitalter noch zu melden? Darüber hat sich Reinhard Jellen mit zehn Philosophen unterhalten, die einen Computer bedienen können, und ein E-Book daraus gemacht, wie Telepolis meldet. Maxi Leinkauf feiert im Freitag das Philosophiemagazin Hohe Luft so hymnisch ab, dass es auch Satire sein könnte: Denn da entpuppt sich Derek Parfit als „der größte Gegenwartsphilosoph unserer Zeit“ und es gibt „Lektürevorschläge, sogar Henryk M. Broder kann dort vorkommen“, sowie „ganz praktische Ratschläge, zum Beispiel: Niemals per App seinen Freund orten!“ Eine vollkommen andere Zeitschrift (trotz Philosophie) gibt es übrigens auch als E-Book. Und warum? Gute Frage, die Stephen Burt im New Yorker mit Blick auf die kleinen unabhängigen Magazine stellt, die es trotzallem immer noch und immer wieder gibt.

Außerdemos von Sonstnochos:

Der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Ehrmann gibt in der FAZ einen Einblick in die schöne neue Universität mit ihrer Fixierung auf Kundenzufriedenheit und staatliche Kopfgelder. +++ Nebenan bei Glanz & Elend lotet Peter V. Brinkemper die politische Dimension von „Jurassic World“ aus; außerdem stellt er ebd. Hunter S. Thompsons Gonzo-Briefe aus den Jahren 1958 bis 1976 vor. +++ Arno Widmann hat für die FR in den Bänden der Tagungsreihe „Communism: A New Beginning“ geblättert und darin Alain Badious „Idee des Kommunismus“ entdeckt, von der er sich zugleich angezogen und befremdet zeigt. +++ Die NZZ ist nicht so ganz zufrieden mit Otfried Höffes Studie zur Idee der Freiheit, die eher Rundreise als Tiefenexpedition ist.


Eine Übersicht aller Themen und Beiträge finden Sie im Monatsbuch.


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Titelthema: Schotter

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Auszüge aus der Nr. 50 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

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Das nächste Heft erscheint am 20. September 2015 mit dem Titelthema Ego Null. »» Abonnieren


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