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Essaywettbewerb


Links der Woche am 20.12.2014, 14:26 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 51/14

Der Raum am Anfang von allem

Ein Gehirn ist für viele Dinge hilfreich, zuallererst für die (koordinierte) Bewegung. Für die Entdeckung der zuständigen Ortszellen im Hippocampus gibt es den diesjährigen Medizinnobelpreis und der Hirnforscher Peter Thier erklärt in der FAZ, warum die Verwaltung von Raum und Zeit Grundlage aller anderen Hirnfunktionen ist. (15.12.14)

Der wöchentliche Weltuntergang

Die Simpsons werden 25 und Georg Seeßlen betrachtet die gelbe Familie in der ZEIT als tragische Helden im Menschheitsdrama Kapitalismus. Springfield ist überall, und damit der brutale Zynismus, die „Dialektik von Menschen, die können, aber nicht wollen und anderen, die wollen, aber nicht können“, angesichts derer es nicht so viel zu lachen gibt. (17.12.14)

Was „Neger“ bedeutet

Elisabeth von Thadden portraitiert in der ZEIT den Philosophen Achille Mbembe, der in seiner „Kritik der schwarzen Vernunft“ die Ökonomisierung aller Lebensbereiche auf den Sklavenhandel zurückführt und für eine humanere Zukunft nicht nur in Afrika plädiert. (17.12.14)

Vom Urknall zur Epigenetik

Der großartige Gottfried Schatz schreibt in der NZZ, wie uns das moderne, wissenschaftliche Weltbild unsere Nichtigkeit vor Augen hält, aber eben auch das unwahrscheinliche Wunder des Lebens, dessen Geschichte vom Urknall bis zu Epigenetik und Mitsein der Biochemiker geschwind skizziert. (19.12.14)

Unn sünst?

Matthias Dell schreibt im Freitag eine kleine Begriffsgeschichte des Wortes „Ausländer“. +++ Die NZZ zeigt sich enthusiasmiert Martha Nussbaums „Einstein Lectures“ über Wut und Rache in der Politik. +++ Sophie Elmenthaler reagiert in der ZEIT auf den Vorwurf der Humorlosigkeit, der letzte Woche dem Feminismus gemacht wurde.

Bücher kaufen/lesen: Zum Fest fast zu knapp, aber vielleicht als Hilfe für gute Konsumvorsätze: Die taz bringt eine Liste mit Alternativen zu Amazon für Buchkonsument_innen mit sozialen, ökologischen oder anderen Ansprüchen. +++ Bei Glanz & Elend bespricht Jürgen Nielsen-Sikora das Buch, in dem sich Nick Bostrom hauptsächlich „im Konjunktiv“ mit autonomer, d.h. starker künstlicher Intelligenz beschäftigt. +++ Die NZZ stellt die spannende Biographie Paul Watzlawicks vor, dem wir den radikalen Konstruktivismus verdanken. +++ Im Freitag weist Florian Schmid auf das neue Buch von Slavoj Žižek hin, in dem es wie immer um Kapitalismus, Krise und Revolution geht.


Links der Woche am 14.12.2014, 09:38 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 50/14

1789, 1814, 1914, 1945

Im Völkerrecht ist der Krieg die längste Zeit eine gerechte Sache gewesen, schreibt der Fachmann Miloš Vec in der FR. Da das Völkerrecht sich auf immer mehr Lebensbereiche auswirkt, versucht Vec herauszukriegen, welche Gerechtigkeitsvorstellungen darin wirksam sind und woher sie stammen. (12.12.14)

Töten und sterbenlassen

In der Sterbehilfedebatte erinnert Manfred Lütz in der FAZ an die Euthanasieprogramme der Nazis: „Was vor siebzig Jahren der Begriff ‚Volksgesundheit‘ war, ist heute der Begriff ‚Selbstbestimmung‘.“ Statt die Menschenwürde und hippokratischen Eid weiter in Frage zu stellen, solle man sich lieber auf das Hospiz besinnen. (12.12.14)

Führungsfigur statt Katzen-Memes

In der ZEIT beschwert sich Hannah Lühmann über die neue Ästhetik bzw. die Humorlosigkeit des Feminismus bzw. Netzfeminismus, dem bestenfalls angestrengte Albernheit gelingt. Das macht ihn unattraktiv und erschwert es, mit einigen weit verbreiteten Missverständnissen aufzuräumen. (12.12.14)

In Sachen Kraus: In Journalistenschulen wird mit Karl Kraus gelehrt, wie man „Menschen erledigt“, behaupten Niklas Maak und Volker Weidermann in der FAZ und machen sich anlässlich von Jonathan Franzens Buch „Das Kraus-Projekt“ daran, den Mythos vom humanen Stilisten Kraus zu zerstreuen. Im Freitag zeigt sich Lukas Latz wenig überzeugt von Franzens Art, Kraus’ Texte u.a. gegen das Internet zu wenden. Et cetera: Günter Riederer erinnert im Freitag daran, wie der als Pressecoup gedachte Besuch von Sartre anno 1974 beim inhaftierten Andreas Baader in Stammheim scheiterte. +++ Ebenfalls im Freitag wird Andy Weirs Roman über die kapitalistische Eroberung des Mars durch einen gestrandeten Astronauten besprochen. +++ Apropos Mars: Der ist ja auch Titelthema der aktuellen Lichtwolf-Ausgabe, die Sie ja bestimmt schon haben. Was, schon durchgelesen? Gut dass kommende Woche das neue Heft (diesmal zum Thema Häuser) kommt! Schon abonniert?


Links der Woche am 06.12.2014, 14:32 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 49/14

Das große Warum

Religionswissenschaftler Michael Blume beschäftigt sich bei den Scilogs anhand eines Katzenvideos mit der Theodizee-Frage und wie sie mit der Anthropodizee und der Fruchtbarkeit zusammenhängt. (29.11.14)

Die Wächter des verlogenen Schatzes

Eggert Blum kommt in der ZEIT noch einmal auf Heideggers Antisemitismus zu sprechen, der zu Beginn des Jahres mit der Edition der Schwarzen Hefte Schlagzeilen machte. Blum schildert (ziemlich spannend), wie Heidegger und seine Erben zum Schutz der Marke und des Familienunternehmens jede historisch-kritische Erforschung des Nachlasses verhindern. (29.11.14)

Die Aura ist out

Die Zeiten, als keine Hausarbeit ohne ein Walter-Benjamin-Zitat auskam, sind vorbei, berichtet Hans Ulrich Gumbrecht in der NZZ und blickt zurück auf Leben, Werk und Rezeptionsgeschichte des Kulturkritikers im Schatten Adornos, um dann zu mutmaßen, was von Benjamin nach dem Hype bleiben wird. (05.12.14)

Zwischenbefund zum 21. Jahrhundert

Das 21. Jahrhundert hat erst neulich angefangen - und schon wird an seiner kulturhistorischen Einordnung gearbeitet. Martin Meyer von der NZZ sieht das laufende Jahrhundert von enttäuschten demokratischen Hoffnungen, vielfältigen Ängsten und den Eigentümlichkeiten der Netzzivilisation bestimmt. (06.12.14)


Links der Woche am 29.11.2014, 14:23 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 48/14

Nicht neu, nur verschärft

In den Blättern beschäftigt sich Andreas Keller mit der Misere des „wissenschaftlichen Nachwuchses“, der an deutschen Unis in die Sackgasse Prekariat gerät. Die akademische Personalpolitik ist gewollt und beeinträchtigt ungewollt die Forschung. Reformkonzepte drohen eher „Verschlimmbesserungen“ zu werden.

Eigentum ist Diebstahl

Die gewaltsame Geburt des Kapitalismus aus Raub und Vertreibung ist in der südlichen Hemisphäre allerorts live zu beobachten. Patrick Spät blickt bei Telepolis zurück auf die Geschichte des Allmende-Raubs, der den Mythos von Robin Hood ebenso wie die protestantisch glorifizierte Not der Lohnarbeit hervorbrachte. (22.11.14)

Bessere Gesellschaften durch bessere Technologie

Andreas Exner äußert bei Telepolis einige Bedenken gegenüber der schönen neuen Welt der Shareconomy, die uns der 3D-Drucker eröffnen soll. Die Arbeit wird nicht überflüssig werden und der durch Technologie befreite „neue Mensch“ entspricht eher dem fordistischen Menschenbild. Mit dem Kapitalismus kann es aber auch so nicht weitergehen. (23.11.14)

Früchtchen des Kampfes

Hannelore Schlaffer blickt im Rahmen des NZZ-Podiums „Was will die Frau? Ortsbestimmungen der Gegenwart“ auf Geschichte und Stand der Frauenbewegung, beobachtet vor allem am Verhältnis zwischen einst aufständischer Mutter und emanzipierter Tochter. (28.11.14)

Das Weitere und Engere:

Ulrike Draesner war im Zoo und schreibt in der ZEIT, was wir von Affen über uns selbst lernen können. +++ Der Schweizer Schriftsteller Jens Steiner appelliert in der NZZ an das Ehrgefühl der erfindungsreichsten Spezies, sich nicht mehr aus Knappheit und Not freizukaufen. +++ Im Freitag unterhalten sich Thomas Piketty und Jürgen Trittin über Ungleichheit und den Fiskalstaat. +++ Die NZZ bespricht Bruno Latours neues Buch über „Existenzweisen“, deren Vielfalt das Anthropozän multiversal macht.


Eine Übersicht aller Themen und Beiträge finden Sie im Monatsbuch.


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Lichtwolf Nr. 29 vom Frühling 2010 kann man für unvergessliche 5 Euro bestellen.



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Die aktuelle Ausgabe:

Lichtwolf 3/2014 (Nr. 47), September 2014

Titelthema: Mars

Alles Bedenkswerte über den Roten Planeten, den Krieg und seinen Gott sowie über das Symbol für den weißen Mann plus Postmoderne, Geldkritik und Radikalinskis auf 118 Seiten DIN A4, ISBN 9783941921436.

Auszüge aus der Nr. 47 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

Auch als E-Book erhältlich:
Kindle-Ausgabe Kindle-Ausgabe, 3,99 EUR
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Das nächste Heft erscheint am 20. Dezember 2014 mit dem Titelthema Häuser. »» Abonnieren


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